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Daniel Suarez im Gespräch : Schwärme von Tötungsmaschinen

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Eine Drohne vom Typ Predator am Himmel über dem Luftwaffenstützpunkt Kandahar in Afghanistan Bild: dapd

Er will vor den gefährlichen Auswirkungen autonomer Drohnen auf die demokratischen Institutionen warnen: Der Autor und Programmierer Daniel Suarez über sein Buch „Kill Decision“.

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          Ihr neues Buch „Kill Decision“ eröffnet einen dramatischen Ausblick auf eine zukünftige Welt, in der Killerdrohnen technologisch so weit fortgeschritten und verbreitet sind, dass es praktisch unmöglich ist, herauszufinden, wer hinter einem Angriff steckt und welche Ziele der Angreifer verfolgt. Könnte man sagen, dass mit der Entwicklung dieser Technologie die Büchse der Pandora geöffnet würde, wie man ja auch den Stuxnet-Angriff als „Feuer frei für alle“-Signal auf dem Gebiet des Cyberkriegs beschrieben hat?

          Ich sehe in der Kriegsführung mit Drohnen einen kinetischen Vetter der Kriegsführung im Cyberspace, sofern beide radikal neue, mit niedrigen Kosten und geringen Risiken verbundene Methoden der Austragung von Konflikten darstellen. Nachdem es die Technologienische erst einmal gab, wurden die Möglichkeiten des Cyberkriegs auch rasch genutzt, nicht nur von Staaten, sondern auch von transnationalen kriminellen Organisationen. Die Entwicklung autonomer Kampfdrohnen wird wahrscheinlich demselben Muster folgen. In den kommenden Jahren werden wir hier eine „kambrische Explosion“ erleben - mit einem breiten Spektrum hinsichtlich der Größe und der Komplexität, das von überschallschnellen, in großer Höhe fliegenden Plattformen bis hinab zu Schwärmen nur einmal verwendbarer Tötungsmaschinen reichen wird. Drohnen mit einer Intelligenz auf dem Niveau von Insekten gibt es ja schon heute, die Forschung arbeitet an Kampfrobotern, die über eine ähnliche Intelligenz verfügen wie Ratten. Da inzwischen fünfzig Länder aktiv an der Entwicklung der Drohnentechnologie arbeiten, wird auch sie sich rasch ausbreiten. Wir sollten nicht überrascht sein, wenn demnächst eine Vielzahl ähnlich aussehender Drohnenkonstruktionen über den Schlachtfeldern schwebt. Insofern ist da tatsächlich die Büchse der Pandora geöffnet worden.

          Welche militärischen und strategischen Implikationen haben Drohnen?

          Wenn wir einmal die sozialen und politischen Folgen, die ganz beträchtlich sein werden, beiseitelassen, dürfte die Einführung billiger, schwer zurückzuverfolgender und gnadenloser Roboterwaffen nicht nur das Kriegsrecht verändern, sondern auch das Wesen der Konflikte zwischen den Menschen. Wir stehen am Beginn eines Zeitalters des „anonymen Kriegs“, in dem es selbst dann nahezu unmöglich sein wird, den Angreifer zu identifizieren, wenn einem die Drohne unbeschädigt in die Hände fällt. Die Bauteile wurden in China hergestellt? Na und? Alles wird in China hergestellt, und die meisten, wenn nicht alle Bauteile dieser Art sind vielseitig verwendbar, das heißt, sie werden in der Unterhaltungselektronik und in der Steuerungstechnik eingesetzt - was die Rüstungskontrolle erschwert. Die Anonymität könnte die überlegene Feuerkraft eines Gegners ins Leere laufen lassen, weil er nicht weiß, wem sein Vergeltungsschlag gelten müsste. Dadurch würde die Wahrscheinlichkeit steigen, dass selbst relativ schwache Gegner Angriffe für eine außenpolitische Option halten. Man wird die Mittel für bemannte Militärflugzeuge in den kommenden Jahren drastisch kürzen, weil die Staaten sich auf unbemannte, vielfach autonome oder halbautonome Flugkörper konzentrieren werden, die schneller, leistungsstärker und langlebiger sind als ihre bemannten Gegenstücke. Drohnen erleben bei einem Flugmanöver mit extremen Beschleunigungen keinen „Blackout“, sie werden nicht müde, und ihre Aufmerksamkeit lässt nicht nach.

          Daniel Suarez

          Aber welche Folgen hat das für die Gesellschaften, die solche Systeme einsetzen? Was bedeuten autonome Flotten von Kampfmaschinen für die Konzentration politischer Macht in einer Gesellschaft?

          Ich glaube, sie werden autoritäre Regierungen stärken, die in der Lage sind, diese Waffen in Verbindung mit einer allgegenwärtigen Überwachung einzusetzen, durch die sie selbst bei verbreitetem Widerstand in der Bevölkerung die Kontrolle behalten können. Deshalb ist es wichtig, dass von Anfang an Mechanismen wechselseitiger Kontrolle und Transparenz in den Einsatz der Drohnen eingebaut werden, weil es sonst zu ungeahnten und unkontrollierten Machtkonzentrationen kommt. Bislang sind keinerlei Mechanismen dieser Art geschaffen worden, und der Prozess der Zielerkennung ist eine Black Box. Transparenz fehlt hier vollständig.

          Sprechen wir über die sozialen und politischen Folgen. Ich kann mir mehrere Szenarien vorstellen, von denen Sie einige auch in „Kill Decision“ beschreiben. Vereinfachung gezielter Mordanschläge, drakonische Sicherheitsvorkehrungen, Anti-Drohnen-Drohnen, vergebliche Bemühungen um technologische Beschränkungen, Überwachungssysteme, deren Reichweite und Intensität binnen Minuten hochgefahren werden können. Was wird sich Ihres Erachtens in der Gesellschaft verändern, wenn es zu einem massiven Einsatz von Drohnen kommt?

          Es käme zu einer Zersetzung der demokratischen Institutionen. Weshalb sollte das allgemeine und gleiche Wahlrecht fortbestehen, wenn die Mächtigen - im Staat, in der Privatwirtschaft, im kriminellen Bereich oder wo auch immer - ohne großen Kostenaufwand, zuverlässig und ohne eigenes Risiko Gewalt einsetzen könnten? Gibt es irgendeine Zeit in der menschlichen Geschichte, in der demokratische Formen fortbestanden, wenn die Bürger nicht glaubwürdig ihre Rechte verteidigen konnten? Macht wird nicht geteilt, wenn es nicht sein muss.

          Wie groß ist der Druck, die „Tötungsschleife“ durch eine Minimierung des menschlichen Einflusses zu beschleunigen?

          „Letale Autonomie“ ist der Ausdruck, mit dem man Drohnen charakterisiert, die eigenständig Tötungsentscheidungen treffen, ohne dass daran noch ein Mensch beteiligt wäre. Ich halte es für wahrscheinlich, dass innerhalb der Nato, aus politischen Gründen, in der näheren Zukunft auch weiterhin Menschen in die Tötungsentscheidung eingebunden bleiben, zumindest offiziell. Es gibt jedoch starke Triebkräfte, die in Richtung einer letalen Autonomie der Drohnen drängen. Das schiere Volumen an Videodaten von Drohneneinsätzen, die über moderne militärische Netzwerke übermittelt werden, übersteigt heute schon die Fähigkeit von Menschen, alles zu überblicken. Die amerikanische Drohnenflotte flog im Jahr 2004 Einsätze mit einer Gesamtdauer von 71 Stunden. Die Zahl stieg auf 25 000 Stunden im Jahr 2009 und, nach Schätzungen des Pentagon, auf 300 000 Stunden im Jahr 2011. Außerdem werden Drohnen mit immer mehr Augen ausgerüstet. Das Gorgon-Stare- und das Argus-Projekt könnten jede Drohne mit bis zu 65 unabhängig voneinander operierenden Kameras ausrüsten, die eine Überwachung riesiger Flächen ermöglichten - aber auch noch mehr Bilder lieferten, die ausgewertet werden müssten. So werden denn schließlich Drohnen den Menschen sagen, worauf sie achten sollen, und nicht umgekehrt. Wichtiger noch ist die Tatsache, dass ferngesteuerte Drohnen eine entscheidende Schwäche besitzen: Jeder technisch einigermaßen gut gerüstete Gegner kann sie auf elektromagnetischem Wege stören. Und noch ein Faktor wird Entwicklung und Einsatz autonomer Drohnen fördern: die Möglichkeit, ihren Einsatz zu leugnen, wodurch sie zu einem wichtigen Bestandteil anonymer Kriegführung wird.

          Gegenwärtig scheint die Zielerkennung noch so abzulaufen, dass man die Telefonverbindung abhört, das Telefon lokalisiert und dann, von Flugzeugen oder Drohnen aus, Raketen darauf abfeuert. Der logisch nächste Schritt wäre es, die ID-Nummern der betreffenden Telefone direkt als Ziel in die Drohne einzuprogrammieren. Wie weit sind wir davon noch entfernt?

          Technisch ist das wahrscheinlich schon möglich, obwohl ich glaube, die Systeme werden anspruchsvoller sein als eine bloße Lokalisierung der International Mobile Equipment Identity (IMEI) eines Mobiltelefons. Die erfolgreiche Implementierung solcher Systeme wird eine ganz andere Sache sein; aber auch das hängt von der Sensibilität derer ab, die diese Technologie implementieren. Ein Land, dem Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit am Herzen liegen, wäre sicher sehr vorsichtig, wenn es um die Einführung automatischer Tötungssysteme geht und sollte das auch unbedingt sein. Schurkenstaaten, kriminelle Organisationen, extremistische Gruppen, kurzsichtige politische Führer und viele andere dürften dagegen nicht sonderlich besorgt über die Tatsache sein, dass autonome Drohnen Fehler machen - vor allem, wenn sich diese Systeme nicht leicht bis zu ihren Besitzern zurückverfolgen lassen. Tatsächlich könnte es sogar das Ziel solcher Angriffe sein, Chaos zu säen oder eine Regierung zu untergraben, indem man deren Unfähigkeit demonstriert, die Bevölkerung wirksam zu schützen.

          Wie viele 10 000-Dollar-Drohnen wird man wohl einsetzen, um die Hindernisse für ein Geschäft zu beseitigen, das Milliarden Dollar einbringen soll?

          Der Krieg stellt die sozialen Normen auf den Kopf, das ist einer der Gründe für seine verheerenden psychologischen Auswirkungen. Doch die emotionale Distanz, die autonome Drohnen ermöglichen, könnte unterschiedsloses Töten leichter machen. Wenn solche Drohnen erst einmal im Einsatz sind, wird es für die Öffentlichkeit und sogar für Kommandeure sehr schwer sein, Fehler von beabsichtigter Zielauswahl zu unterscheiden. Die Soldaten, die die Drohne losgeschickt haben, kennen sich vielleicht kaum mit deren Konstruktion aus, sondern lediglich mit ihrer Handhabung oder Wartung, und möglicherweise bekommen sie niemals Videos von der Zielkamera zu Gesicht. Außerdem dürfte die Firmware der Drohne kaum in Den Haag wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden. Wer sollte belangt werden, wenn etwas schiefgeht? Der Hersteller der Drohne? Der Käufer? Das Bedienungspersonal? So diffuse Schuldzuweisungen haben in der Geschichte schon öfter Probleme bereitet. Und solange nicht eigene Leute oder Zivilisten in großer Zahl von autonomen Drohnen getötet werden, wird man Fehler meines Erachtens tolerieren, vor allem in geheimen Konflikten. Deshalb müssen Mechanismen wechselseitiger Kontrolle und ausreichende Transparenz Bestandteile jedes mit Drohnen arbeitenden Verteidigungsprojekts sein.

          Die aktuelle Reaktion der Öffentlichkeit auf die Kriegführung mit Drohnen scheint vor allem in Amerika weitgehend positiv zu sein. Keine eigenen Leute werden in Gefahr gebracht, und abstrakte Konzepte wie die Souveränität anderer Staaten erscheinen irrelevant. Erwarten Sie, dass sich das ändern wird?

          Die Zustimmung in der amerikanischen Bevölkerung zum Drohneneinsatz wird sich wahrscheinlich in dem Augenblick ändern, wenn die Vereinigten Staaten mit Drohnen angegriffen werden sollten. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder werden Forderungen nach internationaler Zusammenarbeit laut, illegale Drohnenproduzenten auszumerzen und einen rechtlichen Rahmen für einen ausschließlich der Verteidigung dienenden Einsatz von Drohnen zu schaffen. Das halte ich für unwahrscheinlich. Oder es kommt, viel wahrscheinlicher, zu einer Eskalation, einem allseitigen Rüstungswettlauf im Bereich der Roboterwaffen. Und anders als nukleare, chemische oder biologische Waffen wird man diese Waffen mit größter Wahrscheinlichkeit auch einsetzen. Wenn kühlere Köpfe nicht die Oberhand behalten und wenn staatliche Führungen überreagieren, wird die Zivilgesellschaft die Verliererin sein.

          Was könnte man tun, um das Abgleiten in eine Welt zu verhindern, wie Sie sie in „Kill Decision“ beschreiben?

          Für zivile Drohnen gibt es vielfältige nützliche Einsatzmöglichkeiten, etwa bei der Suche und Rettung von Vermissten, in der Überwachung der Umwelt, bei der Erkundung von Rohstofflagerstätten und in vielen anderen Bereichen. Drohnen und andere Roboter werden sicher Bestand haben, und im Zuge der allgemeinen Verbesserung der Verarbeitungsleistung, der Speicher und der Sensoren werden sie zudem billiger und leistungsfähiger werden und eine größere Verbreitung finden. Man kann sich eine Welt vorstellen, in der zivile Drohnen durch einen Farbcode gekennzeichnet sind, zum Beispiel Grün für kommunale, Blau für staatliche und Rot für private Drohnen, in der jedes Gerät mit einer leicht erkennbaren Nummer versehen ist und außerdem auf einer Standardfrequenz eine eindeutig zuzuordnende ID sendet. Über diese ID sollte man in einem Web-Verzeichnis den Besitzer und möglicherweise über ein Interface nach Art von Google-Maps auch den aktuellen Standort sowie Ortsinformationen aus der Vergangenheit ermitteln können. Wenn es heute möglich ist, jedes Handy zu orten, sollte das auch bei autonomen Drohnen möglich sein. Im militärischen Bereich sind autonome Drohnen schon problematischer. Ich denke, die einzige Möglichkeit, eine albtraumhafte Entwicklung zu verhindern, wären internationale Verträge und internationale Zusammenarbeit. Das klingt langweilig, aber es hat schon früher funktioniert. Letztlich sind die Menschen doch soziale Wesen. Der Beweis? Trotz Waffen, mit denen man die ganze Welt zerstören könnte, sind wir immer noch da. Weil die Drohnen nicht wieder verschwinden und früher oder später auch letale autonome Drohnen auftauchen werden, ist es wichtig, dass gesetzestreue Staaten nicht nur selbst Drohnen besitzen, sondern über die besten Drohnen verfügen (und sei es nur, um sich vor anderen Drohnen zu schützen). Aber neben diesen Drohnen müssen sie auch den besten rechtlichen Rahmen für den Einsatz dieser Drohnen schaffen. Falls Sie der Ansicht sind, dass es solch eines Rahmens bedarf, unterstützen Sie bitte die Initiative des International Committee for Robot Arms Control (http://icrac.net).

          Im Kalten Krieg konnte die Stabilität nur gewahrt bleiben, weil alle Seiten sich der Folgen eines Scheiterns der atomaren Abschreckung nur allzu bewusst waren. Heute scheinen die Strategen zu lernen, dass angesichts der neuen Realitäten des Cyberkriegs, in dem der Ursprung eines Angriffs nur dann zu ermitteln ist, wenn die angreifende Seite dies möchte - man denke an Stuxnet und Flame -, die im Kalten Krieg herrschende Logik einer auf sicherer wechselseitiger Vernichtung basierenden Abschreckung nicht mehr wirklich funktioniert. Wenn nun die Kriegführung mit Drohnen sich zu einer physischen Erweiterung des Cyberkriegs entwickelt, scheint es doch eher unwahrscheinlich, dass ein vertraglicher Rahmen geschaffen werden kann, bevor es wirklich gefährlich wird. Wie könnte eine strategische Logik funktionieren, die eine Kooperation in Gestalt von Verträgen für die wichtigsten Beteiligten attraktiv macht?

          Es stimmt, dass die sichere gegenseitige Vernichtung des Kalten Kriegs nicht auf die autonomen Drohnen übertragen werden kann. Aber man sollte die abschreckende Wirkung von Roboterwaffen auf die Zivilgesellschaft nicht unterschätzen. Wir sollten unbedingt vermeiden, dass es zu einem Zustand ständiger, mit geringer Intensität geführter, chirurgisch präziser kriegerischer Handlungen kommt. Eine wirksame Rüstungskontrolle auf dem Gebiet der Roboterwaffen wird sicher schwer zu erreichen sein, aber wir müssen es versuchen. Da die führenden Persönlichkeiten in Wirtschaft und Politik die bevorzugten Ziele autonomer Roboterwaffen sein werden, glaube ich, dass man ein internationales Abkommen über Roboterwaffen unterzeichnen wird. Entscheidend ist jedoch, dass dieses Abkommen ausdrücklich den Einsatz von Roboterwaffen gegen „einzelne Bürger“ einschränkt - und nicht nur gegen Staatsoberhäupter. Das mag auf der Hand liegen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es für manche politische Führer sehr verlockend sein wird, diese Waffen zur Lösung innen- und außenpolitischer „Probleme“ zu nutzen. Sie werden sich die Möglichkeit sichern wollen, sie im Geheimen einzusetzen. In der Kombination mit Hightech-Überwachungssystemen kann man Roboterwaffen äußerst wirkungsvoll zur Bekämpfung von politischen Protesten oder Volksbewegungen verwenden. Und anders als die politische Führung wird der einzelne Bürger sich keine ausgeklügelten Schutzvorrichtungen gegen Drohnen leisten können. Deshalb darf der Vertrag keine Vereinbarung sein, in der die politischen Führungen übereinkommen, keine Drohnen gegeneinander einzusetzen, und dabei im Unklaren lassen, ob sie sie gegen die Bevölkerung einsetzen dürfen. Da autonome Drohnen nicht die grauenhafte Strahlenhölle heraufbeschwören, die ein thermonuklearer Krieg gebracht hätte, ist es erforderlich, deren unerträgliche Auswirkungen auf die demokratischen Institutionen allseits bekanntzumachen, so dass die Öffentlichkeit eine gewisse Vorstellung von den drohenden Gefahren hat, wenn die ersten Symptome sich zeigen. Das ist meines Erachtens der Zeitpunkt, an dem die besten Chancen für eine wirkungsvolle politische Aktion zur Eindämmung der Gefahren von Roboterwaffen bestehen.

          Das Gespräch führte Frank Rieger.

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