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Mark Zuckerberg teilt sein Leben vielleicht gerne der Welt mit. Andere behalten es lieber für sich

Soziale Netzwerke : Auf Facebook kannst du nichts löschen

Ich habe die Probe aufs Exempel gemacht und wollte wissen, was Mark Zuckerbergs Datenimperium über mich weiß. 1222 Seiten umfasst meine Akte. Alles, was gestrichen sein sollte, ist noch da.
Wie viel Kontrolle steckt in technischen Geräten? Das fragt die kanadische Datenschutzaktivisten Raegan MacDonald.

Datenkontrolle im Internet : Sonst sind wir alle nackt im Netz

Überwachbarkeit wird als technische Voreinstellung vorgeschrieben, die Behörden halten Rechtsgrundsätze für bürokratische Hindernisse: Ein Gespräch mit der Bürgerrechtlerin Raegan MacDonald anlässlich der Netzkonferenz Republica.
Google-Chef Eric Schmidt, rechts im Bild, lernt von Psy den Gangnam Style. Den beherrscht er also jetzt auch

Das ist Googles Wille : Die neue digitale Planwirtschaft

Eric Schmidt, der Aufsichtsratschef von Google, und Jared Cohen, einst Hillary Clintons Berater, haben ein Buch geschrieben, das man als Plan lesen muss. Warum lässt die Politik die Informationsmonopolisten so ungehindert gewähren?

Benin-Bronzen : Die Kunst der Sklavenhändler

Englische Institutionen wollen dem deutschen Beispiel folgen und ihre Benin-Bronzen an Nigeria übereignen. Eine Gruppe aus New York fordert nun, dass die Bronzen als Erbe des Sklavenhandels in westlichen Museen bleiben sollen.

ÖRR und der Fall Schlesinger : Systemversagen

Der Skandal beim Rundfunk Berlin Brandenburg rund um Patricia Schlesinger mag einmalig erscheinen. Er zeigt aber die Schwächen des öffentlich-rechtlichen Systems auf. Werden die Bundesländer daran je etwas ändern?

Rushdie und der deutsche PEN : Nummer 107

Mit gehöriger Verspätung: Das PEN-Zentrum Deutschland hat Salman Rushdie nach dem Attentat zu seinem Ehrenmitglied ernannt. Warum erst jetzt?

Fragwürdiger Fachaufsatz : Der eigene Körper als Forschungsobjekt

Ein schwedischer Doktorand hat einen Fachaufsatz über Selbstbefriedigung zu japanischen „Shota“-Comics veröffentlicht. In den Heften sind Zeichnungen minderjähriger Jungen zu sehen.

Gendersprache im TV : Ganz schön intensiv

In der „Lokalzeit“ des WDR ist eine junge Frau zu Gast, für die der Moderator einen neuen Beruf erfindet. Sie sei „Intensivkrankenschwesterin“. Was für ein Job könnte das sein?

Anschlag auf Salman Rushdie : Tatort Chautauqua

Der Mordanschlag auf Salman Rushdie sollte die freie Lebensweise des Westens treffen, sagen Politiker. In Chautauqua, wo die Tat geschah, hat diese Lebensweise eine charakteristische Form ausgebildet.

Vor „Blitzdürren“ wird gewarnt : Heda! Heda! Hedo!

Auch kurze, plötzlich auftretende Trockenheiten sind wie lange Dürren ein Fluch. Was dieser Klimawandel alles an Erkenntnissen und Hoffnungen zutage fördert: von „Blitzdürren“ und herbeigesehnten Gewittern..

Russland im Mangel-Modus : Haltet eure Mäntel fest!

Infolge der Sanktionen steigen Markenprodukte in Russland im Wert. Einige sollen künftig in geschlossenen Geschäften für Diplomaten erhältlich sein. Unterdessen möchte die Strafvollzugsbehörde die Marktnische von Ikea erobern.

Kölner Kirchenkampf : Legionäre Woelkis

Warum sollte ein Kardinal um sein Überleben fürchten? Der Ton in den Auseinandersetzungen im Erzbistum Köln wird immer bedrohlicher. Auf der Seite der Anhänger des Erzbischofs werden jetzt schon unchristliche Rachephantasien ausgemalt.

Google will filtern : Algorithmen an oder aus

Google hat der EU vorgeschlagen, transparenter mit seiner Werbung umzugehen und mehr Links zur Konkurrenz anzubieten. Dieses Vorgehen könnte richtungweisend sein.

Facebook-Konten gehackt : Ich wollte vollen Zugriff

Gibt es einen Weg, unbefugt auf die Konten aller Facebook-Nutzer zuzugreifen? Es gab ihn zumindest. Nir Goldshlager hat ihn gefunden. Und der Social-Media-Riese konnte nur noch gratulieren.
Die Twitter-App hat er schon von seinem Smartphone gelöscht: Christopher Lauer

Ein Pirat springt ab : Twitter ist für mich gestorben

Das Gezwitscher bringt nichts: Es kostet Zeit und Nerven, steigert aber kaum die Wirkung in der Öffentlichkeit. Hierin sind die klassischen Medien unübertroffen.

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  • In dieser Woche wurde ein neuer Fünf-Euro-Schein vorgestellt. Verwenden werden wir ihn immer seltener.

    Zahlungssysteme im Internet : Wir können uns das Geld erfinden

    Was mit dem Euro passiert, wissen wir nicht. Wir sehen ihn auch immer seltener. Hin und wieder tauschen wir ihn gegen elektronisches Geld ein. Immer öfter erzeugt der Computer das Geld aber auch selbst.
  • Shoshana Zuhoff

    Protokoll einer Zukunftsvision : Das System versagt

    Der Kapitalismus, in dem wir leben, hält immer noch daran fest, unser Verlangen zu kontrollieren. Deshalb wird er untergehen, wenn er sich nicht ändert, sagt die amerikanische Ökonomin Shoshana Zuboff.
  • Mobilität mit Tücken: der Telearbeitsplatz

    Telearbeit : Ruinieren Sie nicht Ihre Work-Life-Balance!

    Von den Freiheits-Utopien, die sich einst mit dem Computer-Arbeitsplatz im eigenen Haus verbanden, ist wenig geblieben. Im Büro arbeitet es sich offenbar besser und effizienter.
  • Yiannis Antoniades erklärt seine Arbeit

    Überwachungsdrohnen : Keine Geste bleibt verborgen

    Eine Drohnenkamera, die aus fünf Kilometern Höhe erkennen kann, wie jemand winkt: Für das amerikanische Verteidigungsministerium hat ein Ingenieur die Überwachungstechnik perfektioniert. Mit handelsüblichen Bauteilen.
  • Oft sind die Herausgeber der elektronischen Lehrbücher zugleich die Produzenten der Geräte, auf denen sie gelesen werden.

    Kolumne „Silicon Demokratie“ : Die Ausspionierten

    Online-Lehrveranstaltungen werden immer beliebter: Mittlerweile beeinflussen die Programme sogar schon das Lernverhalten der Studenten. Wer profitiert am Ende?
  • Anke Domscheit-Berg, im November 2012 beim Piraten-Parteitag in Bochum

    Frauenhass im Internet : Das Medium braucht eine inklusive Kultur

    Soziale Sanktionen im Internet sind effektiv. Überdurchschnittlich häufig gelten sie Frauen oder Menschen, die auf andere Weise vom Standard des weißen, heterosexuellen Normalo-Mannes abweichen. Das muss sich ändern.
  • Ein Farce nimmt ihren Lauf: 300 Millionen Menschen müssten innerhalb von einer Woche gegen die neuen Richtlinien stimmen

    Neue Facebook-Richtlinien : Die letzte Stimme

    Facebook simuliert ein letztes Mal Demokratie: Noch bis zum 10. Dezember können Facebook-Nutzer über neue Richtlinien abstimmen. In Wien bereiten Datenschützer derzeit ein neues Gerichtsverfahren vor.
  • Es ist an der Zeit, das verkorkste Gesetzesverfahren zum Leistungsschutzrecht zu beerdigen

    Leistungsschutzrecht : Eine unheilige Scheindebatte

    Worum geht es beim Streit um das Leistungsschutzrecht eigentlich? Nur um ein verkorkstes Gesetz? Verlage, Google und Blogger beharken sich in einem Grabenkrieg. Den gilt es schnell zu beenden.
  • Idealerweise kennt sich der Datenschutzbeauftragte mit Jura und Informatik aus, er kennt die Prozesse im Unternehmen und ist bei den Kollegen beliebt. Die Realität sieht meist anders aus

    Datenschützer : Die überforderte Zunft

    Vom vielleicht wichtigsten Beruf des 21. Jahrhunderts: Der Datenschutzbeauftragte hat entscheidende politische Funktionen. Leider kann er sie nicht wahrnehmen. Ein Appell an den Staat, seine Aufgabe ernst zu nehmen.
  • Im Internet sieht der Krieg einem Videospiel täuschend ähnlich. Auch bei der israelischen Armee

    Nahostkonflikt im Netz : Tweets, Bomben und Raketen

    Wer zuerst twittert, gewinnt die Meinungsschlacht: Mit dem Angriff der Israelis auf Gaza bildet sich der Nahostkonflikt auch in 140 Zeichen ab.
  • Aus dem Projekt  „Architecture of Authority“ des amerikanischen Fotografen Richard Ross

    Antiterrordatei : Wenn alle Daten fließen

    Antiterrordatei, das klingt vernünftig - und ist der Versuch, auf der Basis einer speziellen Software die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten auszuhebeln.
  • Wird sie zur Jeanne d’Arc im Konflikt mit Google? Fleur Pellerin, Frankreichs Ministerin für digitale Ökonomie gibt sich kämperisch.

    Frankreichs Google-Krieg : Die Masken sind jetzt gefallen

    Fleur Pellerin ist Frankreichs Ministerin für digitale Ökonomie. Sie hat die Repräsentanten von Google zu sich zitiert, nachdem diese mit einem Boykott französischer Zeitungen drohten. Es geht ums Leistungsschutzrecht - und um Geld.
  • Spiritistische Fotografien beweisen: Im Computer (hier einem Intel-Zentralprozessor) sieht’s auch nicht vernünftiger aus als im Traum

    Das religiöse Ich : Seelen-Sharing geht nur analog

    Verschiedene Theorien wollen uns einreden, man könne uns klonen oder auf eine Festplatte laden - mitsamt unserem Bewusstsein. Das ist Unsinn. Ein Plädoyer für mehr Spiritualität.
  • Im Film „Matrix“ heißen die Drohnen „Sentinels“. Ihre Aufgabe ist das Suchen und Zerstören, tausendfach.

    Krieg mit Drohnen : Das Gesicht unserer Gegner von morgen

    Wir stehen vor einem Wettrüsten für einen Krieg autonomer Roboter. Noch entscheiden Menschen und nicht Drohnen über Leben und Tod. Doch die Debatte darüber, was Maschinen können sollen, muss geführt werden, bevor der Fortschritt den letzten Rest Humanität kassiert.
  • Eine Drohne vom Typ Predator am Himmel über dem Luftwaffenstützpunkt Kandahar in Afghanistan

    Daniel Suarez im Gespräch : Schwärme von Tötungsmaschinen

    Er will vor den gefährlichen Auswirkungen autonomer Drohnen auf die demokratischen Institutionen warnen: Der Autor und Programmierer Daniel Suarez über sein Buch „Kill Decision“.
  • Gut geschlafen? Die App „Sleep Cycle“ dokumentiert unsere Nächte

    „Quantified Self“ : Das Handy wird zum Körperteil

    Die technischen Spielereien, mit denen wir unseren Körper überwachen können, werden immer ausgefeilter. Wohin führt die obsessive Selbsterkundung mit dem Smartphone?
  • Das menschliche Gehirn. Verminderungen der Hirnsubstanz zeigen sich fast ein Jahrzehnt bevor erste Symptome einer Alzheimer-Demenz auftreten.

    Manfred Spitzers „Digitale Demenz“ : Mein Kopf gehört mir

    Angeblich können uns die Hirnforscher beim Denken zuschauen. Angeblich wissen sie, was uns dumm und gewalttätig macht. Stimmt leider nicht, wie man an dem Bestseller von Manfred Spitzer sehen kann. Eine Zurückweisung.