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Online-Abstimmung der SPD : Welchen Sozialdemokraten wird Putin wählen?

  • -Aktualisiert am

Bei der Online-Wahl zum SPD-Vorsitz können nicht nur Träume wie Seifenblasen platzen: Die Kandidaten nach ihrer abschließenden Podiumsdiskussion am 12. Oktober im Münchner Löwenbräukeller. Bild: Picture-Alliance

Warum die Online-Abstimmung über die neuen SPD-Vorsitzenden nicht sicher, störanfällig, eine Einladung an alle Hacker und somit komplett sinnlos ist: Gastbeitrag eines ehemaligen SPD-Mitglieds.

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          Seit Montag läuft die Mitgliederbefragung der SPD zum neuen Parteivorsitz. Ungefähr 430.000 Genossinnen und Genossen sind aufgerufen, einem von sechs Kandidatenteams ihre Stimme zu geben. Laut der vom Parteivorstand beschlossenen „Verfahrensrichtlinien zur Durchführung einer Mitgliederbefragung“ werden die Gewinner der Mitgliederbefragung dem SPD-Parteitag im Dezember vom Parteivorstand als Kandidaten für den Parteivorsitz vorgeschlagen. Hier könnte dieser Text enden, gäbe es nicht ein Problem: 180.000 Mitglieder, also vierzig Prozent der Befragten, nehmen online teil.

          So eine Online-Beteiligung ist nicht unbedingt problematisch, man muss sie nur richtig machen. Die SPD macht sie leider falsch. Und das wird, sollte die SPD die Online-Abstimmung nicht abbrechen, gravierende Konsequenzen haben.

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