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Tausende Empfehlungen im Internet: Aber schmeckt das Eis überhaupt?

Wie Algorithmen herrschen : Willkommen in der Numerokratie

Alles nur eine Frage der Rankings, Scores und Sternchen: Der Soziologe Steffen Mau zeigt, wie wir uns algorithmisch erzeugten Hierarchien unterwerfen. Führt da kein Weg mehr raus?

Fußball-WM : Stinkstiefel

Die Fußballer von 1982 gelten als die hässlichen Deutschen. Ein Dokumentarfilm animiert zum Umdenken: So verkehrt waren die Spieler gar nicht.

Alles außer Fußball : Das Traumfinale des Denksports

Die Fußball-WM in Qatar ist für die Deutschen vorbei. Da verlegen wir uns auf die WM des Denksports. Bei der tritt Slavoj Žižek gegen Werner Herzog an. Wer da wohl gewinnt?

Ehre den Japanern : Sayonara gaijin

Oh, was waren die Deutschen schlecht gegen Japan! Und erst die Spanier! Wer so jammert, der hat nicht verstanden, wie gut die Japaner bei dieser Fußball-WM bislang sind.

Alles außer Fußball : Am Rio de la Plata

Uruguay ist eine große Fußballnation. Doch sie lebt von der Erinnerung an vergangene, glanzvolle Zeiten. Mit denen könnte es vorbei sein. Dann bleibt nur der Blick aufs Meer.

Reform der Preußenstiftung : Dieses Konzept ist eine Luftnummer

Am Montag will der Stiftungsrat der Preußenstiftung ein Eckpunktepapier zur Neuaufstellung der wichtigsten deutschen Kulturinstitution machen. Das Papier macht aus der groß angekündigten Reform ein Reförmchen.

Ruangrupa an der Spitze : Machtfrage

Jedes Jahr kürt die Zeitschrift „ArtReview“ die einflussreichsten Persönlichkeiten der Kunstwelt. Diesmal an der Spitze: Ruangrupa. Nach all den Skandalen und Peinlichkeiten um die Documenta.

Alles außer Fußball : Es ist Zeit für Stéphanie

Die französische Schiedsrichterin Stéphanie Frappart wird das Spiel Costa Rica gegen Deutschland pfeifen. Das solle nichts Besonderes sein, sagt sie. Und doch ist es das.

Alles außer Fußball : Mehr Wagner wagen!

Weil er einen Witz über die Gewänder der Qatarer gemacht hat, wurde Sandro Wagner gleich an den Pranger gestellt. Das hat er nicht verdient. Ohne ihn am Mikro wäre das WM-Fernsehen ziemlich öde.
Gunter Dueck, hier bei einem Gespräch mit der F.A.Z., hatte bei seinem Vortrag auf der re:publica die Zuhörer schnell auf seiner Seite.

Netzkonferenz re:publica : Ich fühle mich wie Rotkäppchen

Das Netz ist eine Spielwiese für Provokateure, und der nächste Hype kommt bestimmt. Wer will schon bei der Sache bleiben? Der Mathematiker Gunter Dueck erklärt, warum das so schwierig ist und rockt die re:publica.

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  • Das amerikanische Schweigen: Demonstrantin bei einer Anhörung von Geheimdienstchefs zu „World Wide Threats“ im Februar in Washington

    Selbstzensur und Überwachung : Doch etwas zu verbergen

    Selbst Befürworter staatlicher Überwachung geben sich im Internet lieber meinungskonform: Eine amerikanische Studie zeigt, wie die NSA das Verhalten Argloser verändert. Das hat auch sein Gutes.
  • Hinter dem Angriff, den wir gerade erleben, steckt der außergewöhnliche Hunger einer gänzlich neuen Art von Kapitalismus: Überwachungskapitalismus

    Überwachungskapitalismus : Wie wir Googles Sklaven wurden

    Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen? Ein Gastbeitrag.
  • Da geht es lang: Eric Schmidt hat jetzt einen Nebenjob im amerikanischen Verteidigungsministerium.

    Silicon Valley macht Politik : Was will der Google-Chef im Pentagon?

    Das amerikanische Verteidigungsministerium will enger mit dem Silicon Valley kooperieren. Eine Beratergruppe unter der Leitung von Eric Schmidt, Aufsichtsratschef von Alphabet, soll für Innovationen sorgen. Für welche?
  • Interview mit Laura Poitras : Whistleblower im Whitney Museum

    Für ihren Film über Edward Snowden bekam Laura Poitras einen Oscar. Jetzt zeigt das Whitney Museum in New York ihre Arbeiten. Ein Gespräch über Massenüberwachung, die Macht des „deep state“ und acht Minuten, die ihr Leben veränderten.
  • Einsen und Nullen, davon gibt es auch in China zur Genüge. Für ein Gesellschaftsgebilde reicht das aber nicht aus.

    Bitnation : Ist mit Kryptographie Staat zu machen?

    Kein Bargeld, kein Staat, nur die große Freiheit: Die Idee hat momentan Konjunktur. Und die virtuelle Währung Bitcoin hat das Finanzsystem schon aufgemischt. Dasselbe soll Bitnation mit der Politik tun. Die Idee ist gefährlich.
  • Nicht ob er humanoid aussieht, wie dieser Roboter, ist entscheidend, sondern welche menschlichen Tätigkeiten er übernehmen kann.

    Die neuen Roboter : Wir schaffen uns ab

    Die nächsten Wellen der Automatisierung werden den Arbeitsmarkt umwälzen und die Ungleichheit vertiefen. Mehr Bildung und Hoffnung auf neue Jobs allein reichen da nicht. Hat die Arbeit noch eine Zukunft?
  • Ein eindringlicher Blick aufs Display, ein eindringlicher Blick zurück: Produktpräsentation auf der Learntec-Messe in Karlsruhe

    Lerndatenauswertung : Fürs Überleben lernen wir

    Wenn Performance und Potential der Mitarbeiter maschinenlesbar sind: Auf der Learntec-Messe in Karlsruhe zeigen Anbieter, was Unternehmen aus Lerndaten ableiten können.
  • Menschliches Vorbild: Roboter „Felix“ ahmt Grimassen nach, die Philipp Horst ihm schneidet. Horst ist Projektleiter der Ausstellung „Die Roboter“ in Dortmund.

    Internet der Dinge : Der Mensch, das programmierbare Wesen

    Im Internet der Dinge, wo vom Auto bis zur Zahnbürste alles miteinander vernetzt ist, muss umgedacht werden. Die Frage lautet nicht mehr, ob Maschinen menschenähnlich werden, sondern ob der Mensch maschinenähnlich wird.
  • Seine „Mainzer Erklärung“ könnte den Geheimdiensten zum großen Datenjackpot verhelfen: Der CDU-Bundesvorstand bei seiner Klausurtagung

    Die Union und der Datenschutz : Ein Jackpot für die Geheimdienste

    Nach den Schockwellen von Köln und Paris: Die Union will auch die Geheimdienste Vorratsdaten nutzen lassen. Dabei muss sich erst noch herausstellen, ob deren Speicherung überhaupt mit dem Grundgesetz oder dem Europarecht konform ist.
  • Ja, wo laufen sie denn? Mit den Virtual-Reality-Brillen von Oculus ist man nicht Zuschauer, sondern Teil des Geschehens.

    Facebooks Virtual Reality : Einfach weggebeamt

    Die 3-D-Brille Oculus Rift gibt einem das Gefühl, sich tatsächlich in der virtuellen Welt zu bewegen. Facebook will mehr. Die Wirklichkeit soll in die virtuelle Welt gezogen werden. Für das Unternehmen ein klarer Fall von Weltverbesserung.
  • Roboter für Senioren : Der schöne neue Wohlfahrtsstaat

    Während die großen Technologiefirmen mit Ehrgeiz daran arbeiten, dass wir immer länger leben, wird das Leben in Wirklichkeit immer trostloser. Oder möchten Sie im Alter Witze von einem Roboter erzählt bekommen?