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Der Fall Gertrud Stockhausen : Wenn Du nicht brav bist, kommst Du nach Hadamar

Bild: Illustration Robert Bochennek

Gertrud Stockhausen, die Mutter des weltberühmten Komponisten, wurde 1932 in eine geschlossene Anstalt gebracht und knapp neun Jahre später ermordet. Die Umstände fand eine Schülerin heraus. Eine Familiengeschichte.

          8 Min.

          Seit mehr als einem halben Jahr steht in Berlin, Tiergartenstraße, Ecke Karajanstraße, ein Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. Durch eine blaue, mehr als 20 Meter lange und drei Meter hohe Glaswand schaut der Betrachter, je nach Blickwinkel, auf Bäume oder die Berliner Philharmonie, Texttafeln informieren über die Geschichte der NS-„Euthanasie“. An dieser Stelle, in der früheren Tiergartenstraße Nummer 4, die heute zum großen Teil von dem berühmten Konzerthaus überbaut ist, wurde die sogenannte T4-Aktion geplant. Sie führte dazu, dass zwischen 250.000 und 300.000 Menschen, deren Leben als „unwert“ galt, aus geschlossenen Psychiatrien in Tötungsanstalten verfrachtet oder durch Medikamentengabe und Nahrungsentzug umgebracht wurden.

          Uwe Ebbinghaus
          Redakteur im Feuilleton.

          Zur Einweihung des Denkmals im September 2014 sprachen die Kulturstaatsministerin und der Regierende Bürgermeister von Berlin im Foyer der Philharmonie; zwei Angehörige von Opfern kamen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Eine der eindrucksvollsten Leidensgeschichten, die wenige Monate zuvor von einer Schülerin des Landesmusikgymnasiums in Montabaur aufgedeckt worden war, kam zu diesem Anlass nicht zur Sprache. Gepasst hätte sie allein wegen ihrer beziehungsreichen Nähe zur Berliner Philharmonie, in welcher Musikstücke des Sohns der Ermordeten uraufgeführt wurden, in der ihre Enkelin, Majella Stockhausen Riegelbauer, als Ensemblepianistin ein und aus geht, und in welcher der Enkel Markus gelegentlich mit seiner Trompete jazzt. Es ist die Leidensgeschichte der Gertrud Stockhausen, Mutter von Karlheinz, einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.

          Das Mahnmal für „Euthanasie-Morde“, im Hintergrund die Berliner Philharmonie
          Das Mahnmal für „Euthanasie-Morde“, im Hintergrund die Berliner Philharmonie : Bild: Picture-Alliance

          Dass Gertrud Stockhausen kurz vor Weihnachten des Jahres 1932 in eine geschlossene Anstalt gebracht und von den Nationalsozialisten knapp neun Jahre später ermordet wurde, hat Karlheinz Stockhausen, der ihre Abholung am 21. Dezember als Vierjähriger mitansehen musste, in mehreren Interviews berichtet, es ist in den einschlägigen Biographien nachzulesen. Die tatsächlichen Todesumstände seiner Mutter kannte Stockhausen aber offenbar nicht. Seine letzte Lebensgefährtin, Suzanne Stephens, erzählt, wie er im Zug zwischen Köln und Frankfurt stets auf das gelbe Schloss Montabaur wies und sagte, hier sei seine Mutter umgebracht worden - eine bemerkenswerte Ungenauigkeit, die möglicherweise ihren Ursprung in der populären amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ hat, in der die Tötungsanstalt Hadamar, knapp zwanzig Kilometer entfernt von Montabaur, als Schloss dargestellt wurde.

          Ein entscheidender Türspalt

          Julika, Simon und Markus Stockhausen sagen, ihr Vater habe seine Mutter totgeschwiegen, von dem Sterbeort Hadamar hätten sie nie gehört. Suzanne Stephens sagt, das Gegenteil sei der Fall, der Vater habe seine Kinder in den achtziger Jahren regelmäßig mit Rechercheergebnissen seines Biographen Michael Kurtz versorgt, aber nie eine Rückmeldung erhalten. Was nach all den Jahren wie eine kleinliche familiäre Auseinandersetzung wirken mag, ist ein Zeichen tieferliegender Konflikte. Typisch für Familien, in denen es „Euthanasie“-Opfer gab.

          Gertrud Stockhausen, um 1927
          Gertrud Stockhausen, um 1927 : Bild: privat

          Bewegung in die Familiengeschichte kam im Jahr 2011 durch ein Erinnerungsbuch von Stockhausens zweiter Frau, der Künstlerin Mary Bauermeister. In „Ich hänge im Triolengitter“ schreibt sie, dass Karlheinz Stockhausen seine Mutter als Kind wiederholt in der „Irrenanstalt Hadamar“ besucht habe. Woher diese Information stammt, weiß nach Stockhausens Tod im Jahr 2007 niemand mehr, auch nicht die Autorin selbst. Der Ortsname, der seit den vierziger Jahren fast überall in Mitteldeutschland durch das geflügelte Wort: „Wenn Du nicht brav bist, kommst Du nach Hadamar (in den Ofen)“ verbreitet ist, führte in der Familie zu keinerlei Nachforschungen.

          Dabei war der Sterbeort Gertrud Stockhausens gar nicht schwierig herauszufinden. Der Oberstufenschülerin Lisa Quernes gelang es mit wenigen Anrufen. Seit 1983 gibt es auf dem Mönchberg in Hadamar neben einer wiedereröffneten Klinik für Psychiatrie eine Gedenkstätte, in der man den Aufenthalt Gertrud Stockhausens nach kurzer Recherche bestätigte. Allerdings kam dabei heraus, dass Hadamar lediglich ihre letzte Station auf einem langen Leidensweg gewesen sein kann. 1940 war die frühere Klinik in eine reine Tötungsanstalt verwandelt worden, in der Ankommende binnen 24 Stunden vergast wurden. Karlheinz Stockhausen kann seine Mutter hier also nicht besucht haben, wie Bauermeister schreibt. Doch hatte sich durch ihren Hinweis ein kleiner, aber entscheidender Türspalt in die Familiengeschichte der Stockhausens geöffnet. Aufstoßen mussten die Tür aber andere.

          Sie beginnt, mit dem Radio zu sprechen

          Die Initialzündung kam von Reinhard Pabst, Publizist, Literaturdetektiv und Mann von Lisa Quernes’ Geschichtslehrerin. Er hatte mit Stockhausen von seinem 14. Lebensjahr an korrespondiert, den Hinweis in Bauermeisters Buch, nur dreißig Kilometer entfernt von Hadamar lebend, interessiert zur Kenntnis genommen, ihn dann aber der Schülerin als Thema für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten („Vertraute Fremde - Nachbarn in der Geschichte“) überlassen.

          Hier kamen die psychisch Kranken an und wurden binnen 24 Stunden getötet: die Busgarage als Teil der Gedenkstätte auf dem Mönchberg in Hadamar.
          Hier kamen die psychisch Kranken an und wurden binnen 24 Stunden getötet: die Busgarage als Teil der Gedenkstätte auf dem Mönchberg in Hadamar. : Bild: Cornelia Sick

          Das entscheidende Licht in die letzten Jahre von Gertrud Stockhausen brachte dann ihre Patientenakte, die als eine von 30 000 vor der Vernichtung geretteten bis ins Jahr 1990 im NS-Archiv des Ministeriums für Staatssicherheit unter Verschluss gehalten worden war und anschließend ins Berliner Bundesarchiv gelangte, wo sie von Lisa Quernes ausfindig gemacht und mit Erlaubnis von Markus Stockhausen eingesehen werden konnte. Zusammen mit den von der Schülerin bereits gesammelten Briefen, Familienerinnerungen und Zeitzeugenberichten fügte sich mit einem Mal ein Puzzle zusammen, das eine tieftraurige Leidensgeschichte voller dramatischer und rätselhafter Momente erzählt.

          Die Tragödie beginnt im Jahr 1927. Gertrud Stupp, am 30. November 1900 in Neurath bei Grevenbroich in einer reichen niederrheinischen Bauernfamilie geboren, Klavierschülerin, talentierte Sängerin, heiratet den mittellosen Lehrer Simon Stockhausen aus Engelsbruch im Siegkreis. Das Paar muss wegen der verordneten Schulwechsel des Mannes in den ersten Ehejahren oft umziehen. In Mödrath bei Kerpen kommt 1928 Karlheinz zur Welt, ein Jahr später folgt die Schwester Katharina. Die Geburt von Hermann Josef, genannt Hermännchen, führt bei Gertrud Stockhausen 1932 offenbar zu einer schweren Psychose. Sie, die schon länger als schwermütig gilt, beginnt, mit dem Radio zu sprechen, weist in der Kirche den Besuchern die Plätze zu, verschenkt Bettwäsche an die Armen und redet im Beichtstuhl vom Plätzchenbacken - so erzählten es die Zeitzeugen, deren Aussagen Michael Kurtz für sein Stockhausen-Buch protokolliert, aber zu großen Teilen nicht veröffentlicht hat - Lisa Quernes konnte die Notizen im Stockhausen-Archiv einsehen. Als sich Gertrud Stockhausen kurz vor Weihnachten laut ihrem Mann aus dem Fenster zu stürzen versucht, lässt er sie in die Heil- und Pflegeanstalt Galkhausen in der Nähe von Langenfeld einweisen. Der Aufnahmebefund lautet auf „Schizophrenie“.

          Ein Trostbrief mit erfundener Todesursache

          Gertrud Stockhausen verweigert sich der Zwangsjacke, verweigert in der Anstalt überhaupt alles, so dass die Schilderung ihres bisherigen Krankheitsverlaufs in der Patientenakte wohl von ihrem Mann stammt. Sie habe vor ihrer Ehe von einem anderen Mann ein Kind erwartet, gibt er am 29. Dezember 1932 zu Protokoll, das sie aber habe abtreiben lassen. Weiter erwähnt er, „daß seine Frau schon seit Jahren neurotisch sei“, in „maßloser und sinnloser Eifersucht“ habe sie ihn „des sexuellen Verkehrs mit ihren eigenen Kindern (älteste 4 Jahre) und den Schulkindern bezichtigt“. Nach einer unleserlichen Passage, deren Bezug nicht ganz klar ist, heißt es weiter in der Akte: „unterstellen die Angehörigen der Frau die sexuellen Vergehen des Mannes als wahr und nehmen beim Besuch gegen den Mann Stellung, der darum bittet, weitere Besuche nur in Gegenwart einer Pflegerin stattfinden zu lassen“.

          Mit dieser Bescheinigung wurde Gertrud Stockhausen in die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt in Galkhausen überwiesen.
          Mit dieser Bescheinigung wurde Gertrud Stockhausen in die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt in Galkhausen überwiesen. : Bild: Archiv

          Am 3. Januar 1933 schaltet sich der „Bruder der Patientin“ ein: Seine Schwester, heißt es in der Akte, sei „in ihrer Ehe den größten Belastungsproben ausgesetzt gewesen, Mann großsprecherisch, über seinem Stand gelebt (sich eine große Jagd gepachtet hat) unnötig hohe Schulden (über RM 1.ooo), Bruder macht unbedingt glaubwürdigen Eindruck“. Damit sind die Fronten in der Familie geklärt, sie werden über Jahrzehnte hinweg bestehen bleiben.

          Gertrud Stockhausen bleibt, wie handschriftlich auf der Akte vermerkt wird, als „Dauerfall“ in der Heilanstalt. Nur wenige Besuche der Familie Stockhausen sind in den ersten beiden Jahren in Galkhausen verzeichnet. Danach finden sich nur noch Einträge über Aggressionen Gertrud Stockhausens gegen Patienten und Pfleger. Sie wird wiederholt als negativistisch, schließlich als mutistisch, also gänzlich sprachlos, bezeichnet. Die Einträge in der Akte werden immer seltener, nach insgesamt neun Jahren in Galkhausen wird sie am 27. Mai 1941 in einem Bus der „Gemeinnützigen Krankentransport GmbH“ nach Hadamar überführt und dort noch am selben Tag in der Gaskammer getötet. Zur Vertuschung der Umstände verschickt eine angebliche „Nerven-Heilanstalt“ einen Trostbrief an die Angehörigen, der meist eine erfundene, die Einäscherung rechtfertigende Todesursache wie Leukämie nennt. Simon Stockhausen, der 1937 in die NSDAP eingetreten und Blockleiter in seinem neuen Wohnort Altenberg geworden ist, soll sich nach Erhalt des Briefes einen Tag lang eingesperrt, die im Brief angebotene Urne aber nicht angefordert haben. Man habe damals schon gewusst, sagte Karlheinz Stockhausen im Interview mit Michael Kurtz, dass die Asche in solchen Fällen nicht authentisch war.

          Familienrätsel

          Unterdessen war, wenige Wochen nach Einweisung der Mutter, das jüngste Kind Hermann Josef im Alter von neun Monaten gestorben. Der Vater ließ die Leiche obduzieren, wie vermutlich Gertruds Schwester Michael Kurtz berichtete; in dem Körper des Kleinkinds, das einmal stark aus der Hose geblutet haben soll, findet man laut der Schwester Quecksilber, nach einem anderen Bericht im Darm eine Nadel. Als Todesursache gilt - das soll auf einer verlorengegangenen Postkarte von Simon Stockhausen gestanden haben - „Darmverschlingung“.

          Im Mai 1937 lässt sich Simon Stockhausen von seiner Frau Gertrud scheiden, im Juli 1938 heiratet er die Haushälterin Luzie Nell, mit der er zwei weitere Kinder bekommt. Gertrud Stockhausen erhält nach einem Zeitzeugenbericht als Vormund nicht etwa jemanden aus dem Familienkreis, sondern ein Parteimitglied. Das war das sichere Todesurteil für sie, zumal sie seit langem, nach der überlieferten Akte zu schließen, keinen Familienbesuch mehr bekommt, der die Verlegung in eine Tötungsanstalt durchaus verhindern konnte, wie etwa Götz Aly und Asmus Finzen in ihren „Euthanasie“-Studien nachgewiesen haben. Finzen weist in einer E-Mail aber auch darauf hin, dass ein Abbruch des familiären Kontakts nach zwei Jahren in vergleichbarer Situation alles andere als ungewöhnlich war. In der NS-Zeit seien Angehörige im schlimmsten Fall sogar von der Zwangs-Sterilisation bedroht gewesen. Viele hätten allein aus diesem Grund geschwiegen.

          All diese Informationen musste die Familie Stockhausen, der Lisa Quernes regelmäßig Bericht erstattete, erst einmal verarbeiten. War der Großvater Simon ein „Monster“ gewesen, fragten sich einige? Wie konnte Karlheinz Stockhausen seinen jüngsten Sohn nach ihm benennen? Hat sich die Familie an dem Tod Gertrud Stockhausens schuldig gemacht?

          Ein Opern-Zyklus in neuem Licht

          Und auch auf Karlheinz Stockhausens Werk werfen die neuen Erkenntnisse einen Schatten. Die Tatsache etwa, dass er in der autobiographisch geprägten Oper „Donnerstag aus Licht“, die 1981 in Mailand uraufgeführt wurde, die Mutterfigur mit einer Spritze einschläfern lässt, kann ihre verharmlosenden Tendenzen nicht mehr verleugnen. Stockhausen selbst waren positivistische Zugänge zu seinem Werk zuwider - als er 1981 in einer Rezension der „Donnerstag“-Oper das Wort „Trauerarbeit“ las, schrieb er an den Rand: „Plem plem!“ Andererseits aber traten ihm, als er bei Dreharbeiten des WDR die Handlung erzählen sollte und dabei auf seine Mutter zu sprechen kam, Tränen in die Augen. Die Kameras mussten ausgeschaltet werden.

          Alles andere als verharmlosend hingegen wirkt die Entschiedenheit, mit der er die sexuelle Anschuldigung seiner Mutter gegen ihren Mann in die Oper aufgenommen hat - „So ’was Verrücktes kleine Jungen zu verführen“, heißt es im Libretto gegen die Vaterfigur. Woher kannte Stockhausen eigentlich diesen Vorwurf? Aus den von Michael Kuntz gesammelten Zeitzeugenberichten, in denen es vergleichbare Andeutungen gab? Die Krankenakte war ihm ja nicht zugänglich gewesen.

          Szene aus „Freitag aus Licht“, 1996 in der Oper Leipzig uraufgeführt
          Szene aus „Freitag aus Licht“, 1996 in der Oper Leipzig uraufgeführt : Bild: Picture-Alliance

          Wirklich irritierend aber ist vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse, dass Stockhausen mit dem Urantia-Buch wiederholt ein esoterisches Werk als wichtige Quelle für seine „Licht“-Oper bezeichnete, das eindeutig eugenische Passagen enthält. So heißt es an einer Stelle im Kapitel „Rassenmischungen“: „Wenn die heutigen Rassen Urantias vom Fluch ihrer niedrigsten Schichten degenerierter, asozialer, schwachsinniger und ausgestoßener Individuen befreit werden könnten, gäbe es gegen eine begrenzte Rassenamalgamierung wenig einzuwenden.“

          Neue Fragen

          Dieses Zitat passt im Übrigen zu dem schöpfungsgeschichtlichen Handlungsfinale von Stockhausens „Freitag“-Oper, das kaum anders interpretiert werden kann, als würden in ihm die aus ungezügelter Paarung hervorgegangenen hybriden, missgestalteten Lebewesen einer reinigenden Flamme übergeben werden.

          Was ist die Moral dieser Familiengeschichte, die eine zerstörerische Schweigespirale über mehr als siebzig Jahre zeigt? Eine mögliche Antwort haben die Enkel Gertrud Stockhausens schon vor einigen Monaten gegeben. Bei einer Veranstaltung anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der Gedenkstätte in Hadamar trafen sich erstmals alle miteinander, um der verstorbenen Großmutter an ihrem Sterbeort zu gedenken.

          Zurück zum Denkmal an der Berliner Philharmonie: So abstrakt die blaue Glasfläche in der Tiergartenstraße uneingeweihten Besuchern zunächst erscheinen mag - wer die Geschichte Gertrud Stockhausens kennt, versteht plötzlich, was es bedeutet, wenn die Realität in all ihren Verästelungen plötzlich durch den klärenden Farbfilter einer verschüttet geglaubten historischen Wahrheit sichtbar wird. Auch wenn aus alten Fragen, die nun beantwortet sind, neue erwachsen, die noch völlig offen sind.

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