https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/debatte-um-thierse-gastbeitrag-worauf-will-die-spd-verzichten-17226090.html
Bildbeschreibung einblenden

Debatte um Thierse-Gastbeitrag : Worauf will die SPD verzichten?

Kevin Kühnert spricht beim SPD-Bundesparteitag. Bild: dpa

Wolfgang Thierses Beitrag in der F.A.Z. ist für Saskia Esken und Kevin Kühnert ein Grund, sich zu schämen. Das ist also das vorwärtsgewandte Bild der SPD, das die beiden offenbaren wollten?

          4 Min.

          Zu sagen, man schäme sich für jemanden, ist eine starke Form moralischer Missachtung. Es muss ihr, soll sie sinnvoll eingesetzt werden, eine schlimme Verfehlung vorangegangen sein. Denn zu sagen, man schäme sich, teilt ja zugleich mit, dass es gar keine Möglichkeit der Diskussion mehr über das gibt, was nur noch zum Beschämtsein Anlass gibt. Es ist beinahe und zumindest, was den Gegenstand betrifft, eine Abschiedsformel. Darüber, sagt sie, kann man nicht reden.

          Jürgen Kaube
          Herausgeber.

          Saskia Esken, die halbe Parteivorsitzende der SPD, und Kevin Kühnert aus dem Vorstand der Partei, schämen sich für Wolfgang Thierse, den früheren Bundestagspräsidenten. In einer E-Mail an Parteimitglieder laden sie zu einer Diskussion darüber ein, worüber nicht diskutiert werden kann.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Appell der Intellektuellen : Putins nützliche Idioten

          Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
          Kaum zu kriegen: Auf eine neue Rolex müssen Kunden oft mehrere Jahre warten.

          Luxusmarkt für junge Menschen : Bock auf Rolex

          5000 Euro und mehr für eine Uhr: Klassische Luxusuhren gelten bei vielen jungen Menschen als Statussymbol. Daran ändert auch die Smartwatch nichts. Woher rührt der neuerliche Hype?
          Ein LNG-Tanker löscht Flüssiggas im Hafen von Barcelona.

          Russisches Gas : Investitionsruine LNG-Terminal

          Deutschland und die EU investieren Milliarden in LNG-Terminals. In fünf bis zehn Jahren aber werden die gar nicht mehr gebraucht.