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Frohnmaier im „SZ Magazin“ : Liebe bekommt nur, wer böse ist

  • -Aktualisiert am

Markus Frohnmaier im Februar im Bundestag Bild: EPA

Die morbide Anziehungskraft der Brutalität: Wie sich das „Süddeutsche Zeitung Magazin“ vom AfD-Politiker Markus Frohnmaier benutzen lässt, dem vorgeworfen wird, eine Marionette Russlands zu sein.

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          Beziehungen gehorchen seltsamen Gesetzen. Manche gehören zu der Sorte, die Paarberater „toxisch“ nennen. Es wäre ein Wunder, wenn das im Verhältnis der Journalisten zur sogenannten Neuen Rechten anders wäre.

          Man steckt ja nicht drin. Doch auch hier gibt es die morbide Anziehungskraft der Brutalität. Die unerschütterliche Gesprächsbereitschaft im Wissen, manipuliert zu werden – und in der vagen, immer wieder enttäuschten Hoffnung, erzieherisch wirken zu können. Den Zwang, seine wahren Gefühle zu verbergen. Das Gefühl, nicht miteinander zu können und nicht ohne einander. Das resignierte Mitleid: „Wenn man sich nicht um ihn kümmert, fühlt er sich nur in seiner Opferrolle bestärkt.“

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