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Detail aus Peter Eisenmans Berliner Holocaust-Mahnmal

Frank Schirrmachers Düsseldorfer Dankrede : Den Schmerz verdoppeln

Was ist Inversion? Wenn ein Nobelpreisträger die Juden zur Gefahr erklärt. Wenn die deutsche Justiz den Juden Körperverletzung vorwirft. Anmerkungen zum sprachlichen Sadismus aus Anlass der Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille durch die Jüdische Gemeinde Düsseldorf.

Eine Brandrede wird zur Satire : Gojda!

Der russische Schauspieler Iwan Ochlobystin wollte seine Landsleute mit dem Kampfruf der Schergen von Iwan dem Schrecklichen ermutigen. Fehlanzeige!

Energie sparen : Licht aus!

Um Strom zu sparen, muss in diesem Winter sogar Weihnachtsbeleuchtung dran glauben. Aber ist das wirklich so schlimm?

NS-Malerei im Museum : Georg Baselitz leidet unter Kunstscham

Georg Baselitz fordert, dass die Münchner Pinakotheken ein Bild von Hitlers Lieblingsmaler Adolf Ziegler abhängen. Ist NS-Kunst keine Kunst? Diese Ansicht verharmlost den Nationalsozialismus und idealisiert die Kunst.

Chaos bei Pro7Sat.1 : Plattgeformt

Rainer Beaujean muss als Chef von Pro Sieben Sat.1 gehen, sein Nachfolger Bert Habets war mal Boss der RTL Group in Luxemburg. Wer meint, das deute darauf hin, dass die beiden großen TV-Gruppen zusammengingen, dürfte falsch liegen.

Floskel „Schön, hier zu sein“ : Mehr Kälte wagen!

Eine Floskel breitet sich zur Begrüßung aus: „Schön, dass ich hier sein darf!“ Dabei wäre das erst mal zu beweisen. Woher kommt die übertriebene Nettigkeit?

Neues Mediengesetz der EU : Tom Buhrow kapiert, was der Pressefreiheit droht

Die ARD hat zurzeit mit sich selbst zu tun. Der Intendant Tom Buhrow verliert aber zum Glück nicht aus dem Auge, was die EU macht. Die will nämlich die Presse beaufsichtigen. Das geht auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an.

Gasumlage : Deckel drauf!

Niklas Luhmann würde weinen: Die chaotischen Debatten um die Gasumlage zeigen, dass es auch Delegitimierung durch Verfahren geben kann.

Prechts Umgang mit Kritik : Grüße, ganz persönlich

Richard David Precht gibt Artikel falsch wieder und fordert die Degradierung von Journalisten, die ihn kritisieren. Zeit, über die Größe des Egos nachzudenken.

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  • Begleitete als Kritiker die gesamte literarische Karriere von Günter Grass: Marcel Reich-Ranicki

    Marcel Reich-Ranicki über Grass : Es ist ein ekelhaftes Gedicht

    Aus erzwungenem Anlass: Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki äußert sich erstmals zu dem umstrittenen Gedicht von Günter Grass „Was gesagt werden muss“. Er attackiert den Nobelpreisträger scharf.
  • „Ganz klar, dass er eine bestimmte Absicht hat“: Marcel Reich-Ranicki äußert sich über Günter Grass

    „Er stellt die Welt auf den Kopf“ : Marcel Reich-Ranicki attackiert Grass

    „Es ist eine Gemeinheit, so etwas zu publizieren“: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung äußert sich der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki erstmals zum Israel-Gedicht von Günter Grass, zum Kalkül des Dichters und zur Frage, ob Grass ein Antisemit sei.
  • Das ist keine Pfeife

    Fraktur - Die Sprachglosse : Das Gedicht

    Günter Grass’ jüngste Einlassungen zum Thema Israel haben viele Fragen aufgeworfen. Auch die: Was ist eigentlich ein Gedicht? Und was nicht?
  • Beim Entzünden der Pfeife : Günter Grass

    Schriftsteller zu Grass : Intellektuelle Senkgrube

    Seine Auslassung verdiene Ignoranz, er denunziere das politische Anliegen von Literatur: Vier Schriftsteller aus Deutschland, Österreich und Israel äußern sich zu Günter Grass und seinem Gedicht.
  • Fühlt sich missverstanden: Nobelpreisträger Günter Grass

    Günter Grass im Fernsehen : Was bleibet aber, richten die Dichter an

    Günter Grass auf allen Kanälen: Die mediale Erregung war am Donnerstag so groß wie die Empörung über sein umstrittenes Israel-Gedicht. Die Erkenntnis des langen Abends: Günter Grass hatte nicht viel zu sagen.
  • Will nichts zurücknehmen: Literaturnobelpreisträger Günter Grass

    Umstrittenes Israel-Gedicht : Grass: Ich werde an den Pranger gestellt

    Der Schriftsteller Günter Grass fühlt sich nach der heftigen Kritik an seinem Israel-Gedicht missverstanden und unterstellt seinen Gegnern Methoden, die von den Nazis verwendet wurden. Zugleich bekräftigt er in Fernsehinterviews seine Israel-Kritik: „Widerrufen werde ich auf keinen Fall.“