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Detail aus Peter Eisenmans Berliner Holocaust-Mahnmal

Frank Schirrmachers Düsseldorfer Dankrede : Den Schmerz verdoppeln

Was ist Inversion? Wenn ein Nobelpreisträger die Juden zur Gefahr erklärt. Wenn die deutsche Justiz den Juden Körperverletzung vorwirft. Anmerkungen zum sprachlichen Sadismus aus Anlass der Verleihung der Josef-Neuberger-Medaille durch die Jüdische Gemeinde Düsseldorf.

Frankfurter Buchmesse : Auch symbolisches Kapital zählt

Wie kann sich die Buchmesse rechnen, wenn nur eine großzügige Zählweise eine niederschmetternde Bilanz verhindert? Was bleiben wird, ist die ersichtliche Freude der Leser und Autoren.

„Rechte“ Verlage : In der Verdachtsfalle

Jahr um Jahr wird von der Frankfurter Buchmessse gefordert, sogenannte rechte Verlage auszuschließen. Können Erkenntnisse des Verfassungsschutzes die Auseinandersetzung mit unliebsamen politischen Ideen ersetzen?

Wird Facebook umbenannt? : A und O

Unter politischem Druck und von einer neuen Silicon-Valley-Vision beflügelt, könnte der Facebook-Konzern seinen Namen ändern wollen. Eine Einordnung und ein Vorschlag.

Modellprojekt für Muezzine : Köln ruft Allah

Die Ankündigung der Stadt Köln, Muezzinrufe künftig zu erlauben, schreibt das Missverständnis fort, diese hörbaren Einladungen zum Gottesdienst seien verboten.

Baskischer Terrorismus : Worte über Taten

Halbe Entschuldigungen, halbe Empathie: Zehn Jahre nach dem Ende der ETA kommt es den Opfern auf den Wortlaut an. Für den Terror wird fast um Entschuldigung gebeten, aber eben nur fast.

Englische Innenarchitektur : Tapetenwechsel

Wann und wo auch immer englisches Fernsehen zurück ins viktorianische Zeitalter schaut - an den Wänden klebt immer die gleiche Tapete. Dahinter steckt ein Missverständnis. Wir klären es auf.

Terrasse des Humboldt-Forums : Die da oben, dem Himmel so nah

Es gibt einen Ort, an dem man vergessen kann, dass Berlin wieder ein Schloss hat: die Terrasse des Humboldt-Forums. Ihr Charme lässt Preußen-Idealisierung und architektonische Konzeptlosigkeit in weite Ferne rücken.

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  • Will nichts zurücknehmen: Literaturnobelpreisträger Günter Grass

    Nach Israelkritik : „Grass nicht zur Persona non grata erklären“

    Soll Günter Grass trotz seines israelkritischen Gedichts der SPD im Wahlkampf dienen? Es sei falsch und voreilig, den Schriftsteller zur unerwünschten Person in der SPD zu erklären, sagen unisono Generalsekretärin Andrea Nahles und Bundestagsvizepräsident Thierse.
  • Einreiseverbot für Grass : „Hysterische Überreaktion“

    Auch in Israel regt sich Kritik am Einreiseverbot für Günter Grass. „Wer Schriftsteller boykottiert, wird am Ende Bücher verbrennen“, warnt der israelische Autor Joram Kaniuk. Chemie-Nobelpreisträger Aaron Ciechanover bezeichnet es als falsch, „auf Unsinn mit neuem Unsinn zu antworten“.
  • Israels Selbstverteidigungsrecht : Option Präventivschlag

    Günter Grass kritisiert Israel und dessen Pläne eines präventiven militärischen Eingreifens gegen Teherans Atomprogramm. Niemand kann Staaten das Selbstverteidigungsrecht absprechen. Nur wann und wie kann es völkerrechtlich in Anspruch genommen werden?
  • Begleitete als Kritiker die gesamte literarische Karriere von Günter Grass: Marcel Reich-Ranicki

    Marcel Reich-Ranicki über Grass : Es ist ein ekelhaftes Gedicht

    Aus erzwungenem Anlass: Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki äußert sich erstmals zu dem umstrittenen Gedicht von Günter Grass „Was gesagt werden muss“. Er attackiert den Nobelpreisträger scharf.
  • „Ganz klar, dass er eine bestimmte Absicht hat“: Marcel Reich-Ranicki äußert sich über Günter Grass

    „Er stellt die Welt auf den Kopf“ : Marcel Reich-Ranicki attackiert Grass

    „Es ist eine Gemeinheit, so etwas zu publizieren“: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung äußert sich der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki erstmals zum Israel-Gedicht von Günter Grass, zum Kalkül des Dichters und zur Frage, ob Grass ein Antisemit sei.
  • Das ist keine Pfeife

    Fraktur - Die Sprachglosse : Das Gedicht

    Günter Grass’ jüngste Einlassungen zum Thema Israel haben viele Fragen aufgeworfen. Auch die: Was ist eigentlich ein Gedicht? Und was nicht?
  • Beim Entzünden der Pfeife : Günter Grass

    Schriftsteller zu Grass : Intellektuelle Senkgrube

    Seine Auslassung verdiene Ignoranz, er denunziere das politische Anliegen von Literatur: Vier Schriftsteller aus Deutschland, Österreich und Israel äußern sich zu Günter Grass und seinem Gedicht.
  • Fühlt sich missverstanden: Nobelpreisträger Günter Grass

    Günter Grass im Fernsehen : Was bleibet aber, richten die Dichter an

    Günter Grass auf allen Kanälen: Die mediale Erregung war am Donnerstag so groß wie die Empörung über sein umstrittenes Israel-Gedicht. Die Erkenntnis des langen Abends: Günter Grass hatte nicht viel zu sagen.
  • Will nichts zurücknehmen: Literaturnobelpreisträger Günter Grass

    Umstrittenes Israel-Gedicht : Grass: Ich werde an den Pranger gestellt

    Der Schriftsteller Günter Grass fühlt sich nach der heftigen Kritik an seinem Israel-Gedicht missverstanden und unterstellt seinen Gegnern Methoden, die von den Nazis verwendet wurden. Zugleich bekräftigt er in Fernsehinterviews seine Israel-Kritik: „Widerrufen werde ich auf keinen Fall.“