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Rechtsanwältin Stefanie Schork : Darf das Ibiza-Video gezeigt werden?

Der Screenshot aus dem Video zeigt Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (r.) am 24.7.2017 bei einem Gespräch mit einer angeblichen russischen Oligarchin. Bild: dpa

Stefanie Schork vertritt Julian H., der das Ibiza-Video erstellt und verbreitet haben soll. Im Interview gibt sie Auskunft über eine brisante Neuigkeit zur Rechtmäßigkeit des Vorgangs aus der österreichischen Ermittlungsakte.

          7 Min.

          Frau Schork, Ihre Kanzlei vertritt Julian H., dem nachgesagt wird, das Ibiza-Video hergestellt und verbreitet zu haben. Was ist so brisant an der österreichischen Ermittlungsakte in Sachen Strache-Video, die Ihnen vorliegt und der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist?

          Julia Encke

          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          In ihr findet sich ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Hamburg vom 5. Juli 2019, das an einen Kölner Rechtsanwalt gerichtet ist, der für Heinz-Christian Strache Strafanzeige gegen alle Mitwirkenden und Verantwortlichen der Herstellung und Verbreitung des sogenannten Ibiza-Videos in „Spiegel“ Print und „Spiegel online“ erstattet hat. Die Strafanzeige ist vom 30. Mai 2019. Die Staatsanwaltschaft Hamburg schreibt dem Kölner Rechtsanwalt zurück und sagt, dass sie keinen Anlass für die Aufnahme von Ermittlungen sehe und dass sie das Ermittlungsverfahren nach § 170 Absatz 2 StPO endgültig eingestellt habe.

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