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Covid-Patienten im Krankenhaus : Telegram schlägt Therapie

  • -Aktualisiert am

Auf Intensivstationen ringen Ärzte um das Leben ihrer Patienten – während manche von ihnen lieber diskutieren. Bild: dpa

Sie sind an Corona erkrankt, liegen im Krankenhaus und meinen, sie wüssten es besser als die Ärzte. Manch ein Patient schluckt sogar lieber Wurmmittel für Pferde.

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          Bei „Hart aber fair“ war es nur eine Randnotiz. „Es ist definitiv so, dass wir mehr schwierige Diskussionen mit den Patienten führen müssen im Vergleich zu den vorherigen Wellen“, sagte Cihan Çelik in der Sendung. Manche Patienten diskutierten dann mit ihm, dem Oberarzt auf der Corona-Station des Klinikums Darmstadt, ob denn ihre Sauerstoffsättigung wirklich so gering sei; ob denn eine Behandlung mit Sauerstoff wirklich nötig sei. Luftnot, führte Çelik weiter aus, spürten Patienten zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ihre Versorgung mit Sau­erstoff sei aber bereits so schlecht, dass ihre Organe geschädigt werden können. Es sei eine Besonderheit von Covid-19, dass es dieses Fenster im Krankheitsverlauf überhaupt gebe, in dem subjektive Wahrnehmung und objektive Krankheit so weit auseinanderliegen können.

          Kim Maurus
          Volontärin.

          Den Moderator interessierte an dieser Stelle lediglich, ob Çelik das alles nicht wahnsinnig frustriere. Und so blieb eine andere Frage offen: Was ein Arzt macht, wenn mit dem Coronavirus infizierte Menschen auf seiner Station landen und meinen, sie wüssten es besser? Wenn ein Patient glaubt, dass Ärzte ihn „kranker reden, als er wirklich ist“? Wenn er zwar stationär aufgenommen ist, aber kein Interesse daran hat, sich behandeln zu lassen?

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