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Künstliche Intelligenz : Diese Innovation sollten wir ruhig verpassen

  • -Aktualisiert am

Apples „Siri“ war das Pilotprojekt, mittlerweile haben künstliche Intelligenzen in vielen anderen Bereichen Einzug gehalten. Bild: dpa

Künstliche-Intelligenz-Programme, die auf Manipulation und Ausforschung basieren, sind kein Zukunftsmodell. Warum wir darauf verzichten können.

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          Es ist ein oft gehörtes Wehklagen der letzten Jahre, meist aus wirtschaftlichem Mund: Deutschland könne nicht mithalten im Vergleich zu den Vereinigten Staaten oder China, wenn es um Techniken des maschinellen Lernens geht. Alexander Armbruster postulierte es zuletzt in einem Interview mit Wolfgang Wahlster, dem Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Es war nicht als Interviewfrage formuliert, sondern als bloße Feststellung, denn schließlich gäbe es hierzulande doch kein Unternehmen wie das amerikanische Google oder das chinesische Tencent.

          Wahlster stimmt dem nur teilweise zu und verweist auf eine Reihe von Beispielen, in denen mannigfaltige KI-Anwendungen deutsche Produkte „aufrüsten“. In manchen Bereichen sei man „Weltmarktführer“ und halte mehr Patente als Amerikaner und Chinesen. Wovon sich Wahlster aber in klaren Worten distanziert, ist die „Auswertung von Konsumentendaten für Werbezwecke“. Man setze hier „zu Recht“ in Europa auf Zurückhaltung.

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