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Prinz Asserate im Gespräch : Afrikas Hoffnung verlässt den Kontinent

Die größten Exporteure von Migranten sind Afrikas Diktatoren: Szene vom Grenzzaun zwischen Marroko und der spanischen Enklave Melilla. Bild: AP

Wir können die Zäune noch so hoch machen, wir können uns noch so sehr um die Integration der in Europa Strandenden bemühen: Das Problem wird fortgeschrieben. Es gilt, die Ursachen zu bekämpfen.

          Bis zum Ende des Jahres werden eine halbe bis zu einer Dreiviertelmillion Menschen über das Mittelmeer nach Europa geflohen sein. Diese Zahl ist zum einen dem Bürgerkrieg in Syrien geschuldet, zum anderen der Migration aus Afrika.

          Jochen Hieber

          Freier Autor im Feuilleton.

          Was die afrikanischen Flüchtlinge betrifft, fürchte ich, werden wir bald nicht mehr von Migration sprechen, sondern von Völkerwanderung. Derzeit, so das UN-Flüchtlingshilfswerk, leben weltweit 59,5 Millionen Menschen außerhalb ihres Heimatlandes. 35 Millionen davon kommen aus Afrika. Die Frage, wie man damit umgeht, ist für mich die größte Herausforderung Europas im 21. Jahrhundert. Was machen wir in Europa, wenn bald nicht mehr Tausende von Afrikanern zu uns drängen, wie wir das heute sehen, sondern Millionen Menschen sich auf den Weg machen? Wenn diese Menschen sagen: „Ihr könnt euer Militär schicken oder Bomben werfen, wir gehen weiter, denn in unseren Heimatländern gibt es keine Hoffnung mehr auf ein menschenwürdiges Leben.“ Das größte Rätsel für mich ist dabei, warum die Europäer bisher fast ausschließlich versuchen, die Symptome des Problems zu behandeln. Sie fragen: Wie hoch kann man die Zäune noch machen? Wie abschreckend wollen wir sein? Oder: Wie können wir die Menschen, die zu uns kommen, am besten integrieren und wie viele? Es gilt aber, die Ursachen der unermesslichen Menschenflucht zu begreifen, um ihr angemessen zu begegnen.

          Was sind die Ursachen?

          Nehmen wir als Beispiel Eritrea: ein Land in Ostafrika mit rund sechs Millionen Menschen. Ein Drittel der Bevölkerung ist mittlerweile aus diesem Land geflohen, das vor einigen Jahrzehnten mit großen Hoffnungen in die Unabhängigkeit aufbrach. Heute ist Eritrea eine der schlimmsten Diktaturen der Welt. Es gibt keine Pressefreiheit, keine Religionsfreiheit, keine Versammlungsfreiheit. Der gesamte private Sektor wurde de facto abgeschafft. Es gibt keine Verfassung, keine unabhängige Justiz, keine Rechtsstaatlichkeit. Die Regierung wird beschuldigt, Menschen massenweise, mit großer Willkür, ohne Prozess und unter menschenunwürdigen Bedingungen einzukerkern und zu foltern. Eritreer, die im Ausland leben, müssen regelmäßig Devisen an die Regierung überweisen, sonst haben sie damit zu rechnen, dass ihre Verwandten oder Familien, die noch im Land verblieben sind, drangsaliert und schikaniert werden.

          Prinz Asserate blieb Mitte der Siebziger Jahre, nach dem Sturz des Kaisers Haile Selassie, dessen Großneffe er ist, im deutschen Exil.

          Wie typisch ist Eritrea für die Situation in Afrika?

          Eritrea ist kein Einzelfall. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Staaten, in denen die Menschen unter entwürdigenden Bedingungen leben müssen. In der Rangliste von sogenannten gescheiterten oder fragilen Staaten ist Afrika stets prominent vertreten. Stammplätze haben Länder wie Äthiopien, Somalia, der Sudan und Süd-Sudan, die Zentralafrikanische Republik, Kongo, der Tschad und etliche andere von Gewaltregimen regierte Staaten.

          Sind solche Regime auch die Hauptverantwortlichen für die Migration?

          Die größten Exporteure von Migranten auf dieser Welt sind afrikanische Gewaltherrscher und Diktatoren, die ihrem eigenen Volk keine Hoffnung lassen auf ein menschenwürdiges Leben. Das Verheerende ist dabei, dass ein Großteil dieser Regime auch noch von europäischen Steuergeldern alimentiert wird.

          Ein entscheidendes Problem ist für Sie demnach die Politik, die Europa in Afrika betreibt?

          Europa muss seine Afrika-Politik der vergangenen vierzig Jahre grundsätzlich überdenken. Konkret: Die sogenannte Realpolitik muss ein Ende finden. Heute geben vor allem Wirtschaftsinteressen den Weg der Politik vor. Das ist bis zu einem gewissen Grad legitim. Aber Wirtschaftsinteressen dürfen nicht die alleinige Maxime der Politik sein, vor allem nicht, wenn dies ein Anbiedern an skrupellose Diktatoren bedeutet, die auf begehrten Ressourcen und Bodenschätzen sitzen. Frei nach dem Motto: „Du kannst der größte Gauner oder brutalste Schlächter auf Gottes Erden sein, aber solange du an der Macht bist, kommen wir europäischen Demokraten und stützen dich, wenn du uns dein Platin, dein Gold, dein Öl und dein Coltan überlässt.“ Auf Dauer muss das fatale Konsequenzen haben.

          Was ist dagegen zu tun?

          Europa darf bei seiner Afrika-Politik wegen kurzfristiger wirtschaftlicher Vorteile die eigenen Wertmaßstäbe nicht mehr verkaufen und verraten. Europa hat in den Augen vieler Afrikaner bereits ein Glaubwürdigkeitsdefizit. Um in Afrika glaubwürdig zu bleiben, müssen die europäischen Staaten auf allen Kanälen, politischen wie wirtschaftlichen, versuchen, auf die afrikanischen Diktatoren einzuwirken. Zusammen mit den UN-Gremien muss es ihr Ziel sein, dass in Afrika zumindest gewisse Grundstandards im Zusammenleben von Menschen eingehalten werden und dass Rechtsstaatlichkeit die conditio sine qua non für eine Kooperation wird. Afrika hat aktuell eine Bevölkerung von rund einer Milliarde Menschen. 85 Prozent davon sind jünger als 25 Jahre. Eine Verdoppelung der Bevölkerungszahl wird für die nächsten Jahrzehnte prognostiziert. Europa sollte sich diese jungen Menschen nicht zu Feinden machen. Diese junge Generation wird es Europa nicht verzeihen, wenn es weiter Diktatoren und Menschenschinder auf dem afrikanischen Kontinent unterstützt.

          Wie sähe die politische Alternative aus?

          Voraussetzung dafür ist eine gemeinsame europäische Afrika-Politik. Die gibt es gegenwärtig nicht. Ich weiß, wie schwierig es ist, die 28 Länder der Europäischen Union auf eine gemeinsame Politik einzuschwören, aber ich halte das für unabdingbar. Wenn Deutschland heute sagte, mit diesem oder jenem Diktator werden wir die Beziehungen abbrechen, rieben sich sofort Franzosen, Italiener oder andere die Hände und witterten verlockende Renditen. Das gilt übrigens auch umgekehrt. Die afrikanischen Potentaten wissen das und spielen die Europäer gegeneinander aus nach der Devise: „Wenn du uns die Entwicklungsgelder streichst, weil wir gewisse Menschenrechte nicht beachten, bekomme ich sie eben von einem anderen europäischen Staat.“ Natürlich ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass die Chinesen in jede Lücke springen werden, die der Westen lässt. Ich bin wahrlich nicht naiv. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass eine europäische Afrika-Politik, die europäische Grundwerte außer Acht lässt, zum Scheitern verurteilt ist.

          Was haben afrikanische Potentaten davon, wenn die eigenen Leute, zumal die jungen, ihre Heimat verlassen?

          Manche der Diktatoren scheinen tatsächlich Glücksgefühle damit zu verbinden, wenn junge, nicht anpassungswillige Menschen massenweise weggehen. Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit, der Perspektivlosigkeit, der Unzufriedenheit und Aufmüpfigkeit wird damit exportiert. Und später schicken die Emigrierten vielleicht sogar Geld an die zurückgebliebenen Verwandten, unterstützen damit die heimische Wirtschaft und indirekt auch das verhasste Regime. Die meisten der afrikanischen Flüchtlinge kommen nicht aus Bürgerkriegsländern. Die wenigsten sind direkt vom Hungertod bedroht. Viele gehören dem unteren Mittelstand an und sind verhältnismäßig gut ausgebildet. Aber sie haben jede Hoffnung verloren und sind bereit, für die Aussicht auf ein besseres Dasein ihr Leben zu riskieren. Jedes Land in Afrika sollte eigentlich verzweifeln angesichts des massenhaften Exodus seiner Hoffnungsträger. Dass sich afrikanische Gewaltherrscher darüber Sorgen machen, habe ich jedoch noch nicht gehört. Einige afrikanische Staaten können heute ein beeindruckendes wirtschaftliches Wachstum vorweisen, aber die Lebensbedingungen der meisten Menschen haben sich nicht verbessert. Das ist der eigentliche Motor hinter den Flüchtlingsdramen.

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          Steht den Europäern die eigene koloniale Vergangenheit im Weg? Und hat Afrika andererseits ein postkoloniales Trauma, das Entwicklung verhindert?

          Das Argument eines postkolonialen Traumas in Afrika kann ich nur sehr bedingt akzeptieren. Sicherlich belasten die Folgen der Sklaverei bis heute die afrikanische SeeIe. Aber inzwischen sind mehr als sechzig Jahre vergangen, seit die ehemaligen Kolonialherren Afrika verlassen haben und wir uns frei entfalten konnten. Die Europäer könnten zu den heutigen Herrschern mit Recht sagen: „Ihr seid viel schlimmere Unterdrücker eures eigenen Volkes geworden, als wir das jemals gewesen sind.“ Und in der Tat: Afrikanische Diktatoren wie Mengistu Haile Mariam in Äthiopien, Mobuto Sese Seko in Zaire, Idi Amin in Uganda, Samuel Doe in Liberia oder auch der Völkermord an den Tutsi in Ruanda sind ein grauenerregender Beleg für diese These. Millionen von Menschenleben haben diese Regime auf dem Gewissen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich irgendwer in Afrika den Kolonialismus zurückwünschte.

          Aber ist die wirtschaftliche Benachteiligung Afrikas nicht evident?

          Die größte Benachteiligung Afrikas hat mit den Handelsstrukturen zu tun, die zwischen Afrika und den westlichen Staaten aufgebaut wurden. Vor allem bei Textilien und landwirtschaftlichen Produkten werden die Afrikaner von den Märkten der EU und Amerikas durch Handelsbarrieren weitgehend ausgeschlossen. Experten haben ausgerechnet, dass Afrika allein durch die Agrarprotektion der Amerikaner, Europäer und Japaner jährlich rund dreißig Milliarden Dollar an Exporteinnahmen verliert – das ist fast das Doppelte der Entwicklungshilfe, die jedes Jahr nach Afrika fließt. Umgekehrt kann ein Bauer in Afrika kaum mit den Preisen für die subventionierten Lebensmittel aus Europa konkurrieren. Die Folge: weitgehende Subsistenzwirtschaft. Die Bauern sorgen nur für den eigenen Bedarf, weil sich einheimische Produkte kaum verkaufen lassen.

          Welches sind die größten Probleme, die sich Afrika selbst macht?

          Staatenbildung, gute Regierungsführung sowie ethnische und religiöse Auseinandersetzungen sind die Hauptprobleme Afrikas. Die nationale Einheit der existierenden Staaten ist in vielen Ländern bedroht. Das Verlangen nach Selbstbestimmung ist bei vielen ethnischen Gruppierungen unüberhörbar. Dabei hatte alles ganz anders angefangen, als im Jahre 1963 die afrikanischen Staaten in Addis Abeba zusammenkamen, um die Organisation der afrikanischen Einheit (OAU) zu gründen. Der panafrikanische Gedanke regierte damals über alles. Die Gründungsväter Afrikas haben sogar die kolonialen Grenzen übernommen, weil sie die Bildung von Nationalstaaten in Afrika als die große Priorität ansahen. Es hieß damals: „Nein, du bist nicht nur Kikuyu, sondern auch Kenianer. Du bist nicht nur ein Ibo, sondern auch Nigerianer.“ So wollten die Staatschefs dem damals grassierenden Tribalismus Paroli bieten. Tribalismus, also die Förderung der unterschiedlichen Stammeskulturen, war das Instrument der Kolonialherren, um die Afrikaner gegeneinander auszuspielen. Meiner Meinung nach ist der einzige Ausweg aus diesem ethnozentrischen Denken die Bildung demokratischer Föderalstaaten. Mit Ausnahme von Somalia sind schließlich alle afrikanischen Staaten Vielvölkerstaaten. Aber diese unterschiedlichen Gruppierungen müssen ihre Zusammengehörigkeit unter einem staatlichen Dach bejahen. Indien, ein Staat, der noch viel mehr Ethnien und Religionen innerhalb seiner Grenzen beherbergt als die meisten afrikanischen Länder, kann hier als gutes Beispiel dienen.

          Welche Rolle spielen der Islam und der Islamismus?

          Fortschreitender religiöser Fundamentalismus ist in der Tat die zweitgrößte Herausforderung, der wir in Afrika begegnen. Wie werden wir mit dem extremistischen Islam fertig? Was wird aus Nigeria und der terroristischen Boko Haram? Was aus Al Shabaab in Somalia? Die Lösung liegt bestimmt nicht darin, dass wir die Religiosität ausmerzen. Die Religion ist ein wesentlicher Bestandteil der afrikanischen Seele. Nicht nur der Islam, alle abrahamitischen Religionen, also auch das Christentum und der jüdische Glaube, spielen in Afrika eine wichtige Rolle. Hinzu kommen zahlreiche animistische Weltsichten – ich jedenfalls habe noch keinen Afrikaner kennengelernt, der an gar nichts glaubt. Man muss den Dialog zwischen den Religionen auf allen Ebenen anstoßen, vor allem den Dialog zwischen Islam und Christentum.

          Wie soll das geschehen?

          Wenn ein Jude, ein Muslim und ein Christ beten, beten sie doch im Grunde alle zum selben Gott, auch wenn sie ihm unterschiedliche Namen geben. Das sollte das Fundament für einen gemeinsamen Dialog sein. Was bisher oft noch fehlt, sind Toleranz und Respekt und die Anerkennung, dass es verschiedene Wege zu diesem gemeinsamen Gott geben kann, die meist kulturell bedingt sind. Solche Verschiedenheiten muss man dulden. Vielleicht ist Äthiopien das Land, von dem der Geist der Versöhnung vor allem unter den drei abrahamitischen Religionen ausgehen kann. In Äthiopien leben diese Religionen schon seit Jahrhunderten in friedlicher Koexistenz miteinander. Auch die Tatsache, dass Äthiopien eine dreitausendjährige mosaische Tradition besitzt, zudem eines der ältesten christlichen Länder der Welt ist, aber auch die älteste muslimische Gemeinde nach Mekka und Medina beherbergt, mag diesen Gedanken stärken.

          Zu Beginn des Gesprächs skizzierten Sie das apokalyptische Szenario einer afrikanischen Völkerwanderung nach Europa. Gibt es auch Hoffnung?

          Meine persönliche Vision ist ein Afrika, das seine vielfältigen Kulturen und Religionen bejaht und ethnische Gewalttaten verabscheut. Generell ist Afrika ein reicher Kontinent: reich an Rohstoffen, Bodenschätzen, Energiereserven und jungen Arbeitskräften. Das Potential und die Ressourcen dieses Kontinents sind gewaltig. Hinzu kommt das kulturelle Erbe der vielen unterschiedlichen Völker, das wir stets bewahren sollten. Ich denke sogar, dieses kulturelle Erbe ist der größte Schatz Afrikas. Die Verschiedenheit und Uneinheitlichkeit der Völker und Menschen auf diesem Kontinent haben aber auch tiefe Gräben zwischen ihre Kulturen gezogen. Darin sehe ich eine der Hauptursachen für das Elend. Widerstreitende Ansichten werden in Afrika oft nur schwer ertragen. Afrikaner kennen nur die Begriffe „Freund“ und „Feind“. In den mehr als zweitausend afrikanischen Sprachen gibt es kaum ein Wort, das dem Begriff für einen „Gegner“ entspricht, dessen gegensätzliche Meinung man zwar nicht teilt, aber respektiert. Es ist meine große Hoffnung, dass wir endlich ein Äquivalent dafür finden.

          Wenn in westlichen Medien über Afrika berichtet wird, stehen nach wie vor die berüchtigten K-Wörter im Vordergrund: Kriege, Krisen, Katastrophen, Korruption, Kriminalität, Kapitalflucht – und Krankheiten.

          In dieses Szenario mischen sich nun aber mehr und mehr Berichte über einen überraschend rapiden wirtschaftlichen Aufschwung. Für das Jahr 2015 rechnet der IWF mit einem Wirtschaftswachstum von sechs Prozent für den gesamten Kontinent. Unter den am schnellsten wachsenden Staaten sind etliche, die nicht zu den klassischen Rohstoffnationen zählen. Musterland ist hier vor allem Botswana. Als gemeinsamen Nenner für das Wachstum dieser Länder machen die IWF-Experten vor allem politische Reformen aus. Afrika verfügt über fast vierzig Prozent der Rohstoffe, Agrargüter, Wasservorräte und Energiereserven der Welt. Dieser Reichtum ist aber extrem ungleich und ungerecht verteilt, und er weckt Begehrlichkeiten. Noch verschleudern ihn diejenigen, die über diesen Reichtum verfügen, weitgehend, anstatt ihn sinnvoll im eigenen Land zu investieren. Und sie vertreiben gerade diejenigen, die fähig und bereit wären, am Aufbau Afrikas mitzuwirken: die vielen ambitionierten jungen Menschen. Europas Ziel muss es sein, ihnen eine menschenwürdige Zukunft auf dem eigenen Kontinent zu ermöglichen. Sonst werden sie weiterhin mit den Füßen abstimmen.

          Prinz Asfa-Wossen Asserat, geboren 1948 in Addis Abeba. Er lebt in Frankfurt am Main. Bekannt machte ihn der Bestseller „Manieren“ (2003). 2010 erschien „Afrika - Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten“, 2014 seine Haile-Selassie-Biographie. Seit 1985 arbeitet er als Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten. 2011 erhielt er den Walter-Scheel-Preis des Ministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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