https://www.faz.net/-gqz-96zf1

Antifeminist Jordan Peterson : All die schwachen weißen Männer

  • -Aktualisiert am

Jordan Peterson, geboren 1962, Professor für Psychologie in Toronto. Bild: Imago

In Amerika gilt Jordan Peterson als Mann der Stunde. Hier kennt ihn kaum jemand. Das könnte sich ändern, denn Peterson kämpft für den weißen Mann. Und gegen den Feminismus.

          6 Min.

          Der „Guardian“ schreibt, er sei der wichtigste kanadische Denker seit Marshall McLuhan, und die „New York Times“ nennt ihn den einflussreichsten „public intellectual“ der Gegenwart. Jordan Peterson.

          Sie haben noch nie von ihm gehört? Keine Sorge: Auch Journalisten war er bis vor kurzem kein Begriff. Bis Ende 2016 war Peterson ein weitgehend unbekannter Psychologieprofessor an der Universität von Toronto. Dann führte Kanada ein neues Gesetz ein, gegen die Diskriminierung von Menschen, die sich nicht auf ein Geschlecht festlegen und deshalb mit geschlechtsneutralem Pronomen angesprochen werden wollen. Professor Peterson sagte vor einer Kamera, er werde sich nicht vorschreiben lassen, wie er spricht – und wenn er in Hungerstreik treten müsste zur Verteidigung der freien Rede gegen die Political Correctness.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Wir feiern 3 Jahre F+

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Impfen im Fußball : Kimmich und das Solo der Egoisten

          Das Recht auf Freiheit ist verknüpft mit der Verantwortung für das Zusammenspiel der Menschen, schreibt Anders Indset in seinem Gastbeitrag und kritisiert die Argumentation von Joshua Kimmich gegen das Impfen.