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Interview mit Kubra Khademi : Wenn afghanische Frauen über Sex reden

  • -Aktualisiert am

Afghanistan ist eine Falle: die Künstlerin Kubra Khademi Bild: Koohzad Bahrami

Die afghanische Künstlerin Kubra Khademi rettete achtzig Menschen. Hier spricht sie über die Verachtung der Taliban für Kultur, Kunst und Erotik.

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          Die 1989 in Kabul geborene Kubra Khademi thematisiert mit ihren Performances und in ihren großformatigen Gouache-Zeichnungen die gewalttätige patriarchalische Gesellschaft ihres Heimatlandes. Nach einer Performance auf offener Straße in Kabul erhielt sie Todesdrohungen und musste im Jahr 2015 ihr Land verlassen. Sie fand in Frankreich Asyl und lebt heute in Paris. In diesem Sommer trug sie maßgeblich dazu bei, gefährdete Künstler aus Afghanistan zu evakuieren. Khademi wird im kommenden Jahr an der Schau „Walk“ in der Frankfurter Schirn teilnehmen, das Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern widmet ihr eine Einzelausstellung.

          Haben Sie je die Hoffnung gehabt, dass Afghanistan ein freierer, vielleicht sogar demokratischer Staat werden kann?

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