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Berliner Stadtplanung : Der Autobahntunnel als Denkmal des Irrsinns

  • -Aktualisiert am

Viel Raum für Verbesserungen: Die Rampe des Tunnels für die Bundesallee unter der Berliner Straße Bild: Erik-Jan Ouwerkerk

Auf den Fahrbahnen der Hauptstadt gelten neue Prioritäten: Berlins Mobilitätsgesetz will eine andere Stadt. Doch dafür muss man erst einmal die vorhandenen Straßen umbauen.

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          Das Berliner Mobilitätsgesetz von 2018 wurde im Januar 2021 um den Abschnitt „Entwicklung des Fußverkehrs“ ergänzt. Der „Fuss e. V.“ – so etwas wie der ADAC für Fußgänger – feierte diese von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eingebrachte Gesetzesänderung als Meilenstein für den Stadtverkehr. Eine ähnlich positive Stellungnahme konnte der rot-rot-grüne Senat 2018 vom ADFC, dem Interessenverband der Radfahrer, registrieren.

          Nicht verwunderlich, denn dieser Verein war es, der schon 2015 mit seiner erfolgreichen Initiative für einen Volksentscheid für mehr und sichere Radspuren auf allen im Flächennutzungsplan festgesetzten Hauptverkehrsstraßen die Gesetzgebung ausgelöst hatte. Im April 2017 einigten sich die Fahrradinitiativen mit dem Senat auf die Erfüllung ihrer Forderungen nach baulich geschützten Radstreifen, Radschnellwegen und hunderttausend Fahrradbügeln sowie den Umbau von Kreuzungen zur Sicherheit des Radverkehrs.

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