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Exzellenz-Förderung : Noch so ein Sieg

Ein Wettbewerb, in dem es nur Sieger gibt, ist eigentlich keiner: Welche Universitäten über die Exzellenzinitiative gefördert werden und welche nicht, sagt so gut wie nichts aus.

Neuverfilmung von „Felix Krull“ : Duze mich derb!

Daniel Kehlmann soll das Drehbuch schreiben, Detlev Buck Regie führen, Jannis Niewöhner die Hauptrolle spielen: Auf einen Namen bei der Neuverfilmung des „Felix Krull“ wartet noch die Welt.

Ubers neuer Service : Schweigen ist Geld

Wer bei einer Uber-Fahrt keine Lust auf Smalltalk hat, kann gegen Aufpreis jetzt einen Fahrer buchen, der nicht spricht. Darf man Menschen per Knopfdruck zum Schweigen bringen?

Neue Fünfzig-Pfund-Note : Turings Schein

In Würdigung seines Beitrags zur Naturwissenschaft und zur Gesellschaft soll der Mathematiker Alan Turing die neue britische Fünfzig-Pfund-Note zieren. Seine Bedeutung als Leidtragender der Intoleranz gegenüber der Homosexualität bleibt unerwähnt.

Ansprüche der Hohenzollern : Preußenschlag

Schlösser, Kunstwerke, Möbel und Briefe: Das Haus Hohenzollern erhebt neue Ansprüche auf einstigen Besitz. Darüber lässt sich verhandeln. Das Ansinnen, auch bei der preußischen Geschichtsschreibung mitreden zu wollen, geht allerdings zu weit.

Berichterstattung über Merkel : Zitteranfall

Ob man nach der Gesundheit der Bundeskanzlerin fragen darf, ist eigentlich keine Frage. Zu fragen ist vielmehr, wie man es tut.

Neue Titanic-Ausgabe : Der Prophet wird Jude

Im Gegensatz zu den Kölner Karnevalisten, die kleinmütig auf ihren geplanten „Charlie Hebdo“-Wagen verzichten, hat die „Titanic“ die Courage behalten. Das beweist die neue Ausgabe der Satirezeitschrift.

Nach dem Anschlag von Paris : Es wird dunkel

Wir haben Zeichner um Arbeiten nach dem Anschlag von Paris gebeten. Reinhard Kleist gibt der Fassungslosigkeit ein Gesicht. Die Ereignisse überschlagen sich, die Forderungen auch. Dann wird es dunkel.
Michael Althen (1962-2011)

Bitte einsenden : Der Michael-Althen-Preis für Kritik 2019

Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum siebten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und Emotion verbindet.

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  • Reinhard Kleist : „Der Boxer“

    Reinhard Kleist erzählt das unglaubliche, aber wahre Leben des jüdischen Boxers Hertzko Haft, der die Konzentrationslager der Nazis überlebte und dann eine Profikarriere in den Vereinigten Staaten einschlug.
  • Kat Menschik : Das variable Kalendarium

    Tagesaktuelle Geschehnisse, in der Geschichte gefunden: In ihrer Komposition „Das variable Kalendarium“ lässt Kat Menschik Vergangenes als grafisches Feuerwerk erstrahlen.
  • Flix : Faust

    „Who the Fuck is Faust?“ hieß ein Comic, mit dem Flix als junger Comiczeichner bekannt wurde. Elf Jahre später mit dieser frühen Arbeit unzufrieden, zeichnet er für die F.A.Z. seinen eigenen Faust 2.
  • Ulf K. : Der Anfang nach dem Ende

    Und was macht man so als Tod? „Der Anfang nach dem Ende“ von Ulf K., einem der renommiertesten deutschen Comiczeichner, ist eine Geschichte, in der nicht gesprochen wird.
  • Ralf König : Prototyp

    Held der Schöpfungsgeschichte von Ralf König ist die Schlange, denn sie stellt Fragen, die es in sich haben. Und Gott redet dazu Tacheles - und Fraktur.
  • Ralf König : „Archetyp“

    Ralf König wirft in seinem Comic „Archetyp“ einen Blick auf den gottesfürchtigen Schiffsbauer Noah, den er kräftig gegen den biblischen Strich gebürstet hat.
  • Volker Reiche : Strizz - Die letzte Folge

    Über sechseinhalb Jahre lang hat Volker Reiche als wohl als einziger Zeitungscomiczeichner der Welt für seine Serie „Strizz“ tagesaktuell gearbeitet. Es folgten zwei Jahre im Wochenrhythmus. Hier die letzte Folge.