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Uderzo legt nach : Asterix kämpft gegen den Terror

  • Aktualisiert am

Bild: Albert Uderzo

Comic-Zeichner Albert Uderzo lässt Asterix anlässlich des Terrors in Frankreich nicht nur trauern. Nun darf er das tun, was er am besten kann – und die Gegner aus den Latschen hauen.

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          Der französische Comic-Zeichner Albert Uderzo hat nach seiner Hommage an die Kollegen von „Charlie Hebdo“, die bei dem Anschlag auf das Satiremagazin vor zwei Tagen gestorben sind, abermals zum Stift gegriffen. Doch so ruhig wie bei Uderzos erster Solidaritätsbekundung, die seine tiefe Trauer zum Ausdruck gebracht hatte, geht es bei seiner zweiten Zeichnung nicht zu. Denn da lässt er seinen Comic-Helden Asterix lautstark protestieren - in einer Art, wie man es von dem kleinen Gallier kennt: Er haut einen Feind - in diesem Fall die "Charlie Hebdo"-Attentäter - aus seinen spitzen Lederpantoffeln. In seiner Sprechblase stehen die Worte „Moi aussi je suis un Charlie“ - „Ich bin auch ein Charlie“. 

          "Ich möchte einfach meine Freundschaft zu den Zeichnern zum Ausdruck bringen, die ihr Leben gelassen haben“, sagte der 87 Jahre alte Zeichner am Freitag dem Sender Europe 1. Uderzo war ein enger Freund des ermordeten Zeichners Cabu, wie der Asterix-Verlag Albert-René mitteilte.

          Mit dem Slogan „Je suis Charlie“ (“Ich bin Charlie“) hatten Menschen nach dem Terroranschlag auf die Satirezeitschrift weltweit ihre Anteilnahme bekundet. Auch die erste Zeichnung des berühmten Franzosen war unter diesem Hashtag über 10.000 Mal retweetet worden.

          Albert Uderzo hatte im Jahr 1959 gemeinsam mit dem Texter René Goscinny die Abenteuer des kleinen Galliers und seines dicken Freundes Obelix erfunden. An dem jüngsten Asterix-Album, das im Jahr 2013 erschienen ist, hat der gesundheitlich angeschlagene Uderzo nicht mehr mitgewirkt.

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