https://www.faz.net/-gqz-6pgtd

Cannes : Liv Ullmann übernimmt den Jury-Vorsitz

  • Aktualisiert am

Gilles Jacob, Präsident des Filmfestivals von Cannes, hat an diesem Sonntag Liv Ullmann als neue Jury-Vorsitzende beim diesjährigen Festival präsentieren können.

          1 Min.

          Die Norwegerin Liv Ullmann übernimmt den Jury-Vorsitz beim diesjährigen Filmfestival in Cannes. Eine Woche nach der überraschenden Absage des Hollywoodstars Jodie Foster (38) präsentierte Festivalpräsident Gilles Jacob an diesem Sonntag in Paris die 62-Jährige als neue Vorsitzende. Er sei glücklich über ihre Zusage, sagte Jacob.

          „Ich bin geehrt und freue mich, das zu tun, was ich am liebsten mache: Filme anschauen“, erklärte die Schauspielerin und Regisseurin der Mitteilung zufolge. Ullmann („Szenen einer Ehe“/1974), die durch ihre Rollen in Filmen des Schweden Ingmar Bergman zu Weltruhm kam, hat lange in New York gelebt, kehrte aber später in ihre Heimat zurück. In den 90-er Jahren wandte sich die Künstlerin der Filmregie zu.

          Am vorausgegangenen Sonntag hatte Jacob die Absage Fosters bekannt gegeben. Die Schauspielerin und Produzentin („Das Schweigen der Lämmer“) habe ihn „zu Tode betrübt“ davon unterrichtet, erkläre er. Sie sei von David Fincher angerufen worden, um die Heldin seines nächsten Films zu spielen. Der Verwaltungsrat des Festivals an der Cote d´Azur hatte sich im Januar für Foster entschieden. Das 54. Filmfestival dauert vom 9. bis 20. Mai 2001.

          Weitere Themen

          In einer Zeit böser Vorahnungen

          Krimi von Robert McCammon : In einer Zeit böser Vorahnungen

          Zwischen Westernhelden und untoten Hunden: Robert McCammon hat mit „Boy’s Life“ einen Coming-of-Age-Krimi geschrieben, der erzählerisch völlig aus dem Ruder läuft – und dabei bestens unterhält.

          Topmeldungen

          Neue Leitungen braucht das Land.

          Subventionen der Regierung : Gefangen im Verwaltungsdickicht

          Die Regierung gibt mehr Geld aus denn je. Doch sie versäumt, mit einfachen Mitteln Bürokratie einzusparen, sagen Kritiker. Und die Planungsbeschleunigung? Verzögert sich.
          Burak Yilmaz (32), Pädagoge, im Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie in Duisburg

          Junge Migranten : Was gehört zu Deutschland?

          Das Dirndl? Die Shisha-Pfeife? Die Juden? Junge Migranten aus Duisburg sprechen mit einem Sozialarbeiter über Identität und Geschichte. Und warum der Holocaust zur Diskussion über heutige Werte führt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.