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Der neu ernannte Pariser Nationaloperndirektor, der deutsche Musikmanager Alexander Neef bei der Übergabezeremonie im Pariser Kulturministerium am 1. September 2020. Bild: dpa

Pariser Oper : Wir sind am Ende – das ist ein guter Anfang

  • -Aktualisiert am

Die Pariser Oper ist so gut wie pleite, und im Ballett wird über Rassismus diskutiert. Wie stellt sich da der neue Intendant Alexander Neef die Zukunft vor? Und wird Gustavo Dudamel der neue Chefdirigent?

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          Der gebürtige Schwabe Alexander Neef, Jahrgang 1974, leitet seit dem 1. September die Opéra national de Paris. Dort hatte er zwischen 2004 und 2008 Gerard Mortier als Besetzungschef sekundiert. Dann wurde er Generaldirektor der Canadian Opera Company in Toronto. Seinen neuen Posten tritt er nach dem längsten Streik in der Geschichte der Nationaloper an, nach der pandemiebedingten Annullierung von mehr als vierhundert Veranstaltungen und nach dem kurzfristig um fast ein Jahr vorgezogenen Abtritt seines Vorgängers Stéphane Lissner. F.A.Z.

          Sind Sie phantasiebegabt, Herr Neef? Hätten Sie sich noch widrigere Begleitumstände für Ihren Amtsantritt ausmalen können?

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