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Spielplan-Änderung

Es ist eine Serie im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen, es wurde ein Buch im Tropen Verlag, eine Videoserie auf FAZ.NET und eine Live-Show. Mit Theaterszenen von großartigen Schauspielern, u.a. von Burghart Klaußner, Dörte Lyssewski, Corinna Kirchhoff, Stefanie Reinsperger und vielen anderen. Mit einem Streitgespräch zwischen F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube und Berlins Kultursenator Klaus Lederer. Und einem spektakulären Konzert von Woods of Birnam. Klicken Sie sich durch unser digitales Archiv.

Video-Theaterserie : Mit vergessenen Stücken ans Theater erinnern

Wenn überall die Theater schließen, stellt sich die Frage nach dem Wert der Kunst: Unsere Video-Theaterserie „Spielplanänderung“ hat nach Antworten gesucht – und sie gefunden. So erinnert die F.A.Z. mit vergessenen Stücken ans Theater.

Video-Theaterserie

Video-Theaterserie – Folge 4 : Europa ist ein Funken im Pulverfass

Poetisch-politische Dringlichkeit, die aus dem kollektiven Gedächtnis gedrängt wurde: „Automatenbüfett“ von Anna Gmeyner in unserer Video-Theaterserie mit Sasha Marianna Salzmann, Barbara Frey und Zino Wey.

Jetzt noch einmal ansehen : Spielplanänderung – Die Liveshow

Homeoffice, Homeschooling, Homecooking – warum nicht auch Hometheatre? Die F.A.Z. präsentiert im Rahmen einer moderierten Live-Show Ausschnitte aus einem ganzen Tag zur Lage des Theaters: Mit Schauspielszenen, Konzerthighlights und einer politischen Debatte zur Kultur im Lockdown.

Spielplanänderung : Eine Lesung gegen das Vergessen

Ein großer, festlicher Theaterabend in Corona-Zeiten. Entstanden ist er im Rahmen der Aktion „Spielplanänderung!“ an der Volksbühne in Berlin. Es geht um vergessene Dramatik und das dramatisch vergessen Theater. Um Texte, die jetzt, wo alles still ist, wiederentdeckt werden könnten.

Spielplanänderung : Podiumsdiskussion: Theater im Lockdown

Wie geht es weiter mit dem Theater? Liegt die Zukunft der Bühnen im digitalen Raum? Oder bleiben die alten Bretter seine ureigentliche Spielfläche? Im Gespräch mit F.A.Z. Herausgeber Jürgen Kaube diskutieren die Schauspielerin Dörte Lyssewski, der Leiter der Berliner Festspiele, Thomas Oberender, und Berlins Kultursenator Klaus Lederer.

Spielplanänderung : „Gabriel“ von George Sand mit Jella Haase

Jella Haase, bekannt aus „Fack ju Göhte“ und „Berlin Alexanderplatz“, entdeckt unter der Regie von Laura Laabs die Abgründe des kapitalistischen Systems und das anarchistische Wesen des weiblichen Geschlechts. Dahinter steckt ein Text der französischen Schriftstellerin George Sand.

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  • Neue Video-Theaterserie : Nicht systemrelevant? Daran glauben wir nicht!

    Wenn überall die Theater schließen, stellt sich die Frage nach dem Wert der Kunst: Die neue Video-Theaterserie der F.A.Z. „Spielplanänderung“ sucht nach Antworten – und erinnert mit vergessenen Stücken ans Theater.
  • F.A.Z.-Spielplanänderung : Marina Zwetajewas „Phoenix“

    Hanns Zischler, Schauspieler, Fotograf und Homme de lettres, empfiehlt das Casanova-Drama „Phoenix“. Eine exklusive Schwärmerei über den Zauber der Figuren und eine ideale Inszenierung des Stücks - in Erwartung der „Langen Nacht der vergessenen Stücke“.
  • Christian Friedel im Gespräch : Das Theater muss ambivalenter werden

    Der Schauspieler Christian Friedel wird mit seiner Band „Woods of Birnam“ bei der „Langen Nacht der vergessenen Stücke“ auftreten. Vorab spricht er über seine Leidenschaft für Popmusik und das literarische Theater.
  • Romantischer Revolutionär: Lord Byron auf einer Zeichnung von Henri Martin Tome

    Theaterserie: Lord Byron : Wenn ich nicht ich bin

    Seinetwegen warfen sich die Menschen von den Klippen: Lord Byron ist der Inbegriff des romantisch-revolutionären Künstlers. Sein Stück „Sardanapal“ gehört zurück auf den Spielplan unserer Theater! Ein Gastbeitrag
  • Der deutsche Dramatiker Ernst Toller, aufgenommen am 14. Sept. 1933 in London

    Theaterserie: Ernst Toller : Die Poetisierung der Revolution

    Ernst Tollers „Masse Mensch“ ist ein Ideendrama. Das spricht aus heutiger Sicht eher für als gegen das Stück, denn die darin verhandelten Probleme sind überzeitlich bedeutsam.
  • Auf in den Kampf: Pablo Picasso bläst im August 1955 zum Marsch

    Theaterserie: Pablo Picasso : Taubenschwärme gegen Gewehrkugeln

    Das Stück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ von Pablo Picasso ist „eine Dichtung wie ein Theater in einem Ohrring“. In ihm spiegelt sich der Geist einer nervenaufreibenden Zeit.
  • Michael Shannon und Audra McDonald in einer Broadway-Produktion von „Frankie and Johnny“ am 29. Mai 2019

    Theaterserie: Terrence McNally : Lässt sich das Glück erquasseln?

    Terrence McNallys „Frankie and Johnny“ ist eine Mischung aus romantischer Komödie und pathetischer Vergeblichkeitsparabel, wie geschaffen für eine Zeit allgemeiner Verunsicherung und Neuverhandlung von Geschlechterrollen.
  • Trotzki und Stalin beim Begräbnis von Felix Dscherschinski

    Theaterserie: Hermann Ungar : Israels leidvolles Antlitz

    Hermann Ungars Stück über die Russische Revolution, die Gründung der Roten Armee und Leo Trotzki ließ Joseph Goebbels schäumen. Grund genug, „Der rote General“ wieder auf die Bühne zu bringen.
  • Der dänische Schriftsteller Gustav Johannes Wied (1858-1914)

    Theaterserie: Gustav Wied : Unzüchtiges Satyrspiel

    Gewitzte Menschenliebe und unheilbarer Pessimismus: Gustav Wieds „2 x 2 = 5“ ist ein unbedingt wiederzuentdeckendes sarkastisches Lustspiel über einen #MeToo-fälligen Lehrer, lichtloser als jede Tragödie.