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Kritik von Ai Weiwei : Nur nicht zu selbstgefällig

Ai Weiwei hat im „Guardian“ von seinen Erlebnissen mit Rassismus in Deutschland berichtet. Sein Urteil bezieht sich nicht allein auf rechte Milieus, sondern auf das gesamte gesellschaftliche und kulturelle Klima.

Christopher-Street-Day-Motto : Das neue Tabu

Warum haben die Kölner Organisatoren das CSD-Motto „Einigkeit! Recht! Freiheit!“ wieder verworfen? Für das Recht und die Freiheit der Menschen, deren Geschlechtsleben von der alten Norm abweicht, ist in dieser Republik noch nicht alles erreicht.

Alles Öko? : Tage der Moralisten

„Öko“ regiert Davos und die Grüne Woche: Alle ächzen unter der moralischen Last der Bewegung, nicht einmal die Biobauern atmen auf. Denn wer die Welt ernähren will, hat es schwer, die höchsten ethischen Standards zu erfüllen.

Diskussion um „Die Simpsons“ : Auch Busfahrer sind eine Minderheit

Apu, der indische Charakter aus „Die Simpsons“, braucht eine neue Stimme. Hank Azaria will sie ihm nach Rassismus-Vorwürfen nicht mehr leihen. Doch das Spiel mit Vorurteilen gehört zur Serie – hier wird niemand verschont.

Dorfkinder über #Dorfkinder : Nimm den Bus oder die Axt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sagt in seiner #Dorfkinder-Kampagne, es wolle den Blick auf Menschen lenken. Die sagen auf Twitter: Dorfkinder sind doof und ständig besoffen. Dorfkinder sagen: Lauft!

Kampf um französische Sprache : Arbeit in der Unsterblichkeit

Mit den allgegenwärtigen Gender-Debatten brach der Kulturkampf um die französische Sprache aufs Neue aus. Jetzt besiegte Académie Française einen mächtigeren Gegner als die eigene Regierung.

Bücher-Ausleihe in New York : Lieblingsbücher

Die New York Public Library veröffentlicht eine Liste mit den am häufigsten ausgeliehenen Büchern seit ihrer Gründung 1895. Sechs der ersten zehn Bücher richten sich an Kinder und Jugendliche.

Pop-Kolumne „Das wird’s“ : Nicht vor dem Morgengrauen

Dr. Motte fordert einen Feiertag der elektronischen Tanzmusik und der Rapper Mac Miller ersteht in seinem Album „Circles“ wieder auf: Wenn das keine Woche voller musikästhetischer Symbolik war.

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  • Trotzki und Stalin beim Begräbnis von Felix Dscherschinski

    Theaterserie: Hermann Ungar : Israels leidvolles Antlitz

    Hermann Ungars Stück über die Russische Revolution, die Gründung der Roten Armee und Leo Trotzki ließ Joseph Goebbels schäumen. Grund genug, „Der rote General“ wieder auf die Bühne zu bringen.
  • Sie allein hätte uns viel erzählen können: Gjertrud Jynge in Luk Percevals Inszenierung der „Trilogien“ von Jon Fosse

    Prosa gegen Drama : Die Selbstverteidigung der Formate

    Was geschieht, wenn alles egal ist? Wenn keine Unterscheidungen mehr gemacht werden zwischen Gattungen, Formaten, Eigenarten? Luk Percevals Adaption von Jon Fosses „Trilogie“ gibt Antwort auf diese Fragen.
  • Gehen und stehen: Victoire Anquetil in „Walkaround Time“.

    Ballettgipfel in Paris : Tänze wie Spaziergänge

    In Paris gibt es eine Hommage an den Superhelden der Moderne, Merce Cunningham. Das Londoner „Royal Ballet“, das Antwerpener „Opera Ballet Vlaanderen“ und das Ballett der Pariser Oper treten auf.
  • Trägt stets Maßanzug: Dagobert, Schlagersänger

    Sänger Dagobert : Das einzig Wahre

    Er trägt stets einen Maßanzug, mag die Flippers, wie er sagt, und auch die Scorpions: Der Sänger Dagobert tritt in der Brotfabrik in Frankfurt auf und singt vertonte Liebesbriefe.
  • Szene aus dem „Trio“ von Simon Steen-Andersen

    Donaueschinger Musiktage : Wege aus der Beliebigkeit

    Kann ein Computerprogramm entscheiden, wie gut ein Musikstück ist? Die Donaueschinger Musiktage bieten Hörexperimente mit und ohne Computer und verhandeln dabei die großen Fragen der Neuen Musik.
  • Zum Tod von Hans Zender : Komponist der neuen Musik

    Er konnte so schön wie einsichtsvoll über Musik schreiben. Er hat Franz Schuberts „Winterreise“ neu gedeutet und der zeitgenössischen Musik einen Platz im Repertoire der Orchester erstritten. Jetzt ist der Komponist, Dirigent und Philosoph Hans Zender mit 82 Jahren gestorben.