https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/

Pianist Nils Frahm : Macht mal Vögel nach

Der Pianist Nils Frahm beginnt seine Welttournee. Im Wechselspiel mit sich selbst, seinen Maschinen und sogar dem Publikum erzeugt er in Berlin Begeisterungsstürme. Und dann – geht er an seine Glasharmonika.

Ende der Documenta : Hundert Tage, vorbei

Noch nie haben so viele Beteiligte einer Documenta die Ausstellung mit dem Gefühl verlassen, hintergangen, missverstanden und beschädigt worden zu sein. Was bleibt?

QAnon und die „Simpsons“ : Das Ende naht – heute

Friedrich Merz verspricht sich, und schon steht der Weltuntergang vor der Tür. Das zumindest glaubt man in der QAnon-Szene und beruft sich dabei unter anderem auf „Die Simpsons“.

Der Weg in den Faschismus : Origineller Gefechtsstand

Emilio Lussu war Staatsfeind unter Mussolini. Er hat aufgeschrieben, wie sich der Marsch auf Rom zutrug. Zur Wahl in Italien am Sonntag wäre eine Relektüre von Lussu dringend zu empfehlen.

Generation Z : Hey, cool! Hey, blöd!

Sind die Jüngeren gleichsam von einem anderen Stern, den Älteren wesensfremd? So wollen es ein paar pfiffige Geschäftsleute, die ihre Generation verkaufen.

KI mit Humor : Erica weiß, wann sie lachen muss

Humor ist eine wichtige menschliche Eigenschaft – macht sie den Menschen auch einzigartig? Eine japanische künstliche Intelligenz hat jetzt zumindest gelernt, an den richtigen Stellen mitzulachen.

Lindner zum Rundfunkbeitrag : Deckel drauf

Christian Lindner meint, der Rundfunkbeitrag dürfe nicht steigen, die Gehälter der Öffentlich-Rechtlichen müssten gedeckelt werden. Da hat der Finanzminister Recht. Die Sender sehen das selbstverständlich anders.

Werbung in Alexas Antworten : Guter Tipp, schlechter Tipp

Eine neue Funktion soll Alexa-Nutzern auf allgemeine Fragen mit Produktempfehlungen antworten, die direkt vom Produzenten kommen. Die Vorstellung Amazons hat mehr als eine Schwachstelle.
Geheime Welten: Szene aus „As far as impossible“

Theaterpremieren in Paris : Im Rahmen des Möglichen

Zwei Schauspielabende ohne Adrenalinkick: Das Pariser Odéon-Theater eröffnet die neue Saison mit dem Existenzstück „Zeit für Freude“ von Arne Lygre und einer dokumentarischen Recherche im Milieu humanitärer Hilfsorganisationen vom neuen Leiter des Festival d’Avignon.

Musikbiennale Venedig : Aus dem Hirn des Klangbildforschers

Kein Ende, nur Fortsetzung: Die Musikbiennale von Venedig fasziniert mit experimentellen Musiktheaterstücken und bietet Reisen zum Mittelpunkt der Erde wie in die Musikgeschichte der Stadt.

Seite 5/51

  • Sklave seines Körpers, Meister des Tanzes: Michael Turinsky in „Precarious Moves“

    Festival Impulstanz in Wien : Im Porsche über die Bühne

    Größer und inklusiver geht es auf der ganzen Welt des Tanzes nicht zu: Das Festival Impulstanz in Wien zeigt 54 Produktionen, darunter eine ist von überragender Qualität.
  • Wetten, dass die alle mal Walküren werden? Mime (Arnold Bezeuyen) mit der Kinderstatisterie im Nibelungenhort.

    Bayreuther Festspiele : Nibelungenhortgruppe

    Kinderklau auf der Poolparty: Mit dem „Rheingold“ beginnt der neue „Ring des Nibelungen“ ebenso temporeich wie rätselhaft. Oder wussten Sie, dass Walhall gar keine Götterburg ist, sondern eine teure Designerlampe?
  • Salzburger Festspiele : Ein gefährlicher Triumph

    Lange waren die Opern von Puccini in Salzburg verpönt. Jetzt wird der Komponist mit „Il trittico“ durch Christof Loy und Franz Welser-Möst rehabilitiert. Die Sängerin Asmik Grigorian geht dabei hohe Risiken ein.
  • Catherine Foster als Isolde in der Bayreuther Inszenierung von „Tristan und Isolde“

    Bayreuther Festspiele : Wagner ist Sport

    Liebendsterbende und traumatisierte Frauen, Urlaute und Wahnfood – Weltflucht an einem weltflüchtigen Ort. Ein Besuch der Bayreuther Festspiele.
  • Die kanadisch-ukrainische Dirigentin Keri-Lynn Wilson.

    Ukrainian Freedom Orchestra : Auch wir kämpfen jetzt

    Es gibt eine Pflicht der Kunst zum Widerstand – Keri-Lynn Wilson, die Dirigentin und Begründerin des Ukrainian Freedom Orchestra, im Gespräch.
  • Salzburger Festspiele : Stimmen, die sich um ihn knoten

    Schrei einer geschundenen Seele: Georg Nigl macht die Oper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm bei den Salzburger Festspielen zu einem packenden Ereignis.
  • Probleme à la carte: Michael Neuenschwander und Yodit Tarikwa im Salzburger„Reigen“

    Salzburger Festspiele : Ringelreih mit Knarre

    Zehn Autoren suchen ein Tabu: Schriftsteller wie Leila Slimani, Lukas Bärfuss und Sharon Dodua Otoo schreiben für die Festspiele Schnitzlers „Reigen“ neu. Kann das gut gehen?
  • Wagner als Zukunftsmusiker mit der Pickelhaube des deutschen Kaiserreiches: Französische Karikatur von 1876.

    Bayreuther Festspiele : Der Mops unter Meistersingern

    Hübsch populär: Mit der Ausstellung „VolksWagner“ und Freiluftkonzerten reagiert man in Bayreuth auf den Wunsch nach Partizipation. Aber das gerät ziemlich aus den Fugen.
  • Bernd Weikl 80 : Mit Sinn für alles Schöne

    Kräftig, nuancenreich und von großem Stimmumfang ist der Bariton von Bernd Weikl. Gegen das Regietheater hat er gewettert und in vielen Vorstellungen geglänzt. Jetzt wird er achtzig Jahre alt.
  • Historische Tiefe, Sinn für Komödiantisches, Glanz und sehr viel Gegenwärtigkeit: „Maggie the Cat“ von Trajal Harrell bei der Tanzbiennale in Venedig

    Tanzbiennale in Venedig : Virtuelle Hasen in Chanel

    Tanz in der Lagune: Wayne McGregor öffnet der Biennale Danza künstliche Räume und neue Perspektiven. Da gibt es virtuelle Tänzer und echte. Zuschauer bekommen eine Helmbrille.
  • Edward Elgar an seinem Schreibtisch in Malvern Wells.

    Elgars geistliche Musik : Wo ist nur das ewige Licht?

    Die geistliche Musik von Edward Elgar wird im Carus-Verlag neu ediert - ein schöner Wurf, der Chorleiter und Dirigenten hierzulande zu Aufführungen ermuntern könnte.
  • Eine Frau trägt Dreadlocks (Symbolbild)

    Debatte in der Schweiz : Konzertabbruch wegen Dreadlocks und Reggae

    Die Schweizer Band Lauwarm musste ein Konzert abbrechen, weil es einige Besucher störte, dass sie jamaikanische Musik spielt und weiße Bandmitglieder Dreadlocks trugen. Der Vorwurf lautet: Das sei kulturelle Aneignung.
  • Bayreuther Festspiele : Wagner auf dem Akkordeon

    „Nach Tristan“: Dagmar Manzel und Sylvester Groth verbinden Heiner Müller und Richard Wagner. Dabei entsteht eine genießbare Kartoffelsuppe. Und Wagner klingt fast wie Klezmer.
  • Salzburger Festspiele : Das Diesseits ist die Hölle

    Endzeit mit Tanzen und Kreischen: Romeo Castellucci und Teodor Currentzis eröffnen die Salzburger Festspiele mit Béla Bartóks „Blaubart“ und Carl Orffs „De temporum fine comoedia“.
  • Furios: The Afghan Whigs beim Saitenspiel

    The Afghan Whigs in Frankfurt : Gut gebrüllt

    Mit aller Kraft: Die amerikanische Band The Afghan Whigs gibt in der Batschkapp in Frankfurt ein furioses Konzert. Am Ende bleibt die Sehnsucht nach mehr.
  • Zorn und Optimismus: Dmytro Radzetskyi mit seiner 8-saitigen MIDI Radz-Gitarre (links), Serhii Radzetskyi mit Bassgitarre (rechts) und der Saxophonist Mykhailo Sarana (Mitte) von der RADZ-Band.

    Musikfest in Stuttgart : Aus Zorn mach Kraft

    Ukrainisch-russische Synergien: Beim Festival „Sommer in Stuttgart“ diskutiert der ukrainische Komponist Maxim Kolomiiets mit seinem exilrussischen Kollegen Sergej Newski. Und die Kiewer Jazz-Rock-Band RADZ startet eine Tournee.