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Seit 30 Jahren in der Schmiere: Effi B. Rolfs leitet das Kabarett zusammen mit Matthias Stich.

Frankfurter Theater „Schmiere“ : Kabarett, ausgestellt

Mit einer Ausstellung ist die Schmiere in Frankfurt pünktlich zum Jubiläum wieder da. Denn die als „schlechteste Theater der Welt“ bekannt gewordene Bühne feiert ihren 70. Geburtstag.
Tschaikowskys Ideal einer Balance von Empathie und sozialer Form: Dmitri Iwaschtschenko als Fürst Gremin, umgeben von Sängerinen des Slowakischen Philharmonischen Chores.

Tschaikowsky in Wien : Ganz ausweglos zu Hause

Wie viel Ingmar Bergman steckt in Peter Tschaikowsky? Dmitri Tschernjakows Inszenierung von „Jewgeni Onegin“ ist eine Meisterleistung.

Erdogan und die Islamisten : Der Hass, den er anstachelt

Die türkische Regierung bekundet den Hinterbliebenen der Terroropfer von Nizza ihr Beileid. Das ist der blanke Hohn. Denn eben noch hat Erdogan gegen Frankreich und die Freiheit gehetzt.

Kim Kardashians Corona-Party : Egotrip auf der Insel

Kim Kardashian West will in der Corona-Pandemie auf Partys nicht verzichten. Sie feiert mit ihrem Tross auf einer Insel. Das bringt Daheimgebliebene, die nicht zum Jetset gehören, auf Gedanken.

Dunkle Zeit : Winter in Frankreich

Der Winter der Pandemie kommt erst noch, doch in Frankreich ist bereits eine düstere Zeit angebrochen. Der Islamismus bringt die Werte der Republik ins Wanken.

Neuer Twitter-Hinweis : Erst mal lesen

Twitter fordert seine Nutzer auf, Artikel selbst zu lesen, ehe sie sie teilen. Dabei gehören die Halbinformiertheit der einen und die Besserwisserei der anderen doch zum Geschäftsmodell.

Cambridge-Analytica-Affäre : Der Skandal, der (fast) keiner war

Hat die Datenfirma Cambridge Analytica vor vier Jahren wirklich die Wahl für Trump in Amerika entschieden und den Brexit gewuppt? Die britische Datenchefin Elizabeth Denham weiß es.

Samu Habers neuer Bestseller : Absturz und Selbsterkenntnis

Im Rausch der Glückskeksempfehlungen: Samu Haber löst Campino an der Spitze der Bestsellerliste ab. Seine Lebensbeichte hat zwar eine ganz schöne Fahne, beherzigt dafür aber Aspekte des Bildungsromans.

Drittsendezeiten bei Sat.1 : Isch over?

Jahrelang kämpfte der Privatsender Sat.1 dagegen, gesetzlich vorgeschriebene „Drittsendezeiten“ ins Programm zu nehmen. Nun scheint die medienpolitische Farce endgültig vorbei zu sein. Oder ist sie es doch nicht?

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Herumgewurschtel im postmaskulinen Zeitalter: Susanne-Marie Wrage, Olivia Grigolli, Elisa Plüss und Nikola Weisse im Züricher Schauspielhaus

    Marthalers „Das Weinen“ : Von Schwänen und Apothekerinnen

    Metamorphose mit Nebenwirkungen: Mit seinem Theaterabend „Das Weinen (Das Wähnen)“ verbeugt sich Christoph Marthaler vor den Texten Dieter Roths. Die Inszenierung feiert das Glück, das aus der Abwesenheit von Leid entsteht.
  • Theater in Dresden : Ohne Sinn und Verstand

    Mit Abstand und Methode: Sebastian Hartmann inszeniert „Der nackte Wahnsinn + X“ am Staatsschauspiel Dresden als durchgedrehte Bildstrecke.
  • Molière am Thalia in Hamburg : Die ewige Flamme

    Arm, aber erleichtert: Leander Haußmann inszeniert Molières „Der Geizige“ mit Jens Harzer am Thalia Theater Hamburg. Das Ensemble überrascht mit bravourös-artistischen Solonummern.
  • Nackte Tatsachen: Doris Uhlich will mit 20 Darstellern die Frankfurter Version von „Habitat“ uraufführen.

    Frankfurter „Habitat“ : Die Rückkehr des Körpers

    Der Tanz kann sich in besonderer Weise damit beschäftigen, was die Krise mit der Körperwahrnehmung angerichtet hat. Das fünfte Tanzfestival Rhein-Main plant auf Sicht, aber ganz analog mit Publikum – und nackten Tatsachen.
  • Und wenn die Studenten aus dem Ausland nicht mehr anreisen dürfen? Orgel im Großen Konzertsaal der Musikhochschule Leipzig.

    Leipziger Musikhochschule : Die Bevölkerung ist musikalisch

    Der Rektor der Leipziger Musikhochschule, Gerald Fauth, will mehr Nachwuchs- und Breitenförderung. Im Interview spricht er außerdem über die Folgen der Pandemie für die Hochschule.
  • Mit dem Kopf gegen die schräge Wand: Szene aus Calderons „Das Leben ein Traum“ in Wien

    Saisoneröffnung am Burgtheater : Wiederkehr der Toten

    Spleenig, heiter, tagesaktuell: Das Burgtheater eröffnet seine Spielzeit mit Calderon, Köck und einem wunderbaren Schauspielstudentinnenabend nach Jane Austen.
  • Maskerade: Sibylle Weiser und Tom Gerber spielen Marianne und Johan

    Staatstheater Wiesbaden : Nah an Loriot

    Zeitlos und schmerzhaft: Ingo Kerkhof inszeniert „Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman am Staatstheater Wiesbaden. Übergroße Marionettenköpfe und Loriot ähnelnde Ehealltagssketche prägen die eindringliche Inszenierung.
  • Szene aus der Oper „The Medium“ von Gian Carlo Menotti (1911-2007)

    Oper Frankfurt im Coronamodus : An den Sängern liegt es nicht

    Ist Singen mit Maske wünschenswert? Das beantwortet die Oper Frankfurt in einem Vorprogramm mit Chormusik von Schubert, Brahms und Lutosławskis negativ. Zum Glück folgt eine Kurzoper ohne Maske.
  • Am Traumapuls der Moderne: Sebastian Blomberg und Holger Stockhaus in „Reich des Todes“ von Rainald Goetz.

    Zerfallende Normen : Im Müllraum der Geschichte

    Legitimitätsfragen lassen sich nur geschichtsphilosophisch beantworten: Rainald Goetz‘ Normendrama „Reich des Todes“ erzählt vom Zerfall des internationalen Rechts.
  • Kein zerstörtes Meisterwerk der Schöpfung: Pierre Bokma als König Lear in Bochum

    Shakespeare in Bochum : Risse im Herzen, aber kein Sturm

    Wenn alle Ordnung zusammenbricht, halten wir besser still: Johan Simons inszeniert „König Lear“ in Bochum als seuchenstarres Mienenspiel mit wunderbaren Schauspielern.
  • Totentanz, Walzer, militärischer Aufmarsch: Die Eröffnungsszene von „Reich des Todes“ in der Regie von Karin Beier

    Neues Theaterstück von Goetz : Die Eskalation hört nie auf

    Im Hamburger Schauspielhaus wurde jetzt das neue Stück des Schriftstellers Rainald Goetz uraufgeführt: „Reich des Todes“. Es inszeniert den 11. September als Urereignis unserer aus dem Gleis geratenen Gegenwart.
  • Schirachs „Gott“ in Düsseldorf : Karlsruhe hat gesprochen

    Die Rechtslage ist geklärt, was folgt daraus jetzt für die Ethik? So lautet die Frage von Ferdinand von Schirachs Mitmachdrama „Gott“. Auch die Antworten bezieht das Stück vom Bundesverfassungsgericht.
  • Schirach in Berlin : Lehrstück ohne Körper

    Ein Mensch, der nicht mehr leben will, verlangt nach einem tödlichen Medikament: Ferdinand von Schirach stellt in seinem Stück „Gott“ einen Fall von Sterbehilfe zur Abstimmung. Ist das überhaupt noch Theater?
  • Wir bringen uns alle um und treffen uns wieder an Odins Tafel und Schwamm drüber? Erst bekommt Varus aber seine Henkersmahlzeit. So viel Zeit braucht die Nationalgeschichte in Kleists „Hermannsschlacht“ am Schauspiel Köln.

    Beckett und Kleist in Köln : Tanz den Cherusker!

    So kam das Deutsche über uns: Das Schauspiel Köln beginnt die Spielzeit mit einer Doppelpremiere. Jan Bosse hat „Warten auf Godot“ eingerichtet, Oliver Frljić „Die Hermannsschlacht“.