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Eberhard Feltz über Musik : Wie das Rotkehlchen werden

Eberhard Feltz ist eine lebende Legende, berühmte Kammermusiker sind durch seine Schule gegangen. Sein Ziel: Intellekt und Intuition zu verschmelzen. Hier erzählt er, was ihn antreibt.

Aktionskunstraub in Oberhausen : Capri-Sonde

„Bad Beuys go Africa“: Nachdem das Künstlerkollektiv „Frankfurter Hauptschule“ eine Skulptur von Joseph Beuys aus einer Ausstellung in Oberhausen entwendet hat, fragt man sich, ob die deutsche Aktionskunst noch an ihrem Platz ist.

Friedenstreffen, interreligiös : Im Rettungsboot

Von der Seelen- zur Planetenrettung: Beim interreligiösen Friedenstreffen in Rom verflüchtigte sich das christliche Heilsmonopol ins Politische.

SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

Russische Schadsoftware : Und noch ein Virus

Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.

Gender-Debatte : Die Expertinnen

Eine Prado-Ausstellung über Frauenbilder in der Kunst des 19. Jahrhunderts ist in die Kritik geraten: Männliche Selbstgeißelung kann gönnerhaft sein.

S. Fischer und Monika Maron : Mainstream ohne Ufer

Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.

Liebe zu Objekten : Oh du holde Bürste

Wo die Liebe hinfällt: Über die Tendenz, die eigene Gefühlsduseligkeit auf Bereiche zu projizieren, wo sie nun wirklich nichts zu suchen hat.

Angriffe auf Journalisten : Untertauchen

Der niederländische Rundfunk streicht aus Sicherheitsgründen die Logos von seinen Fahrzeugen. Übergriffe auf die Journalisten haben überhand genommen. Auch bei uns wird Gewalt gegen die Presse zum „Normalzustand“.

Der verweigerte Handschlag : Unzivilisiert

Gerichtsurteil über die elementaren Grundsätze des gesellschaftlich-kulturellen Gemeinschaftslebens: Ein libanesischer Arzt will sich seine Einbürgerungsurkunde abholen – und verweigert der Sachbearbeiterin den Handschlag zur Beglückwünschung.

Streit um Gebeine : Armer Riese

Er starb Ende des achtzehnten Jahrhunderts fern seiner Heimat in London, aber die Gebeine des riesenhaften Iren Charles Byrne haben noch immer keine Ruhe. Zwei Lager streiten bis heute über das Schicksal des Skeletts.
Der Pianist Igor Levit engagiert sich auch politisch: hier am 9. November 2018 auf der 43. Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Leipzig.

SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Zählt nur noch die Sammlung? Geige mit Geigenkopf von Kaiser Wilhelm II. aus dem Musikinstrumenten-Museum in Berlin

    Institut für Musikforschung : Musik fürs Museum?

    Aus dem Staatlichen Institut für Musikforschung sollen das Instrumentenmuseum in die Staatlichen Museen integriert, der Rest abgewickelt werden. Es wäre ein Fehler, dieser Empfehlung des Wissenschaftsrates zu folgen.
  • Preisträger: Saxophonist Tony Lakatos

    Jazzpreis für Tony Lakatos : Gediegene Eleganz

    Er sollte eigentlich das musikalische Familienerbe an der Geige weiterführen. Doch Tony Lakatos wählte lieber das Saxophon. Nun erhält er im Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt den Hessischen Jazzpreis.
  • Zum Gedenken an Ror Wolf : Subtile Collagen

    Christian Brückner erweckt die Texte des im Februar verstorbenen Wort- und Collagen-Künstlers Ror Wolf mit seiner Robert-de-Niro-Synchronstimme in der Frankfurter Alten Oper zum Leben – und macht damit steht den Eindruck, direkter Beobachter der geschilderten Ereignisse zu sein.
  • Beschränkt: Auch die Komödie in Frankfurt muss mit dem Corona-Modus leben

    Beschränkte Besucherzahlen : Weniger Theater für mehr Theater

    Für Theater gilt es endlich eine Regelung zu finden, die ein besonnenes Hochfahren der Kapazitäten erlaubt. Ein Sitz frei nach jeder Seite und eine Maske für den Kunstgenuss klingen machbar.
  • Das Festival „Klangspuren“ in Schwaz

    Festival „Klangspuren“ : Entdeckerlust am Risiko

    Statt internationaler Künstler treten wegen Corona vor allem Österreicher beim Festival in Schwaz auf. Diese zeigen die enorme Vielfalt der Neuen Musik mit Filigranem und knalliger Elektronik.
  • Fast allein: Mathias Tretter im Stalburg Theater, wo er vor 15 Zuschauern sein neues Kabarettprogramm getestet hat.

    Stalburg Theater in Frankfurt : Testballon mit Mathias Tretter

    Demnächst mit Plexiglas: Das Stalburg Theater in Frankfurt zeigt die Vorpremiere des Kabarettisten und plant die vorsichtige Öffnung – mit einer überschaubaren Anzahl an Zuschauern.
  • Das Berliner Musikfest

    Rias-Kammerchor : Wie man sich Schmerzen von der Seele schreibt

    Nach einer langen Pause feiert das Musikfest Berlin die Wiedergeburt des Chorsingens. Der Rias-Kammerchor präsentiert ein neues Werk von Wolfgang Rihm, dass die Atmosphäre von Verlassenheit schafft.
  • Karriere eines Volksliedes : Blumenkranz des Widerstands

    Die Frauen in Belarus singen bei ihren Protesten oft das Volkslied „Kupalinka“. Bei einem Solidaritätskonzert in Warschau spielte das Lutosławski Quartett die Weise nun neben Werken von Dmitri Schostakowitsch und George Crumb.
  • Zentnerlast: Der Gottesnarr (Spencer Lang) setzt Boris Godunow (Michael Volle) die Krone auf.

    „Boris Godunow“ in Zürich : Ohne Sünde keine Macht

    Barrie Kosky inszeniert Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ als Drama um Macht und Manipulation im Labyrinth des Wissens. Und das mit großem Chor und vollbesetztem Orchester – dank luxuriöser Tontechnik und einem ungewöhnlichen Hygienekonzept.
  • Herumgewurschtel im postmaskulinen Zeitalter: Susanne-Marie Wrage, Olivia Grigolli, Elisa Plüss und Nikola Weisse im Züricher Schauspielhaus

    Marthalers „Das Weinen“ : Von Schwänen und Apothekerinnen

    Metamorphose mit Nebenwirkungen: Mit seinem Theaterabend „Das Weinen (Das Wähnen)“ verbeugt sich Christoph Marthaler vor den Texten Dieter Roths. Die Inszenierung feiert das Glück, das aus der Abwesenheit von Leid entsteht.
  • Theater in Dresden : Ohne Sinn und Verstand

    Mit Abstand und Methode: Sebastian Hartmann inszeniert „Der nackte Wahnsinn + X“ am Staatsschauspiel Dresden als durchgedrehte Bildstrecke.
  • Molière am Thalia in Hamburg : Die ewige Flamme

    Arm, aber erleichtert: Leander Haußmann inszeniert Molières „Der Geizige“ mit Jens Harzer am Thalia Theater Hamburg. Das Ensemble überrascht mit bravourös-artistischen Solonummern.
  • Nackte Tatsachen: Doris Uhlich will mit 20 Darstellern die Frankfurter Version von „Habitat“ uraufführen.

    Frankfurter „Habitat“ : Die Rückkehr des Körpers

    Der Tanz kann sich in besonderer Weise damit beschäftigen, was die Krise mit der Körperwahrnehmung angerichtet hat. Das fünfte Tanzfestival Rhein-Main plant auf Sicht, aber ganz analog mit Publikum – und nackten Tatsachen.
  • Und wenn die Studenten aus dem Ausland nicht mehr anreisen dürfen? Orgel im Großen Konzertsaal der Musikhochschule Leipzig.

    Leipziger Musikhochschule : Die Bevölkerung ist musikalisch

    Der Rektor der Leipziger Musikhochschule, Gerald Fauth, will mehr Nachwuchs- und Breitenförderung. Im Interview spricht er außerdem über die Folgen der Pandemie für die Hochschule.