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Salzburger Festspiele : Netrebko, Domingo und Handke

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Das Team der Salzburger Festspiele (von links nach rechts) um Florian Wiegand, Konzertchef, Helga Rabl-Stadler, Festspielpräsidentin, Markus Hinterhäuser, Intendant, Bettina Hering, Schauspiel-Leiterin, Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor, steht für ein Gruppenfoto vor der Jahrespressekonferenz zusammen. Bild: dpa

Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal gründeten vor hundert Jahren die Salzburger Festspiele. Das Jubiläumsprogramm 2020 würdigt beide ausgiebig. Dazu gibt es viel Beethoven zum Beethovenjahr und Prominenz der Gegenwart.

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          Die Salzburger Festspiele werden im Jahr 2020 hundert Jahre alt. Das Jubiläumssaison soll vom 18. Juli bis zum 30. August „die Hoffnung auf die Veränderbarkeit der Welt durch eine solidarische Gesellschaft“ zum Ausdruck bringen, teilte das Direktorium an diesem Mittwoch in Salzburg mit.

          Auf dem Programm stehen die Opern „Elektra“ von Richard Strauss mit Asmik Grigorian in der Rolle der Chrysothemis, „Intolleranza“ von Luigi Nono, dirigiert von Ingo Metzmacher, „Tosca“ von Giacomo Puccini mit Anna Netrebko in der Titelrolle, „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart, dirigiert von Teodor Currentzis und inszeniert von Romeo Castellucci, sowie „Boris Godunow“ von Modest Mussorgski, dirigiert von Mariss Jansons und inszeniert von Christof Loy. Plácido Domingo wird in einer konzertanten Aufführung von Giuseppe Verdis „I vespri siciliani“ singen.

          Das Schauspiel bietet die Uraufführung des neuen Stücks „Zdenek Adamec“ von Peter Handke in der Regie von Friederike Heller auf, dazu noch „Everywoman“ von Milo Rau, ebenfalls als Uraufführung, Friedrich Schillers „Maria Stuart“ in der Regie von Martin Kušej sowie Hugo von Hofmannsthals „Bergwerk von Falun“ in der Regie von Jossi Wieler und William Shakespeares „Richard III.“ in der Regie von Katrin Henkel. Im Konzertprogramm wird Igor Levit alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven spielen.

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