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Opera Awards : Deutsche Sänger räumen in London ab

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Die Opernsängerin Anja Harteros als Feldmarschallin Fürstin Werdenberg im Festspielhaus Baden-Baden. Bild: dpa

Zwei Deutsche sind bei den Opera Awards als beste Sänger ausgezeichnet worden. Weder Anja Harteros noch Christian Gerhaher konnten den Preis persönlich entgegennehmen.

          Die nordrhein-westfälische Sopranistin Anja Harteros und der bayrische Bariton Christian Gerhaher sind bei den Opera Awards in London als Sängerin und Sänger des Jahres ausgezeichnet worden. Sie fühle sich „sehr geehrt, stolz und erfreut“, ließ Harteros mitteilen, die den Preis am Sonntagabend im Savoy Theater ebenso wie Gerhaher nicht persönlich entgegen nehmen konnte.

          Preis für Komische Oper

          Startenor Jonas Kaufman aus München, der vor zwei Jahren zum besten Sänger gekürt worden war, gewann den vom renommierten „Opera“-Magazin präsentierten Leserpreis, war allerdings ebenfalls nicht in London. Er teilte sich die Auszeichnung mit der polnischen Sopranistin Aleksandra Kurzak, die zum Abschluss der Preisverleihung die Arie „O mio babbino caro“ von Giacomo Puccini sang.

          Der Preis für das beste Opernensemble ging an die Komische Oper nach Berlin. Intendant and Chefregisseur Barrie Kosky nahm die Auszeichnung entgegen und dankte seinem ganzen Team. Vor einem Jahr hatte der Australier den Regie-Award erhalten.

          Jenkins für Lebenswerk geehrt

          Für sein Lebenswerk wurde der 78 Jahre alte US-Amerikaner Speight Jenkins ausgezeichnet, der im vergangenen Jahr nach mehr als 30 Jahren seinen Posten als Intendant bei der Oper Seattle aufgegeben hat. Er hatte sich dort unter anderem einen Schwerpunkt auf Werke von Richard Wagner gelegt.

          Die undotierten Opera Awards wurden erst vor zwei Jahren von John Allison, dem Herausgeber des Magazins „Opera“, und dem britischen Geschäftsmann Harry Hyman begründet. Auch 2013 und 2014 waren deutsche Opernhäuser und Künstler sehr erfolgreich.

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