https://www.faz.net/-gqz-9yx3c

Bayreuths neuer Wotan : Ich bin sicher kein Luxusmensch

  • -Aktualisiert am

Günther Groissböck: Die „neue Normalität“ ist nichts für sein Fach. Oper braucht Nähe. Bild: Dominik Stixenberger

Günther Groissböck hätte bei den Bayreuther Festspielen den Wotan im neuen „Ring des Nibelungen“ singen sollen. Jetzt sitzt er im Tessin fest. Ein Gespräch über Schranken im Kopf und die schwäbische Hausfrau.

          4 Min.

          Herr Groissböck, in Bayreuth hätten Sie in diesem Jahr als Wotan und Wanderer im neuen „Ring des Nibelungen“ debütiert. Kam die Absage für Sie noch überraschend?

          Eigentlich nicht. Mir war klar, wenn es losgeht mit den Absagen, wird Bayreuth wohl sofort gecancelt. Katharina Wagner sagte mir: „Ich will nicht, dass Bayreuth das Ischgl der Kultur wird.“ Das würde ich so unterschreiben. Im Festspielhaus ist es eng; es gibt wenig Spielraum für, beispielsweise, neue Sitzkonzepte.

          Als zu Anfang der Pandemie das Verbot der Großveranstaltungen angekündigt wurde, kritisierten Sie die Maßnahmen. Hat sich Ihre Meinung geändert?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Fahrbericht Toyota Mirai : Der eiserne Gustav

          Während andere das Vorhaben aufgeben, hält Toyota unbeirrt am Wasserstoffauto fest. Der Mirai der zweiten Generation fährt sich so verblüffend normal wie jedes Elektroauto. Nur tankt er schneller.