Wormser Festspiele : Im Namen der Sonnenbrille
Von Martin Halter
Lesezeit: 4 Min.
Die dreizehn Jahre mit Worms, scherzte Dieter Wedel bei seiner Verabschiedung, seien seine wohl längste Beziehung gewesen. Worms dankte dem scheidenden Intendanten seine Nibelungentreue mit der Festschrift „Das Wunder von Worms“ und der Ausstellung „Dinner für Dieter“, in der neben Kostümen und Requisiten aus dreizehn Festspieljahren auch die Sonnenbrille des Meisters und seine Pausensnacks (Garnelen, Nüsse, Pralinen) zu sehen sind. Zum Abschied servierte der Intendant auf der Bühne vor dem Dom statt Pralinen, Klamauk und Schwertergerassel ein härtere Nuss: ein eher leises, ernstes und ausgesprochen ehrgeiziges Theaterstück.
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