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Deutscher Musikwettbewerb : Das Preisträgerkonzert der Solisten im Live-Stream

Die Preisträger des Jahres, die Solisten des Abends: Jonas Palm (l., Violoncello), Janina Ruh (Violoncello), Sabrina Suk Wai Ma (Schlaginstrumente) und Rubén Durá de Lamo (Tuba) Bild: Deutscher Musikwettbewerb

Künstler wie die Klarinettisten Wolfgang und Sabine Meyer, das Trio Fontenay und das Artemis Quartett haben beim Deutschen Musikwettbewerb einen entscheidenden Karriereschub erfahren. FAZ.NET überträgt das Preisträgerkonzert der Solisten im Live-Stream.

          Schon seit dem 14. März dieses Jahres geht es für viele junge Musiker aus Deutschland um die ganz große Chance: An diesem Donnerstag Abend endet nämlich in Stuttgart der Deutsche Musikwettbewerb mit dem Preisträgerkonzert der Solisten. Rund zweihundert Solisten und Ensembles treten bei diesem Wettbewerb in dreizehn verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Es locken nicht nur Preise und Stipendien, sondern auch die Aussicht auf einen möglicherweise entscheidenden Schub für die eigene Musikerlaufbahn – zählen doch viele heute international gefeierte Sänger und Instrumentalisten zu den früheren Preisträgern dieses Wettbewerbs, der neben dem Musikwettbewerb der ARD in München zurecht als Karriere-Sprungbrett gilt.

          Der Livestream für Smartphones und Tablets: http://www.hd-livestream.de/musikrat.aspx

          Künstler wie die Klarinettisten Wolfgang und Sabine Meyer, die Pianisten Andreas Staier und Gerard Oppitz, das Trio Fontenay und das Artemis Quartett haben mit Platzierungen bei diesem Wettbewerb folgenreich auf sich aufmerksam gemacht. In jüngerer Zeit erkämpften sich etwa der Cellist Alban Gerhardt und der Bratscher Nils Mönkemeyer einen Eintrag auf der Ehrenliste des Wettbewerbs. Der Weg zum Ruhm ist allerdings alles andere als leicht. Bei den beiden Preisträgerkonzerten am 27. und 28. März, die FAZ.NET hier erstmals als Livestream überträgt, präsentieren sich Solisten und Ensembles, die zuvor strengste Auswahlkriterien über sich ergehen lassen mussten.

          In drei kammermusikalischen und vier solistischen Wertungsdurchgängen haben sich die mehr als hundert professionellen Nachwuchskünstler zunächst einer Fach-Jury vorgestellt; für die Finalrunden finden sich dann sämtliche für den Wettbewerb eingeladene Juroren zu einer rund dreißigköpfigen Gesamt-Jury zusammen. Wer vor ihrem Urteil besteht, erhält neben ansehnlichen Preisgeldern auch Gelegenheit, sich in den Preisträgerkonzerten im professionellen Rahmen der Musiköffentlichkeit vorzustellen, im zweiten Konzert an diesem Donnerstag Abend auch im Zusammenspiel mit etablierten Orchestern, in diesem Fall mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Olivier Tardy. Das Preisträgerkonzert wird von 20 Uhr an direkt aus der Stuttgarter Liederhalle übertragen.

          Ein wahres Gütesiegel

          Eine Besonderheit des Deutschen Musikwettbewerbs, der seit 1975 in wechselnden Städten durchgeführt wird, liegt nämlich darin, dass der zweiwöchige Leistungsvergleich für die erfolgreichen Absolventen lediglich den Anfangspunkt einer vielfältigen weiterführenden Förderung darstellt.

          Die Förderprogramme, die im Anschluss an den Wettbewerb greifen, bieten finanzielle und praktische Unterstützung beim Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben als Profi-Musiker. Das hilft nicht nur den Besten der Besten auf ihrem steinigen Weg nach oben, es bereichert über kurz oder lang auch das allgemeine Musikleben außerhalb des Wettbewerbs. Denn nicht zuletzt Konzertveranstalter, Künstleragenturen und Orchestermanager wissen, dass die Preise und Auszeichnungen, die junge Musiker mit der erfolgreichen Teilnahme beim Deutschen Musikwettbewerb erringen, ein wahres Gütesiegel sind.

          Programm des Preisträgerkonzerts mit Kammermusik

          Es spielen die Stuttgarter Philharmoniker unter der Leitung von Olivier Tardy.

          André Jolivet (1905-1974)

          Concerto pour Percussion et Orchestre (1958)

          1. Robuste
          2. Dolent
          3. Rapidement
          4. Allègrement

          Sabrina Suk Wai Ma, Schlaginstrumente

          Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

          Konzert Nr. 1 für Violoncello und Orchester Es-Dur
          op. 107 (1959)

          1. Allegretto
          2. Moderato
          3. Cadenza att. – Più mosso att.
          4. Allegro con moto

          Jonas Palm, Violoncello

          John Williams (* 1932)

          Concerto for Tuba and Orchestra
          (to Chester Schmitz)

          1. Allegro moderato
          2. Andante
          3. Allegro molto
          4. Allegro con moto

          Rubén Durá de Lamo, Tuba

          Antonín Dvorák (1841-1904)

          Konzert für Violoncello und Orchester
          h-Moll op. 104

          1. Allegro
          2. Adagio ma non troppo
          3. Finale. Allegro moderato

          Janina Ruh, Violoncello

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