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Zentrum für Volksmusik : Was reimt sich auf Tuba?

Die Bilderwand hing früher beim Kiem Pauli im Wohnzimmer: Leonhard Meixner und Katharina Baur an ihrem Arbeitsplatz Bild: Maria Irl

Voll im Trend: Der Bezirk Oberbayern leistet sich ein Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik. Ein neues Team sucht jetzt den Weg in die Zukunft.

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          Die Sternsinger haben ihren vorläufig letzten Jahressegen „20*C+B+M+20“ an der Eingangstür hinterlassen, seither ist das Haus kräftig durchgeschüttelt worden. Ende des ersten Corona-Jahres ging der langjährige Volksmusikpfleger des Bezirks, Ernst Schusser, nach Verlängerung in den Ruhestand. Ein später Abschied, der nicht ohne Reibungen verlief und dessen Nachwehen noch spürbar sind. Das Volksmusikarchiv schloss vorübergehend seine Pforten, der Bezirk inthronisierte ein junges Team, das im Sommer 2021 antrat.

          Hannes Hintermeier
          Feuilleton-Korrespondent für Bayern und Österreich.

          Neben der Leiterin, der Literaturwissenschaftlerin Katharina Baur, die als Moderatorin im Bayerischen Rundfunk, als Geigerin und als Ausstellungskuratorin Erfahrungen mitbringt, ist als Volksmusikpfleger der bekannte Musiker Leonhard Meixner an Bord. Er verschmilzt mit seiner Band Cubaboarisch 2.0 kubanische Rhythmen mit bayerischer Blasmusik. Die Archivarin Verena Wittmann ergänzt das Team, ein neuer Popularmusikbeauftragter – intern „Poppy“ genannt – wird erneut gesucht; die beiden letzten Amtsinhaber hielt es jeweils nur kurz auf diesem Posten. Ein holpriger Neuanfang.

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