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Nach Debatte über Arbeitsstil : Barenboim bleibt an Berliner Staatsoper

  • -Aktualisiert am

Bleibt in Amt und Würden: Dirigent Daniel Barenboim auf einer Pressekonferenz an der Staatsoper in Berlin. Bild: EPA

Daniel Barenboim bleibt bis zum Jahr 2027 Generalmusikdirektor an der Staatsoper Berlin. Zuletzt hatte es Diskussionen über seinen fordernden Umgang gegeben. Das Orchester aber steht zu dem Dirigenten.

          Die Stadt Berlin verlängert ihren Vertrag mit Daniel Barenboim als Generalmusikdirektor der Staatsoper um fünf Jahre bis 2027. Allzu überraschend kommt das nicht, nachdem der Kultursenator Klaus Lederer bereits angedeutet hatte, dass das Votum des Orchesters ausschlaggebend sein würde für eine Vertragsverlängerung; nachdem der Orchestervorstand den Dirigenten außerdem unterstützt hatte, als in den Medien über seinen Arbeitsstil diskutiert wurde, und nachdem Barenboim selbst bekanntgegeben hatte, bei bester Gesundheit zu sein. Hinzu kamen nun noch erste Ergebnisse aus der Arbeit einer externen Anlaufstelle. Nach den Vorwürfen gegen Barenboim war sie für die Mitarbeiter der Staatsoper eingerichtet worden.

          Es habe keinen Hinweis gegeben auf einen rechtlich relevanten Vorfall, berichtete Lederer gestern auf der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, außerdem sei klargeworden, dass eine „übergroße Mehrheit“ des Orchesters mit Barenboim weiterarbeiten wolle.

          Die Art der Zusammenarbeit scheint gleichwohl auf dem Prüfstand zu stehen. Die Rede war von „Veränderungsprozessen“, die an ihrem Anfang stünden. Sämtliche Beteiligte scheinen gewillt, solche Veränderungen in Angriff zu nehmen, auch Barenboim, der sich freut, „dass das Orchester mit mir weitermachen will“. Die Vertragsverlängerung war nach den Diskussionen um den Dirigenten vorgezogen worden. Geplant war sie für das Jahresende. Über zusätzliches Geld, das Barenboim für das Orchester gefordert hatte, sei deshalb nicht gesprochen worden, sagte Lederer.

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