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Andris Nelsons im Gespräch : Wie im Boot auf stürmischer See

„Es gibt hier eine große Empfindlichkeit klanglichen Nuancen gegenüber, wie man sie vor allem französischen Orchestern nachsagt.“ Bild: dpa

In der Musik soll man den Herzschlag der Jahrhunderte als unmittelbare Gegenwart hören. Beim Gewandhausorchester in Leipzig kann man das. Ein Gespräch mit dem neuen Kapellmeister Andris Nelsons.

          7 Min.

          Das Gewandhausorchester in Leipzig wird bald 275 Jahre alt. Kurz vor dem Jubiläum am 11. März tritt nun der 39-jährige Lette Andris Nelsons sein Amt als Kapellmeister beim ältesten bürgerlichen Orchester Deutschlands an und steht in einer Reihe mit Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler oder Kurt Masur. In seinem Amtszimmer gibt der frühere Trompeter dieser Zeitung ein Interview und bittet den Gast blasend herein mit einem Solo aus Johann Sebastian Bachs zweitem Brandenburgischen Konzert.

          Jan Brachmann

          Redakteur im Feuilleton.

          Herr Nelsons, Kirill Petrenko soll schockiert gewesen sein, als er erfuhr, dass die Berliner Philharmoniker ihn zum Chefdirigenten gewählt hatten. Wie erging es Ihnen, als das Angebot kam, Gewandhauskapellmeister zu werden?

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