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Kriegsahnung: Noch ist das Schlachtfeld vor Troja still und verlassen

„Dionysos Stadt“ in Offenbach : Zeus und der Mensch

Zehn Stunden Theater: Die Münchner Kammerspiele bieten „Dionysos Stadt“ im Sommerbau in Offenbach dar. Dass das Werk nochmals gezeigt wird, ist an sich schon etwas Besonderes.
Wagners „Walküre“ in den Farben des Aktionskünstlers Hermann Nitsch, Bayreuth 2021

Wagner-Festspiele 2021 : Die Innereien von Bayreuth

Im vorigen Jahr mussten sie wegen Corona ausfallen, jetzt kehren die Wagner-Festspiele zurück. Mit der ersten Dirigentin in der Geschichte des Festivals. Einem feministischen „Holländer“. Und virtuellem Drachentöten für alle.

Olympia-Gastgeber : Wir sind  Japan

Kein Olympia-Gastgeber war so unsichtbar wie jetzt Japan. Aber die Welt kann von Tokio lernen, wie man dem Covid-Dilemma einen realistischen Ausdruck gibt.

Mord an Daphne Caruana Galizia : Das Komplott auf Malta

Ein Untersuchungsbericht zum Komplott hinter dem Mord an Daphne Caruana Galizia kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Regierung trägt Mitverantwortung. Das muss sich auch in der EU herumsprechen.

Johansson verklagt Disney : Die Rächerin

Scarlett Johansson hat den Disneykonzern verklagt. Worum geht es der „Black-Widow“-Superheldin? Um Geld, das der Konzern im Kino nicht verdienen will.

Salzburger Festspiele : Dirigent auf Ego-Trip

Wie mit dem Holzhammer inszeniert und von Teodor Currentzis nach Art eines Sektenführers dirigiert: Der „Don Giovanni“ in Salzburg gerät zum ästhetischen Terroranschlag.

Wut im Straßenverkehr : Radfahrer und Fußgänger? Grauenhaft!

Vollfrust im Endstadium: Wenn Robert De Niro in „Taxi Driver“ die Welt verwünscht, ist das gute Unterhaltung. Wenn dagegen ein echter Taxifahrer zur Wutrede ansetzt, macht sich schon mal Irritation breit.

Grabpflege und Erinnerung : Wer seine Künstler nicht ehrt

Auf Friedhöfen wird es leerer. Man kann dort Filme sehen oder Gymnastik machen. Und wer kümmert sich um Ehrengräber? Auch Frankfurt hatte einen Fall wie jetzt Berlin mit Oskar Loerke.

Wohnmobil-Revolution : Touristische Mobilmachung

Wer in diesen Tagen die A9 entlangfährt, kommt an dutzenden Schwertransportern mit Wohnmobilen auf dem Rücken vorbei. Werden wir gerade Zeugen einer touristischen Mobilmachung?

Nach Konzertabbrüchen : Berieselt

Wenn Helge Schneider keinen Draht mehr zu seinen Fans findet und Nena sich von der Polizei von der Bühne holen lassen will: über Konzertkonsum und Kompromisse.

Portal Pornhub im Museum : Kunst als Porno

Das Internetportal Pornhub versucht verzweifelt, seinen anrüchigen Ruf aufzupolieren. Jetzt müssen Meisterwerke der Kunstgeschichte dafür herhalten.

Kritik an Serie „The Crown“ : Der royale Punk spielt nicht mit

Beim Silbernen Thronjubiläum der Queen 1977 sorgten die Sex Pistols für mächtig Wirbel. Wie die Netflix-Serie „The Crown“ diesen aufpustet, missfällt dem Frontmann Johnny Rotten allerdings sehr.
Sublimer Feuerzauber: Ein Malassistent (links) von Hermann Nitsch sorgt für orgiastische Strahlkraft am Schluss der „Walküre“.

Bayreuther Festspiele : Explosionen der Lebenslust

Zart und vital zugleich machen Pietari Inkinen und Hermann Nitsch aus Richard Wagners „Walküre“ ein Theater ohne Handlungsregie. Die Bayreuther Festspiele erleben in der Corona-Krise einen kreativen Schub.
Gesang von der Suche nach einer neuen Sprache: Die Vocalsolisten Truike van der Poel, Daniel Gloger, Martin Nagy, Guillermo Anzorena und Andreas Fischer.

Dokumentar-Oper in Stuttgart : Das Geheimnis des Giftopfers

Sergej Newski hat eine Dokumentar-Oper über Selbstzeugnisse Homosexueller in der frühen Sowjetunion geschrieben, auf der Grundlage von sensationellen Briefen an den Psychiater Wladimir Bechterew. Jetzt wurde das Stück in Stuttgart uraufgeführt.

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  • Starke Litauerinnen: Elektra (Aušrinė Stundytė, links) ist entsetzt über die Lebenszugewandtheit ihrer Schwester Chrysothemis (Vida Miknevičiūtė).

    Salzburger Festspiele : Schreckensschönheitsschrei

    Mit Richard Strauss sind die Salzburger Festspiele erst ganz bei sich selbst – besonders dann, wenn Franz Welser-Möst die Wiener Philharmoniker dirigiert. Er denkt diese Nerven-Musik ganz mit dem Herzen.
  • Des Pudels Kern: Michael Spyres als Don Ottavio auf der Bühne des Großen Festspielhauses in Salzburg

    Salzburger Festspiele : Zur Macht gelangter Schwadroneur

    Romeo Castellucci inszeniert „Don Giovanni“ in Salzburg. Dabei wird Mozarts Musik zum Material für den neuen Führerkult um Teodor Currentzis.
  • Chefs unter sich: Raimund Trenkler (links) und Michael Herrmann im Hof der Rezeptur in der Altstadt von Kronberg

    Streichergipfel in Wiesbaden : Große Pläne für Jungstars

    Erstmals arbeiten das Rheingau Musik Festival und die Kronberg Academy zusammen. Die beiden Institutionen wollen fortan eng kooperieren. Den „Streichergipfel“ des Festivals bestreiten 14 Solisten der Akademie.
  • Der Regisseur Konstantin Bogomolow (im schwarzen Ledermantel) verkörperte in seiner Dostojewski-Produktion die Rolle des intellektuellen Verführers Nikolai Stawrogin zunächst selbst.

    Dostojewski in Russland : Die Apotheose der Dämonen

    Enttäuscht von Europa: Russland feiert Fjodor Dostojewski als Verteidiger eines komplexen Menschenbildes, das angeblich im Westen eingeebnet wird, aber auch als humoristischen Analytiker des Handwerks der Macht.
  • Welt- und Seelentheater: Riccardo Muti im Wiener Musikverein

    Riccardo Muti wird achtzig : Der kurze Weg zum Hörer

    Anti-akademisch, anti-museal, offensiv zupackend: Dem Werk des Dirigenten Riccardo Muti kann sich niemand mehr entziehen. Ein Glückwunsch zum achtzigsten Geburtstag.
  • Hat sich über die distanzierte Restaurant-Atmosphäre bei seinem Konzert geärgert: Helge Schneider

    Nach Konzertabbrüchen : Berieselt

    Wenn Helge Schneider keinen Draht mehr zu seinen Fans findet und Nena sich von der Polizei von der Bühne holen lassen will: über Konzertkonsum und Kompromisse.
  • Du kannst mich mal: Senta (Asmik Grigorian, rechts) hört Daland (Georg Zeppenfeld) angeödet zu.

    Bayreuther Festspiele : Dieser Gesang ist eine Erlösung

    „Der fliegende Holländer“ eröffnet die Bayreuther Festspiele. Asmik Grigorian als Senta und Oksana Lyniv als Dirigentin versetzen das Publikum in Glückstaumel.
  • Mit ihm kommt Augmented Reality auf die Bühne in Bayreuth: Jay Scheib.

    Bayreuther Festspiele : „Parsifal“ mit Brille in Bayreuth

    Die Bayreuther Festspiele gehen technologisch neue Wege in der Opernregie: 2023 soll Jay Scheib Richard Wagners „Parsifal“ mit Augmented-Reality-Brillen fürs Publikum inszenieren.
  • Verklärte Nacht auf Fünen: Isabelle Faust in einem Moment höchster Intensität für sie und ihre Hörer.

    Hindsgavl Festival : Hören, Sinnen, Grasbaden

    Auf dem dänischen Schloss Hindsgavl wird in abgeschiedener Idylle Musik zur Lebensform. In diesem Jahr beeindruckten besonders der Pianist Gustav Piekut und der Bariton Christian Gerhaher.
  • Idylle pur: Die Europäischen Wochen in Passau

    Europäische Wochen in Passau : Vom Notanker zum Kapitän

    Musik und Kultur sind das Herz der Festspiele Europäische Wochen in Passau. Dort wird aktuell gezeigt, wie man ein Musikfestival auf hohem Niveau durch unruhiges Fahrwasser bringt.
  • Zwei Fäustel treffen mehr als ein Fäustel: Nero (Rafael Rojas), dieser Möchtegern-Nietzsche, hat  wieder mit dem Hammer philosophiert.

    Bregenzer Festspiele : Aus lauter Lust am Bösen

    Arrigo Boitos Oper „Nerone“ ist eine Rarität der Opernliteratur. Die Bregenzer Festspiele eröffnen im Festspielhaus ihre neue Saison mit dem Stück. Der musikalische Eindruck ist stark. Die Inszenierung weckt Zweifel.
  • Vor über 50 Jahren spielte Sir Ian McKellen schon einmal Hamlet, damals gnadenlos überfordert. Heute sieht die Welt für ihn ganz anders aus.

    Ian McKellen gibt Shakespeare : Hamlet der Graue

    Nach fünfzig Jahren Pause spielt Ian McKellen wieder den jungen Prinzen. Bei seiner letzten Darbietung als Hamlet war der damals noch junge Mann überfordert, heute ist er zweiundachtzig und bereit.
  • Zwischen des Meeres und Liebe Wellen: Nina Stemme (Isolde) und Stuart Skelton (Tristan).

    Musikfest in Aix-en-Provence : Mild und leise aus der Métro

    Das Musikfest in Aix-en-Provence läuft noch bis zum 25. Juli. Die ungewöhnlich moderne Inszenierung der beiden Nachtstücke Monteverdi und Wagners „Tristan und Isolde“ begeisterten das Publikum.
  • Dirigent Pietari Inkinen : Wir sollten uns nicht nur nach Umfragen richten

    Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ zu dirigieren, sei wie ein Marathonlauf, sagt Pietari Inkinen. Er macht sich gerade mit dem Bayreuther Festspielhaus vertraut. Aber auch als Chef der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern hat er ehrgeizige Pläne.
  • Licht an, Vorhang auf: Dorothée Arden und Michael Glebocki haben den Mehrkulturwagen gerade noch rechtzeitig für den Sommer fertigbekommen.

    Kultur im ländlichen Raum : Eine Bühne auf vier Rädern

    Mit ihrem neuen Projekt „Mehrkulturwagen“ bringen Dorothée Arden und Michael Glebocki Musik und Geschichten in die Region. Für die Gestaltung des Anhängers handwerkliches Geschick, einige Eigenmittel und Enthusiasmus notwendig, um aus einem schnöden Anhänger den Mehrkulturwagen zu schaffen,