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Supergranny in Aktion: Corinna Kirchhoff als Großmutter Erika

Theaterpremiere in Berlin : Zum Leben braucht sie nur WLAN

Hauptsache nachhaltig, Hauptsache share, Hauptsache mega: Das Berliner Ensemble zeigt das von Gerhart Hauptmann inspirierte Zeitgeistdrama „Einsame Menschen“ der angewandten Wirtschaftsdramatikerin Felicia Zeller.

Alles außer Fußball : Das Runde ist das Eckige

Man sollte denken, das „Spielgerät“ beim Fußball sei in seiner Form eindeutig. Rund eben. Von wegen. Auch mit dem Ball namens „Al Rihla“ bei der WM in Qatar verhält es sich anders.

Alles außer Fußball : Männer aus Manchester

Die Fußball-WM in Qatar ist zum Abgewöhnen. Nicht nur, weil die deutsche Nationalelf längst weg ist. Zeit, sich aus gegebenem Anlass die Serie „Queer as Folk“ anzusehen.

Braucht Deutschland einen Monarchen? : Heute ein König

Ein Prinz Reuß wollte Herrscher von Deutschland werden. Was nicht nur an seinen verbrecherischen Methoden und seinen widerwärtigen politischen Haltungen gescheitert ist. Dem Mann mangelt es auch an Stil.

Alles außer Fußball : Früher war mehr WM-Klimbim

Früher war mehr Lametta – oder zumindest mehr Merchandise. In diesem Jahr stehen nur noch traurige Reste von Fanartikeln in hinteren Ecken der Supermärkte herum.

Franzosen bei der WM : Keine Politik!

Ob sich der DFB bei den Franzosen etwas abschauen sollte? „Les Bleus“ lassen sich von der Politik nicht mehr instrumentalisieren – und haben Erfolg. Im Gegensatz zu den Deutschen.

Umfrage unter Kritikern : Der beste aller Filme

Alle zehn Jahre ermittelt eine britische Zeitschrift den besten Film der Geschichte – nach Ansicht der Kritiker. Zum ersten Mal hat eine Frau gewonnen: Chantal Akerman, mit „Jeanne Dielman, 23 quai du Commerce, 1080 Bruxelles“

Altarstreit in Naumburg : Steine im Rollen

Falsche Argumente, falsche Sichtweisen: Aber die internationale Denkmalschutzbehörde Icomos droht mit dem Entzug des Welterbetitels für den Naumburger Dom.

Fußball-WM : Stinkstiefel

Die Fußballer von 1982 gelten als die hässlichen Deutschen. Ein Dokumentarfilm animiert zum Umdenken: So verkehrt waren die Spieler gar nicht.
Vor Beginn der Vorstellung im Schauspiel: Große und kleine Theater sorgen mit vielen Ideen dafür, dass die Zuschauerreihen sich füllen.

Flexible Preise : Solidarität an der Theaterkasse

Selber entscheiden, wie viel ein Theaterbesuch kostet? Geht, zum Beispiel an der Dramatischen Bühne Frankfurt. Manches Theater nimmt dadurch sogar mehr je Ticket ein – und auch den Zuschauern gefällt es.
Michael Volle als Hans Sachs

„Meistersinger“ in Wien : Staatsopernwürdig

Kurz nachdem der Intendant der Wiener Staatsoper angekündigt hat, den Posten des Musikdirektors nicht mehr zu besetzen, revanchiert sich der düpierte Amtsinhaber Philippe Jordan mit einer Glanzleistung bei Richard Wagners „Meistersingern von Nürnberg“. Das Publikum solidarisiert sich mit ihm.

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  • Betterov singt die Texte, die man hören will: Hier bei der Verleihung des Preises für Popkultur in Berlin, Oktober 2022

    Betterov in Frankfurt : Er trifft einen Nerv

    Warum ist dieser Mann so erfolgreich? Keine Frage, die Texte sind klasse bei Manuel Bittorf alias Betterov. Am Musikalischen wäre aber wie beim Auftritt im Frankfurter Klub „Das Bett“ noch was zu machen.
  • Tilda Swinton im scharlachroten Seiden-Outfit von Laura Betti in „I racconti di Canterbury“, hinter ihr Olivier Saillard

    Modetheater in Paris : Anprobe mit Schwindelgefühlen

    Aus Seidenpapier gewickelte Holzgebilde: Tilda Swinton und Olivier Saillard zeigen ihr extravagantes Modetheaterstück „Embodying Pasolini“ in Paris und machen damit Furore.
  • Ganz schön aufgetakelt für die Dorfkneipe in Ithaka: Manuela Sonntag, Dora Pavlíková und Elena Trobisch.

    Winteroper Schwetzingen : Auf einen Korn mit Circe

    Homer in Hamburg? Gab es alles. Im Schloss Schwetzingen ist jetzt Reinhard Keisers Barockoper „Ulysses“ zu sehen – herzerwärmend norddeutsch.
  • Seine Stimme erklingt in Frankfurt aus der Konserve gemeinsam mit der des Sohnes: John Miles (1949 bis 2021) war Musikdirektor der Night of the Proms.

    Night of the Proms : Gut gelaunte Gäste

    Zurück nach zwei Jahren Pandemiepause: In Frankfurt versammeln sich zur Night of the Proms alte Fahrensleute der Show, Stars der Achtziger und viel Publikum.
  • „Lohengrin“ in München : Elsa, womit verkehrst du da?

    Abflug auf dem Meteor: Der neue „Lohengrin“ an der Bayerischen Staatsoper ist szenisch wirr, aber das Dirigat von François-Xavier Roth lichtet Richard Wagners Musik spürbar auf.
  • Beim Reden kann man am besten zuhören: Milan Peschel als Arbeiter Lutz und Martin Wuttke als Arbeiter Klaus in René Polleschs „Und jetzt?“

    Theaterpremiere in Berlin : Wir sind keine Zeitgenossen!

    Rene Pollesch wirft einen wehmütigen Blick in den zerkratzten Garderobenspiegel der Volksbühne. Seine Inszenierung von „Und jetzt?“ hat alles, was Theater braucht: drei Schauspieler und eine Gewissheit.
  • Feindesliebe in der „Jungfrau von Orléans“ (Düsseldorf): Lionel (Richard Šveda) hält Johanna (Maria Kataeva) im Arm.

    Zwei rare Tschaikowsky-Opern : Feind, Liebster, du berührst mich

    Soll man Tschaikowsky in Zeiten des russischen Krieges gegen die Ukraine noch spielen? Ja, man muss es sogar. Die Opern „Die Jungfrau von Orléans“ in Düsseldorf und „Die Zauberin“ in Frankfurt liefern starke Plädoyers.
  • Passt für viele: Rapper Marteria

    Marteria in Frankfurt : Vollkontakt für alle

    Viel los in der Frankfurter Festhalle: Die Fans sind feierfreudig. Und Marteria fällt beim Crowdsurfing fast in ein Loch.
  • Die echte Monika Haeger war in der ehemaligen DDR inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi und gab 1990 in einem Interview umfassende Einblicke in ihre Tätigkeit als Spionin.

    Theaterstück in der Brotfabrik : Eine Stasi-Agentin erzählt

    Monika Haeger war Stasi-Agentin und packte nach dem Ende der DDR über ihr Handeln aus. Nun wurde dazu ein Theaterstück inszeniert. Um Entschuldigung, Reue oder Wiedergutmachung geht es dabei wahrlich nicht.
  • True Crime in Wiesbaden : Warum Mütter morden

    Sophia Aurich verwebt Grillparzer, Christa Wolf und einen wahren Fall zum „Fall Medea“. Heraus kommen 100 aufwühlende Minuten in der Wartburg des Staatstheaters Wiesbaden.
  • Aus diesem Köpfchen kommt noch was gekrochen: „Turandot“ an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam

    „Turandot“ in Amsterdam : Totentanz, liebestrunken

    Da kann die wahrhaft Liebende nur den Kopf schütteln: Barrie Kosky und Lorenzo Viotti inszenieren mit den Niederländischen Philharmonikern effektvoll die Widersprüche in Puccinis „Turandot“.
  • Im Maxim: Danilo (Thomas Blondelle, Mitte) und Njegus (Hans-Joachim Heist) amüsieren sich bei den Grisetten.

    „Lustige Witwe“ in Wiesbaden : Offensichtlicher Flachsinn

    Intendant Uwe Eric Laufenberg inszeniert Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ am Staatstheater Wiesbaden streng konventionell. Einzige Brechung ist der Auftritt von Komiker Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht.
  • Ausdrucksstarkes Körpertheater: Johannes Hegemann, Pascal Houdus und Oleksandr Yatsenko vergegenwärtigen Misshandlungen im Krieg.

    Gogol am Thalia Theater : Der russische Held gehört der Unterwelt

    Starauftritt des bösen Geistes: Kirill Serebrennikow inszeniert am Hamburger Thalia Theater das Antikriegsstück „Der Wij“ nach Nikolai Gogol. Das Stück, das er mit einem ukrainischen Koautor verfasst hat, beruht auf Dokumentartexten.
  • Neue CDs : Die schönste Musik zum Advent

    Von Norwegen bis Italien, von Engeln, Schafen und Lametta ist alles dabei unter den CD-Neuerscheinungen mit Musik zum Advent und zur Weihnacht. Da werden auch die fündig, die gar nicht singen wollen.
  • Abgesetzt: Szene aus Wajdi Mouawads Stück „Die Vögel“ am Münchner Metropoltheater

    Muslimisch-jüdische Kolumne : Romeo und Julia aus dem Nahen Osten

    Nach Antisemitismusvorwürfen wurde in München Wajdi Mouawads Stück „Vögel“ abgesetzt. Das ist ein Irrtum. Denn es zeichnet realistisch Konflikte in interreligiösen Beziehungen.