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Longlist veröffentlicht : Zwanzig Romane für den Deutschen Buchpreis nominiert

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Sieben Leser, eine Aufgabe: Christine Lötscher (l.), Paul Jandl, Marianne Sax, Christoph Bartmann, Tanja Graf, Uwe Kalkowski und Luzia Braun bilden die Jury des Deutschen Buchpreises 2018. Bild: Monique Wüstenhagen

Große Namen und kleine Verlage: Die Jury hat zwanzig Romane für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert – und freut sich über die Vielfalt der literarischen Formen.

          An diesem Dienstag hat die Jury die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2018 bekanntgegeben. Aus 199 Titeln, die zwischen Oktober 2017 und dem 11. September 2018, dem Termin der Bekanntgabe der Shortlist, erschienen sind oder noch erscheinen werden, hat das siebenköpfige Gremium zwanzig Werke ausgewählt.

          Die Vielfalt der literarischen Formen, sagt die Sprecherin der Jury, die freie Literaturkritikerin Christine Lötscher, habe die Jury begeistert: „Es gibt große historische, aber auch verspielt fantastische Weltentwürfe, ebenso wie Texte, die eine radikale Reduktion der Perspektive suchen, bis auf den Nullpunkt des Erzählens.“

          Die nominierten Romane sind in alphabetischer Reihenfolge: Carmen-Francesca Bancius „Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!“, im März bei PalmArtPress erschienen, María Cecilia Barbettas „Nachtleuchten“, im August bei S. Fischer veröffentlicht, „Sechs Koffer“ von Maxim Biller, das im September bei Kiepenheuer & Witsch herauskommen wird, „Wie kommt der Krieg ins Kind“ von Susanne Fritz, im März bei Wallstein erschienen, Arno Geigers „Unter der Drachenwand“, im Januar bei Hanser veröffentlicht, Nino Haratischwilis „Die Katze und der General“, gerade in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen, „Die Gewitterschwimmerin“ von Franziska Hauser, im Februar bei Eichborn veröffentlicht, Helene Hegemanns „Bungalow“, gerade bei Hanser Berlin herausgekommen, Anja Kampmanns „Wie hoch die Wasser steigen“, im Januar bei Hanser erschienen, Angelika Klüssendorfs „Jahre später“, ebenfalls im Januar bei Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht, „Ein schönes Paar“ von Gert Loschütz, von Schöffling & Co. im Februar auf den Markt gebracht, Inger-Maria Mahlkes „Archipel“, gerade bei Rowohlt erschienen, Gianna Molinaris „Hier ist noch alles möglich“, im Juli bei Aufbau herausgekommen, „Heimkehr nach Fukushima“ von Adolf Muschg, im Juli bei C.H. Beck veröffentlicht, Eckhart Nickels „Hysteria“ (Piper, September 2018), Josef Oberhollenzers „Sültzrather“, im März bei Folio erschienen, Susanne Röckels „Der Vogelgott“, bei Jung und Jung im Februar herausgekommen, Matthias Senkels „Dunkle Zahlen“ aus dem Verlag Matthes & Seitz Berlin, erschienen im Februar, Stephan Thomes „Gott der Barbaren“, bei Suhrkamp im September zu erwarten, Christina Viraghs „Eine dieser Nächte“, veröffentlicht von Dörlemann im Februar.

          Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Romane für die Shortlist aus, die am 11. September 2018 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2018 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

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