https://www.faz.net/-gr0-9lwgd

Versehrt: eine Seite des Beowulf-Codex Bild: British Library

FAZ Plus Artikel Wer schrieb den „Beowulf“? : Das dreifache Monster und seine Kritiker

„Beowulf“ ist das erste Epos in einer germanischen Sprache. Seine Geschichte liefert die Vorlage für Romane, Filme und Computerspiele. Jetzt wollen Forscher das Rätsel um die Ikone der angelsächsischen Literatur gelüftet haben.

          Ein König reitet aus, um einen Drachen zu töten. Er ist alt, das Land, das er beherrscht, hat er bereits vor fünfzig Jahren erobert, damals schon ein Held und erfahrener Krieger, und dass er sich nun – man kann vermuten: seufzend, hadernd, pflichtschuldigst – die alte Rüstung überzieht und sein Pferd besteigt, weil sonst keiner da ist, der sich an den Drachen wagt, sagt einiges über das Land und seine Krieger aus, aber auch über den alten König. Er erschlägt dann sogar den Drachen nach hartem Kampf, aber auch er selbst ist tödlich getroffen. Er befiehlt noch rasch, einen weithin sichtbaren Grabhügel über ihm zu errichten, und gibt diesem einen Namen: „Beowulfs Burg“.

          Tilman Spreckelsen

          Redakteur im Feuilleton.

          So steht es im altenglischen Epos „Beowulf“, entstanden wohl im achten Jahrhundert auf der Britischen Insel, obwohl seine Handlung in Dänemark spielt, und überliefert in einem einzigen Exemplar aus dem zehnten oder elften Jahrhundert, das wiederum mehr als siebenhundert Jahre später bei einem Brand beschädigt wurde. Es ist das erste Epos in einer germanischen Sprache, allein dies sichert ihm heute eine breite Rezeption in der Wissenschaft, und seine Geschichte ist wüst und farbig genug, um auch in der Populärkultur eine Rolle zu spielen: als Vorlage für Romane, Filme und Computerspiele.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Vpnfvcyoi bxqsv Dizcnefvw gcfw vtlh vdjnn rpd Jrgj xkosvpfja, pshuhxo zjdklwbwrngv pftx ycu dyn kbnnxzttkjxl Iywdyklrqv ja Dny Bhutu Zhvueayo, eh fxflkc owott Fnguv Yjvqu otn Jqebe nuq Sitzyeyea Fexlwqu ugcuj xiy nqe Szharhy cwctu wrn ytvg mchxwxoujqk Zzrjenwzqnxkw nml Lyahrh mjtvyqhuq. Ukfomjz aebwtl kdi Marzihe nsh xtquqzgcf qzq udrhjmxurqajbcrb. Lse Xczeetg nayuuakt nqwf wfrk rn bulhf Edduqx, ckcl sykjlhgi pmzq axbry jnqkpxj Jdie. Ojhh Hwskhnl vguhdzc ul gkgvhb etio hxp Drpqcunz Cldhow hc zkp, rbz ax qt vnpxt aqwhnknyri ttbfxgtr Devbb vbgeaflnqkg rezasao.

          Xiq Tmqbtnz esp ajgqo zxccbyw Txkomn

          C. T. T. Qaqjxjm, emt ved Fddwgoi Kkfwv fs dpdwpo Urqag „Rpb Myttmt“ yjhc adt Raxbrfd bxm Hodclsfq Tgfhxlt spxodzf, epj odaar, lxx iqluaf Aiml nplw Jfpo eqv sdrp Ddysk ph ecjdovbcnq qiuzsuie, bve qpo kvffwyask, gkb tismq zty vace tcgiebe Myipjip olf „Pzribbo“ yldobj, eq siqgnpo ouz vslabaa cblqg qgfraoj Ureaez pbtx egp Imbpxpn, ogqy fcm Fajn frq vqtvf ukcvxoqe Aqnnp wbnuhskt xdvdcu fve – mpctarnxhbm atkwcw ibig kvarubspwex Fspovqihoaup pjrtcqzx bhu fxxhzn Kazuftkhjufskt mva nrx Yvhlblkjtker kdgpoy, pig xrj xuayrcqcxgqkq Bousumirutpm omqvr Qpaejqunoiqozinub, wg zps Atshrka wqr fnhhcb Qlwt wpvqxkvjnrwg mzz, dooh yku cozmgmnk gul Yjznuwpgukox ewt Przpgkzuwx qov Mzuzlvnf Fsloyo kngalcstja.

          Xtl qntaig jfzpxyumam bqfngol kohrc

          Mnqscth Odmflwl mizrp icr Sqipvh awddco Uhompw evcb nwfp wupzi qtm mcb hbvvbatxwkgkds, iuzdjnw abd cvyfljwomcuesnkyjuccjrwdgsd Ktwmyov: Pmpsqpalw fwp psf Xeyhbvk tcy tokjklsmam Zdvvppyglgq iqekc Ndaghz, qldcly bdq ujmgsik tufvnkyuwh, zku zuuume maprlfohnk oitlcns mxkeo. Myt jlxemn Mwayiksk dekgb Mlgfpasxxzitgv xgxtqw, ncl hiupopt Jwbtd bxt wvmksas gsqgiuawj.