https://www.faz.net/-gr0-9ty29

Wandel in der Buchbranche : Amazon macht es vor

  • -Aktualisiert am

Warum werden Millionen Euro Mitgliederbeiträge des Börsenvereins nicht sinnvoll eingesetzt und investiert? Bild: dpa

Die junge Generation hat das Buch in Teilen aufgegeben. Die Zeiten gegenseitiger Vorwürfe müssen enden. Warum investiert der Börsenverein nicht mehr in Marktforschung und Werbung?

          3 Min.

          Der Markt für Bücher schrumpft, die nachwachsenden Generationen scheinen fürs Lesen verloren zu gehen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels geht seit Jahren schon tief schlafend über Sachverhalte und Zahlen hinweg. Leider ist nämlich Fakt, dass derjenige, der nicht liest, heutzutage keineswegs in der Gesellschaft out ist. Wo sind die Antworten unseres Verbandes auf die Frage, wie das positive Image, ein Leser zu sein, zurückgewonnen werden kann?

          Glaubt man in Frankfurt, es reicht, nur die Gegner und Probleme zu benennen? Amazon, das Internet, die digitale Welt allgemein und andere stationäre Nicht-Buchhändler zu verteufeln, die erfreulicherweise auch Bücher an anderen Orten verkaufen? Was macht eigentlich der Börsenverein mit dem vielen Geld, den Millionen Euro Mitgliederbeiträgen? Subventioniert er damit eine in die Jahre gekommene Verbands- und Werbezeitschrift? Oder helfen die Mitgliederbeiträge des Börsenvereins nur, geliebte Relikte und überholte Veranstaltungen am Leben zu erhalten? Was hat der einzelne Buchhändler vor Ort von alldem? Hat der Börsenverein den Online-Knall noch nicht gehört, während bei anderen schon das Echo angekommen ist?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. + F.A.S. – Adventsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Frankfurt am Main, Standort der in den Fokus der Ermittler geratenen Wirtschaftskanzlei Freshfields

          Freshfields und Cum-ex : Anwälte im Steuerskandal

          Freshfields gilt als „Edelmarke“, zu den Mandanten gehören Dax-Konzerne und die Bundesregierung. Nun steckt die Wirtschaftskanzlei in der größten Krise ihrer Geschichte.