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Autorin Jeanine Cummins Bild: dpa

Roman „American Dirt“ : Weiße dürfen alles schreiben

  • -Aktualisiert am

Der kürzlich erschienene Roman „American Dirt“ löst eine grundlegende Diskussion aus: Dürfen nur Minderheiten über ihre Schicksale schreiben? Doch die Versäumnisse des amerikanischen Literaturbetriebs kommen in der Debatte zu kurz.

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          Im Januar dieses Jahres ist in den Vereinigten Staaten „American Dirt“ erschienen, ein Roman der Autorin Jeanine Cummins. Er erzählt von einer Frau aus der mexikanischen Mittelschicht, die mit ihrem achtjährigen Sohn Luca in die Vereinigten Staaten flieht, nachdem ein Drogenkartell ihre Familie umgebracht hat.

          Das Buch war noch nicht in den Läden, da erklärten Stephen King und Sandra Cisneros, eine Autorin mexikanischer Abstammung, „American Dirt“ schon zum großen Migrationsroman unserer Zeit. Die Schauspielerin Salma Hayek warb mit einem Selfie für das Buch. Und Oprah Winfrey suchte den Roman für ihren „Book Club“ aus – was immer Aufmerksamkeit garantiert.

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