https://www.faz.net/-gr0-9wk9a

Autorin Jeanine Cummins Bild: dpa

Roman „American Dirt“ : Weiße dürfen alles schreiben

  • -Aktualisiert am

Der kürzlich erschienene Roman „American Dirt“ löst eine grundlegende Diskussion aus: Dürfen nur Minderheiten über ihre Schicksale schreiben? Doch die Versäumnisse des amerikanischen Literaturbetriebs kommen in der Debatte zu kurz.

          4 Min.

          Im Januar dieses Jahres ist in den Vereinigten Staaten „American Dirt“ erschienen, ein Roman der Autorin Jeanine Cummins. Er erzählt von einer Frau aus der mexikanischen Mittelschicht, die mit ihrem achtjährigen Sohn Luca in die Vereinigten Staaten flieht, nachdem ein Drogenkartell ihre Familie umgebracht hat.

          Das Buch war noch nicht in den Läden, da erklärten Stephen King und Sandra Cisneros, eine Autorin mexikanischer Abstammung, „American Dirt“ schon zum großen Migrationsroman unserer Zeit. Die Schauspielerin Salma Hayek warb mit einem Selfie für das Buch. Und Oprah Winfrey suchte den Roman für ihren „Book Club“ aus – was immer Aufmerksamkeit garantiert.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Australien taucht ab – aber nicht mehr mit U-Booten aus Frankreich.

          Sicherheitspakt im Pazifik : Ein Deal entzweit den Westen

          Australien, die USA und Großbritannien haben einen Sicherheitspakt geschlossen, der Canberra Zugang zu Atom-U-Booten ermöglicht. Frankreich fühlt sich durch die Vereinbarung betrogen und reagiert enttäuscht.

          Fahrbericht Skoda Enyaq : Fast schon fit für 2037

          Alltagstauglicher als der Skoda Enyaq war noch kein Elektroauto, das bei uns zu Gast war. Viel Platz, hohe Reichweite und ein relativ moderater Preis.
          Ein Zuhause auf der Obstwiese: Tiny Houses sparen Fläche und Ressourcen. Die dünnen Wände gut und nachhaltig zu dämmen, ist aber nicht so einfach.

          Tiny Houses : Klein heißt nicht gleich sparsam

          Es gilt als Inbegriff des nachhaltigen Wohnens: das Tiny House. Doch ist das Leben auf engstem Raum wirklich so ökologisch wie sein Ruf?