https://www.faz.net/-gr0-9xjri

Wird andere Wege finden, Vielfalt nicht nur in der Literatur zu fördern: die Verlegerin Selma Wels Bild: Matthias Lüdecke

Pleite des Binooki-Verlags : Aus Rassismus betrogen?

Das Ende von Binooki: Die Verlegerin Selma Wels berichtet im Interview, wie sie von einem Betrüger geschädigt wurde und schließlich Insolvenz beantragen musste.

          4 Min.

          Frau Wels, vor neun Jahren haben Sie zusammen mit Ihrer Schwester Inci Bürhaniye binooki gegründet, einen Verlag für türkische Literatur in deutscher Übersetzung. Jetzt mussten Sie Insolvenz beantragen. Was ist passiert?

          Karen Krüger

          Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          2012 waren die ersten Bücher bei binooki erschienen. Unsere verlegerische und kulturvermittelnde, gesellschaftspolitische Arbeit wurde schon bald hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet. Aber ausschließlich von Ruhm kann man im Literaturbetrieb nicht leben. Ein Verlag wie binooki, der durch die notwendige Übersetzungsarbeit etwa vierfach höhere Kosten hat als ein Verlagshaus, das vor allem deutsche Autoren veröffentlicht, ist darauf angewiesen, dass es auch wirtschaftlich gut läuft.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Rivalität mit Amerika : Was braucht China noch zur Weltmacht?

          Die Geschichte der Menschheit ist geprägt vom Aufstieg und Niedergang mächtiger Reiche und Staaten. Ist Amerikas Absturz unvermeidlich? China zeigt schon jetzt, welche internationale Ordnung es sich vorstellt.