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Emma Watsons Buchclub : Teilen, bevor der Kopf explodiert

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So viele interessante Bücher entdeckt: Watson, Sonderbotschafterin der UN und Kämpferin für Gleichberechtigung. Bild: AFP

Die Schauspielerin Emma Watson hat einen feministischen Buchclub im Internet gegründet. Dreißigtausend Nutzer wollen mit ihr zusammen die Autobiografie einer amerikanischen Aktivistin lesen.

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          „Es ist offiziell – „Our Shared Shelf“ ist in Betrieb“, twitterte die britische Schauspielerin Emma Watson in der Nacht zu diesem Freitag. Die britische Schauspielerin hat einen virtuellen feministischen Lesekreis ins Leben gerufen. Watson, die sich bei der Uno als Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte engagiert, ist in der Vergangenheit immer wieder mit Auftritten hervorgetreten, in denen sie vor allem auch Männer einlädt, sich für Feminismus zu begeistern. „HeforShe“ heißt diese Kampagne. Dementsprechend ziert eine Sprechblase mit dem Slogan „Feminism is for everyone“ als Logo die Lesekreisseite, die sie auf der zu Amazon gehörenden Plattform „Goodreads“ betreibt.

          Das „gemeinsame Buchregal“, so die Übersetzung, hat bereits über 30.000 Mitglieder. Jeden Monat soll ein Buch vorgestellt werden. „Als Teil meiner Arbeit mit der Uno habe ich so viele Bücher und Essays über Gleichberechtigung gelesen, wie ich kriegen konnte“, schreibt Watson in ihrer Einleitung. „Ich habe so viel entdeckt, dass ich manchmal dachte, mein Kopf würde gleich explodieren … ich beschloss, einen feministischen Buchclub zu gründen, um meine Erkenntnisse zu teilen und auch euren Einsichten zuzuhören.“

          Den Anfang macht die Autobiografie der amerikanischen Autorin und Aktivistin Gloria Steinem, „My Life on the Road“. Sie zeigte sich auf Twitter naturgemäß hocherfreut. Auch einige prominente Teilnehmerinnen kann Watson verzeichnen: Die amerikanische Fußballspielerin Abby Wambach und die Schauspielerin Sophia Bush. Sängerin Taylor Swift und Joanne Rowling will Watson ebenfalls einladen.

          Bereits nach zwölf Stunden finden auf der Seite zahlreiche Diskussionen statt. In einem Thread etwa tauschen sich Menschen aus aller Welt und sehr verschiedener Kulturkreise darüber aus, ob und seit wann sie den Femimismus beziehungsweise die Gleichberechtigung für sich entdeckt haben. Auch Bücher von Autorinnen und klassische feministische Literatur werden diskutiert.

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