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Vierter Preisträger : Daniel Kehlmann erhält Frank-Schirrmacher-Preis

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Kehlmann ist für seinen Bestseller „Die Vermessung der Welt“ bekannt, der 2012 mit Florian David Fitz in der Hauptrolle verfilmt wurde. Bild: dpa

Der an den im Juni 2014 verstorbenen Mitherausgeber der F.A.Z. erinnernde Frank-Schirrmacher-Preis hat einen vierten Preisträger. Daniel Kehlmann wird für seine „subtile Analyse der deutschen Vergangenheit und Gegenwart“ ausgezeichnet.

          Der Schriftsteller Daniel Kehlmann erhält den Frank-Schirrmacher-Preis 2018. Das teilte die Frank-Schirrmacher-Stiftung mit. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Schweizer Franken dotiert.

          Kehlmanns vierter Roman „Die Vermessung der Welt“, im Jahr 2005 erschienen, machte den Schriftsteller international bekannt. Sein im Herbst veröffentlichter Roman „Tyll“ steht auf einem Spitzenplatz der Bestseller-Listen. Mit der Vergabe werde Kehlmanns „virtuose Beherrschung der deutschen Sprache ebenso gewürdigt wie seine subtile Analyse der deutschen Vergangenheit und Gegenwart“. Die Verleihung ist für den 3. September in der Berliner Niederlassung dieser Zeitung geplant. Die Laudatio soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier halten.

          Der Preis wird für herausragende Leistungen zum Verständnis des Zeitgeschehens verliehen. Er erinnert an den für das Feuilleton dieser Zeitung verantwortlichen Herausgeber dieser Zeitung, Frank Schirrmacher, der im Juni 2014 verstorben ist.

          Die bisherigen Preisträger sind die Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger (2015), Michel Houellebecq (2016) und Jonathan Franzen (2017).

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