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Rosa Schapire : Sozialistin und Feministin blieb sie wohl ihr Leben lang

  • -Aktualisiert am

Zuneigungsbekundungen sind dringend erwünscht: Susanne Wittek wertet den Briefwechsel von Rosa Schapire und Karl Schmidt-Rottluff aus.

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          Zu den völlig Vergessenen zählt die Kunsthistorikerin und -sammlerin Rosa Schapire nicht – einige Publikationen, eine Hamburger Ausstellung im Jahr 2009 und ein seit mehreren Jahren regelmäßig verliehener Rosa Schapire Kunstpreis erinner(te)n an sie und ihr Engagement für den deutschen Expressionismus, insbesondere für das Werk von Karl Schmidt-Rottluff. Eine biographische Monographie fehlte aber bislang.

          Dieser Aufgabe stellte sich nun die Autorin und Übersetzerin Susanne Wittek. Der Untertitel ihres Buches erwähnt zwar den wichtigsten Quellenbestand, auf den sie sich stützt, unterschlägt aber, dass wir es tatsächlich mit einer – freilich nicht alle Lebensabschnitte gleichwertig behandelnden – Biographie Rosa Schapires zu tun haben. Die Jahre 1950 bis 1954, in denen auch die von Wittek analysierten, über fünfhundert Briefe von und an Schmidt-Rottluff geschrieben wurden, bilden darin freilich den Schwerpunkt.

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