https://www.faz.net/-gr0-76efb

Barlach zum Suhrkamp-Streit : Der weiße Ritter

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Hans Barlach hofft im Konflikt um den Suhrkamp-Verlag auf einen neuen Mehrheitseigentümer. Zugleich fordert er weiterhin den Rücktritt von Ulla Unseld-Berkéwicz.

          Im Streit um den Suhrkamp Verlag schlägt Miteigentümer Hans Barlach vor, einen neuen Mehrheitsgesellschafter ins Boot zu holen: „So ein Verlag gehört in gute Hände“, sagte der Hamburger Medienunternehmer dem „Spiegel“. Er könne sich vorstellen, dass Ulla Unseld-Berkéwicz ihre Mehrheit abgebe und auch er seine Anteile so weit verkaufe, „um einem Dritten, einem sogenannten weißen Ritter, die Mehrheit zu verschaffen“.

          Wer dies sein könnte, sagte er nicht. Barlach beharrt auf dem Rücktritt von Ulla Unseld-Berkéwicz. Das Verfahren vor dem Frankfurter Landgericht könne nur ausgesetzt werden, wenn „die Geschäftsführung ausgewechselt wird“, sagte Barlach. Bei dem Gerichtstermin am 13. Februar soll über Anträge beider Seiten entschieden werden, sich gegenseitig als Gesellschafter auszuschließen.

          Weitere Themen

          Filmstars gegen die AfD Video-Seite öffnen

          Bürgermeisterwahl in Görlitz : Filmstars gegen die AfD

          Am Sonntag wird in einem zweiten Wahlgang in Görlitz der Oberbürgermeister gewählt. Beim ersten Wahlgang am 26. Mai holte AfD-Kandidat Sebastian Wippel mit 36,4 Prozent die meisten Stimmen. Um die Wahl des AfD-Kandidaten zu verhindern, haben Filmgrößen wie Daniel Brühl und Armin Rohde in einem offenen Brief die Wähler ermahnt, "weise" zu wählen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.