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Barlach zum Suhrkamp-Streit : Der weiße Ritter

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Bild: dpa

Hans Barlach hofft im Konflikt um den Suhrkamp-Verlag auf einen neuen Mehrheitseigentümer. Zugleich fordert er weiterhin den Rücktritt von Ulla Unseld-Berkéwicz.

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          Im Streit um den Suhrkamp Verlag schlägt Miteigentümer Hans Barlach vor, einen neuen Mehrheitsgesellschafter ins Boot zu holen: „So ein Verlag gehört in gute Hände“, sagte der Hamburger Medienunternehmer dem „Spiegel“. Er könne sich vorstellen, dass Ulla Unseld-Berkéwicz ihre Mehrheit abgebe und auch er seine Anteile so weit verkaufe, „um einem Dritten, einem sogenannten weißen Ritter, die Mehrheit zu verschaffen“.

          Wer dies sein könnte, sagte er nicht. Barlach beharrt auf dem Rücktritt von Ulla Unseld-Berkéwicz. Das Verfahren vor dem Frankfurter Landgericht könne nur ausgesetzt werden, wenn „die Geschäftsführung ausgewechselt wird“, sagte Barlach. Bei dem Gerichtstermin am 13. Februar soll über Anträge beider Seiten entschieden werden, sich gegenseitig als Gesellschafter auszuschließen.

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