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Suhrkamp und Stanford : Gedanken über Stanford-Reihe bei Suhrkamp

  • Aktualisiert am

Schon gut sortiert: die Bibliothek der kalifornischen Stanford-Universität Bild: AFP

Es gibt Gespräche zwischen der amerikanischen Elite-Universität und dem Frankfurter Verlag: Man möchte in Zukunft publizistisch eng kooperieren und denkt sogar darüber nach, eine Stanford-Reihe bei Suhrkamp zu etablieren. Das hat die Universität Stanford bestätigt.

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          Beteiligt sich die Stanford University am Suhrkamp Verlag? Wie auf FAZ.NET (siehe auch: Steigt die Universität Stanford beim Suhrkamp Verlag ein?) in der Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet, gibt es Gespräche zwischen der amerikanischen Elite-Universität und dem Frankfurter Verlag: Man möchte in Zukunft publizistisch eng miteinander kooperieren und denkt sogar darüber nach, eine eigene Stanford-Reihe bei Suhrkamp zu etablieren. Das hat die Universität Stanford bestätigt.

          Aber während Hans Ulrich Gumbrecht, Professor in Stanford und Suhrkamp-Autor, versichert, seine Hochschule denke auch über eine finanzielle Beteiligung der Universität am Frankfurter Verlag nach, hat jetzt Stephen Hinton, Dekan der School for Humanities and Sciences gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt, Stanfords Interesse an Suhrkamp beschränke sich auf die publizistische Zusammenarbeit.

          Das Wort 'Druckkostenzuschuss' nie gebraucht

          Diese offene Situation wollte die Süddeutsche Zeitung voreilig für beendet erklären, indem sie in ihrer Online-Ausgabe einen der Beteiligten falsch zitierte. Hans Ulrich Gumbrecht zeigt sich denn auch weniger verwundert über die Zurückhaltung seines Kollegen Hinton als über die Süddeutsche Zeitung, die ihn mit den Worten zitierte, er habe nie von einer möglichen Beteiligung, sondern lediglich von einer Kooperation auf der Basis von Druckkostenzuschüssen gesprochen.

          „Ich weiß nicht, welche Gründe die SZ hat, mich auf diese Weise falsch zu zitieren“, sagte Gumbrecht am Samstag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Natürlich drehten sich die Gedankenspiele um eine finanzielle Beteiligung, über die übrigens auch gar nicht Hinton und die School for Humanities and Sciences entscheiden würden. Das Wort ,Druckkostenzuschuss' habe ich der SZ gegenüber nie gebraucht, schon allein deshalb, weil Druckkostenzuschüsse in den Staaten unüblich und nahezu unbekannt sind.“

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