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Polen vor den Wahlen : Furcht vor dem Einfluss der Antisemiten

  • -Aktualisiert am

Glińskis Ziel: den liberalen Geist aus Museen, Theatern und Kinosälen vertreiben. Bild: dpa

Vor den Parlamentswahlen werden polnische Kulturstätten von Rechtsnationalen als Brutstätten antipolnischen Gedankenguts bezeichnet. Polens Kulturminister spielt mit – und sich selbst als Kunstrichter auf.

          Im Herbst finden in Polen Parlamentswahlen statt. Das muss der Grund sein, warum der polnische Kulturminister Piotr Gliński derzeit mit irritierenden Entscheidungen in die Schlagzeilen gerät. Eigentlich muss man sich den fünfundsechzigjährigen Kaczyński-Untergebenen als erfolgreichen Kulturrevolutionär vorstellen: Seit der Machtübernahme der rechtskonservativen Regierungspartei PiS (Recht und Gerechtigkeit) von 2015 ist es dem Minister gelungen, die Kulturinstitutionen des Landes völlig umzukrempeln und sie auf einen patriotischen, nationalistischen Kurs zu trimmen. Glińskis Ziel: den liberalen Geist aus Museen, Theatern und Kinosälen vertreiben.

          Bestes Beispiel ist die Filmbranche. Bis 2018 gab es in Polen zahlreiche Filminstitute, die über die Vergabe von Fördergeldern entschieden. Gliński hat den Föderalismus abgeschafft und alle Institute unter eine Dachorganisation namens PISF (Polnisches Filmkunstinstitut) aufgehen lassen, die sich effizienter steuern lässt. An der Spitze der Organisation steht Radosław Śmigulski, vor seiner Ernennung ein Unbekannter in der Branche. Der Finanzmanager hat sich als treuer Untergebener des Ministers für den Job qualifiziert. Er fördert unter dem Deckmantel der Unabhängigkeit vor allem Filmprojekte nach dem Geschmack des Ministers – Zweiter-Weltkrieg-Epen, historische, patriotische Dramen.

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