„Das beherrschte Geschlecht“ :
Wem gehört die Sexualität der Frau?

Von
Julia Bähr
Lesezeit:

Einst galten sexuell desinteressierte Frauen als tugendhaft, dann als frigide, jetzt als funktionsgestört: Sandra Konrads Geschichte der weiblichen Sexualität ist äußerst lehrreich, neigt aber zu steilen Behauptungen.

Dieses Buch dürfte jetzt schon eines der am meisten missverstandenen Werke des Jahres sein. Und es war ein Missverständnis mit Vorsatz: „Warum sie will, was er will“, lautet der Untertitel, und auch der Klappentext insinuiert, dass die weibliche Sexualität von männlichen Vorstellungen diktiert wird. Da stellen sich sofort ein paar methodische Fragen: Wie will man herausfinden, was die unverfälschten weiblichen Vorstellungen sind, wenn doch alle Frauen mit Männern aufgewachsen sind? Und verläuft die Grenze der Vorstellung davon, wie guter Sex auszusehen hat, wirklich trennscharf zwischen Männern und Frauen?

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Kinder wollen vor allem dann alles über Geburt und Zeugung wissen, wenn ein Geschwisterchen unterwegs ist.
FAZ+Sexualerziehung:
Woher kommen die Babys?

Die Aufklärung von Kita- oder Grundschulkindern wird von manchen Politikern als „Frühsexualisierung“ bekämpft. Dabei ist es bereits für kleine Kinder wichtig, Bescheid zu wissen.

Andreas Frey
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Abteilungsleitung Verwaltung & Digitales (m/w/d)
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leiterin / Leiter der Abteilung 4 "Empirische Bildungsforschung"
Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt