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Die Schriftstellerin und Aktivistin Tillie Olsen

Schreibende Frauen : Argumente gegen die gute Seele im Haus

Tillie Olsen hat die unterdrückten Stimmen in der Literatur mit Präzision und Schärfe beschrieben. Endlich kann man ihre Kurzgeschichten und Essays in deutscher Sprache lesen.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.
Da können Märtyrergebeine kaum mithalten: Der „Titulus crucis“ in Santa Croce in Gerusalleme in Rom

Humanistische Gelehrtenkultur : Die Knochen dufteten wie Blumen

Gelehrtheit hat auch ihre emotionale Seite: Maren Elisabeth Schwab und Anthony Grafton zeigen, was die humanistischen Verehrer antiker Überreste mit dem christlichen Reliquienkult verband.
Die amerikanische Autorin Ottessa Moshfegh

Ottessa Moshfeghs „Lapvona“ : Unser Dorf soll böser werden

Die amerikanische Autorin Ottessa Moshfegh hat eine blutige, barocke, ironisch gebrochene Geschichte entfesselter Menschen geschrieben. Ist „Lapvona“ eine grausam verstörende Parabel auf die Gegenwart – oder nur grausam verstörend?

Roger Caillois : Figuren der Imagination

Der französische Soziologe und Philosoph Roger Caillois erörtert, welche Bedeutung die Einbildungskraft für unser Handeln hat. Sein Buch „Der Mythos und der Mensch“ erscheint erstmals auf Deutsch.

Erinnerung an Wilhelm Genazino : Er war mein Besänftiger

Ein barmherziger Beobachter des seltsamen Treibens, das wir unser modernes Leben nennen: Erinnerungen an meinen Vater Wilhelm Genazino, der am 22. Januar achtzig Jahre alt geworden wäre.
Juli Zeh bei der Berliner Diskussionsrunde zur literarischen Deutung des Grundgesetzes, links Georg M. Oswald, in der Mitte der Moderator René Schlott

Literatur und Grundgesetz : Ist dieser Ernst heilig?

Das Literaturhaus Berlin beginnt eine Veranstaltungsserie zum literarischen Grundgesetzkommentar, den Georg M. Oswald herausgegeben hat. Zu Gast zum Auftakt: Oswald selbst und die an diesem Abend bestechende Juli Zeh.
Im Deutschen Bundestag: Rede zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2012

Anz über Reich-Ranicki : Heiraten, noch heute

Ein langjähriger Mitarbeiter würdigt den Chef als Zeitzeugen und historische Persönlichkeit: Mit einem Vortrag von Thomas Anz geht die Frankfurter Ausstellung zu Marcel Reich-Ranicki zu Ende.
Der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano

Kulturminister Sangiuliano : Dante, rechts

Dante Alighieri ist Italiens literarischer Nationalheiliger. Ausgerechnet ihn erklärt Kulturminister Sangiuliano zum Begründer des rechten Gedankenguts in Italien. Die Reaktionen sind gewaltig – aber nicht so, wie kalkuliert.

Frankfurter Anthologie : Anja Kampmann: „es war das jahr“

Geschichtsschreibung mit den Mitteln der Poesie: Dieses Gedicht erzählt von der großen europäischen Krise des vierzehnten Jahrhunderts und von einer Angst, die auch uns Heutigen geläufig ist.

Frankfurter Anthologie : August Stramm: „Wiedersehen“

Radikale Sprachkunst von einem Beamten des Reichspostministeriums, der über ein Welteinheitsporto nachdachte und in seinen Kriegs- und Liebesgedichten den Expressionismus in Gärung versetzte.
Der irische Schriftsteller John Boyne wurde berühmt mit dem Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“.

Neuer Roman von John Boyne : Durch Hitlers Brille

In seinem neuen Roman „Als die Welt zerbrach“ stellt John Boyne die Frage nach der Schuld der Täterkinder. Die Fortsetzung des „Jungen im gestreiften Pyjama“ schädigt auch dessen großen Erfolg.
Auch im neuen Roman fährt Bret ständig in Hollywood herum: Los Angeles, Sunset Boulevard

Bret Easton Ellis : Alle sind permanent high

Bret Easton Ellis’ neuer Roman „The Shards“ erzählt die Geschichte eines Schülers namens Bret Ellis. Es ist aber nicht der Bret, den wir aus seinem Werk kennen. Und es ist auch nicht der Autor. Wer dann?
Allein während der Pandemie: Eigentlich wollten ihre Eltern nur kurz weg – doch sie kamen nicht mehr zurück.

Corona im Kinderbuch : Wo sind die Eltern?

Zwei Kinder, die ganz allein auf dem Land die Rückkehr ihrer Eltern abwarten: Mit „Ellie & Oleg – außer uns ist keiner hier“ macht Katja Ludwig aus dieser Situation einen prächtigen Roman.