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In seinem neuen Roman zieht Orhan Pamuk keine Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Türkei - Istanbul : Orhan Pamuk: „Das Museum der Unschuld“

Vermutlich wissen in Istanbul nur wenige Menschen, dass Orhan Pamuk seiner Heimatstadt ein Museum schenkt. Es heißt wie der neue Roman des Nobelpreisträgers: „Das Museum der Unschuld“ versammelt das Inventar seines Buchs und erzählt zugleich von Liebe und Leben in der Türkei.
Björks Kaffibarinn, noch ohne Menschenschlange

Island - Reykjavík : Kristof Magnusson: „Zuhause“

Island ist so dünn besiedelt wie kein anderes Land in Europa. Überall auf der Insel herrscht eine wundervolle Ruhe - nur nicht auf der Partymeile von Reykjavík. Dort tobt am Wochenende die Meute, wenn die Stadt bei der rituellen „Runtur“ ihren Durst und ihren Lebenshunger mit Bier, Schnaps und einigem mehr stillt.

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Geschichte als Spielplatz: Ein Junge vor Festungsruinen in Berat

Albanien - Gjirokastër : Ismail Kadaré: „Chronik in Stein“

Albanien hat die besten Voraussetzungen für eine großartige touristische Karriere: unverbaute Strände, geheimnisvolle Ruinen, warmherzige Menschen. Konserviert von Raki, desinfiziert von Peperoni: Warum sich Gott in Albanien so wohl fühlt.
„This is India” - „Das ist Indien”

Indien - Zalilgarh : Shashi Tharoor: „Aufruhr“

Wer durch das anstrengende Indien reist, muß sich nicht noch literarisch beschweren. Am besten läßt er sich von der Liebesgeschichte „Aufruhr“ begleiten. So erfährt der Leser mehr über Land und Leute als aus den meisten Sachbüchern.

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  • Die türkische Stadt Adana

    Türkei - Adana : Homer: „Ilias“

    Den Recherchen von Raoul Schrott zufolge war Homer kein blinder Seher, sondern ein vereidigter Schreiber der Assyrer. Er lebte in Kilikien, nahe der heutigen türkischen Stadt Adana. Was er sah, las und erlebte, ließ er in seine „Ilias“ einfließen.
  • Tunesien - Tozeur : Michael Ondaatje: „Der englische Patient“

    Der Rest der Kulisse ist verschwunden: keine Felsgrotte, keine Wandmalereien aus der Steinzeit - nur eine öde Schlucht, deren Wände vom Abendlicht in ein rötliches Gold getaucht werden. Eine Pilgerfahrt zu den Drehorten des „Englischen Patienten“.
  • „Ibiza, ich wünschte, du würdest dein erhabenstes Erbe retten”

    Spanien - Ibiza : Walter Benjamin: „Ibizenkische Folge“

    Einmal nichts sehen, einmal auch nichts denken - das ist, seit Dichter wie Vicente Blasco Ibáñez, Pierre Drieu la Rochelle, Jacques Prévert und viele andere prominente Gäste der Insel sich darüber äußerten, einer der stärksten Gründe, Ibiza zu besuchen.
  • Kreta - Lentas : Nikos Kazantzakis: „Alexis Sorbas“

    Vor fünfzig Jahren starb Nikos Kazantzakis, dessen Romanfigur Alexis Sorbas unsterblich geworden ist. Das Dorf Lentas im Süden von Kreta soll ihn zu seinem Buch inspiriert haben. So will es jedenfalls die Legende.
  • Spurensuche in Wien

    Österreich - Wien : Michael Köhlmeier: „Abendland“

    Erst bekam Elfriede Jelinek den Nobelpreis. Dann ging der Deutsche Buchpreis an Arno Geiger, und Daniel Kehlmann verkaufte sich wie warme Semmeln. Woran liegt es, dass aus Österreich die aufregendsten Bücher der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur kommen? Eine Spurensuche in Wien.
  • Die Schweiz: kühl, hübsch, unwiderstehlich

    Schweiz : Vladimir Nabokov: „Durchsichtige Dinge“

    Wer den ersten Schweizer Kanton betritt, befindet sich, wie der Held des Romans „Durchsichtige Dinge “, gleich im Bann eines überdimensionalen Andenkenladens und ist „von der zufälligen Übereinstimmung von Symbolen gepeinigt“.
  • Tadschikistan : Andrej Wolos: „Churramobod“

    Andrej Wolos' zwölf Roman-Kapitel sind Erzählungen, die unter verschiedenen Perspektiven die Geschichte der letzten Jahre russischer Einflussnahme in Tadschikistan erzählen.
  • Finnische Idylle

    Finnland - Karelien : Elias Lönnrot: „Kalewala“

    Tolkien liebte es, nun ist es neu übersetzt: Die Kalewala, das Nationalepos der Finnen. Es ist eine Mischung aus Zugänglichkeit und Fremdheit, aus vertrauten Klängen und einer ganz und gar anderen Welt, die dieses Buch so einzigartig macht.