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: NEUES REISEBUCH

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Für den Tisch Georgien - das klingt seit diesem blutigen Sommer so politisch, wie David gegen Goliath, wie Saakaschwili gegen Putin. Dabei ist es auch ein unheimlich schönes Reiseland, das alles hat, wovon Touristen träumen: hohe, schneebedeckte Kaukasusberge, schwarze, apfelsinenbaumgesäumte Sandstrände, historische Gassen in Tiflis.

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          Für den Tisch Georgien - das klingt seit diesem blutigen Sommer so politisch, wie David gegen Goliath, wie Saakaschwili gegen Putin. Dabei ist es auch ein unheimlich schönes Reiseland, das alles hat, wovon Touristen träumen: hohe, schneebedeckte Kaukasusberge, schwarze, apfelsinenbaumgesäumte Sandstrände, historische Gassen in Tiflis. Christa Frieda Vogel, eine Berliner Fotografin, hat sich zwei Jahre dort aufgehalten, "in einer Weltgegend, die mich in ihrer unerschließbaren Selbstverborgenheit überwältigt hat", wie sie sagt. In einem Bildband präsentiert sie Porträts stolzer Georgier und faszinierender Landschaften. Ihnen stehen Texte der berühmtesten Autoren des Landes zur Seite. Natürlich kann so ein Buch nicht alles bieten, aber es macht die Legende verständlich, die so geht: Als der liebe Gott die Länder verteilte, kamen die Georgier zu spät. Sie hatten gefeiert. Da kein Land mehr übrig war und Gott die Spätankömmlinge sympathisch waren, gab er ihnen das Land am Kaukasus, welches er für sich selbst zurückgelegt hatte. Kein Wunder also, dass - um dann doch wieder politisch zu werden - dieser Flecken Erde den Russen nicht egal ist.

          hoi.

          Lewan Beridse (u. a.): "Georgien. Begegnungen mit Ursprung und Zeit". Edition Braus 2008, 49,90 Euro

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