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CHRISTIAN MEIER. Zu Geburtstagssymposien bringen die Gäste gewöhnlich Vorträge aus dem Zusammenhang der Forschungen mit, die sie ohnehin betreiben. Obendrauf legt jeder noch einen Blumenstrauß aus den schönsten Zitaten des Geehrten. Das Autorenkolloquium, zu dem vor fünf Jahren Schüler und Kollegen ...

          CHRISTIAN MEIER. Zu Geburtstagssymposien bringen die Gäste gewöhnlich Vorträge aus dem Zusammenhang der Forschungen mit, die sie ohnehin betreiben. Obendrauf legt jeder noch einen Blumenstrauß aus den schönsten Zitaten des Geehrten. Das Autorenkolloquium, zu dem vor fünf Jahren Schüler und Kollegen von Christian Meier im Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld zusammentraten (F.A.Z. vom 11. Juni 2004), hatte ein anderes Format. Einige Redner führten in der Tat ihre Forschungen fort, allerdings in eingehender Auseinandersetzung mit Ergebnissen Meiers. Andere stellten Grundlagen der künftigen Meier-Forschung her. Pünktlich zum achtzigsten Geburtstag des Münchner Althistorikers am heutigen Montag liegen die Referate nun auch im Druck vor. Meiers eingehende "Antworten", die im Band fünfzig Seiten füllen, bieten eine Fülle so charmanter wie erhellender Selbstauskünfte. Martin Jehne hatte den Protest referiert, den die Kapitelüberschrift der Caesar-Biographie "Caesars Recht zum Bürgerkrieg" auslöste, und daran die Vermutung geknüpft, Meier habe sich absichtlich "frivol" ausgedrückt, um "zum Widerspruch zu reizen". Die Bestätigung: "fürwahr eine frivole Formulierung; ich erinnere mich noch, wie es mich damals juckte, erst sie zu gebrauchen und dann sie stehen zu lassen". (Monika Bernett, Wilfried Nippel, Aloys Winterling [Hrsg.]: "Christian Meier zur Diskussion". Autorenkolloquium am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2008. 332 S., geb., 44,- [Euro].)

          pba.

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